Gerade bei Topless Robot gefunden: Ich traue meinen Ohren nicht. Das ist wieder eins dieser Videos, bei denen man zwischen Fremdscham-Attacken und Wellen der Bewunderung hin und her geworfen wird. Viele der nachgeäfften Monster erscheinen wahnwitzig albern, während andere echt gut getroffen sind. Denn wie schwer es ist, einer Spielrunde mehr Atmosphäre zu verleihen, indem man das Stöhnen eines Zombies oder das kehlige Knurren eines alten Drachen nachahmt, weiß jeder, der es schon mal selbst probiert hat oder beim Anblick eines dümmlich krächzenden Spielleiters in sich hinein gegrinst (oder prustend los gelacht) hat. Ich muss mal in Erfahrung bringen was der Typ die Stunde kostet und ihn bei der nächsten D&D Runde mit auf die SL-Couch setzen.
Archive for Mai, 2010
Bekanntlich machen Kleider Leute. Rüstungen sind dabei noch mal eine ganz eigene Kategorie, weil sie als Uniformen und respekteinflößende Schutzhüllen einfach sexy und „badass“ sind. Egal ob klassische Fantasy Rüstungen oder futuristische Body Suits: Frauen wie Männer sehen darin einfach geil aus. Besonders Frauen bekommen durch ein bisschen Stahl oder Leder eine sehr dominant-erotische Ausstrahlung. Von derart gerüsteten Babes im Chainmail Bikini möchte man mal nach allen Regeln der Kunst „dominiert“ werden und mal so richtig… aber ich schweife ab. Im Folgenden 10 Fantasy Rüstungen, die mir in der Vergangenheit die Kinnlade auf den Tisch fallen ließen oder zumindest ein entzücktes „wow“ entlockten:
Kurgans Rüstung

Diese Knochenrüstung mit schwarzem Fell und Schädelhelm passt hervorragend zu dem grausamen, schottischen Plünderer Kurgan. Nicht, dass der Unsterbliche die zweite Knochenhaut bräuchte, aber so wirkt er gleich noch mal so furchteinflößend. Diese Art von Rüstung ist einfach herrlich kitschig und steht Necromancern, Antipaladinen und anderen düsteren Rittern gleichermaßen gut zu Gesicht.
Theodens Rüstung

Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen: 3 Rollenspiel-Nerds stöhnen vor Geilheit im Kino laut auf als Theoden sich das erste Mal gefechtsbereit mit seiner Rüstung bei Helms Klamm blicken lässt. Dank der Detailverliebtheit von Weta und dem Herzblut von Peter Jackson sehen alle Rüstungen im Herrn der Ringe fabelhaft aus, doch der Vollplattenpanzer des Horselords sticht noch extra mal daraus hervor.
Last Samurai Rüstung

Als jahrelanger Kendoka und Bewunderer der asiatischen Kultur, komme ich in dieser Liste natürlich auch nicht um den fernöstlichen Charme einer Samurai Rüstung herum. Und obwohl ich den Scientologen Tom Cruise und den Film „Last Samurai“ gleichermaßen albern finde, muss ich doch zugeben, dass diese blutrote Schlachtrüstung ziemlich cool aussieht.
Underworld Rüstung

Als Fan von Pathos triefenden Vampir Schmonzetten mit homoerotischem Touch wie „Interview mit einem Vampir“ bin ich kein großer Fan von Poser-Vampirfilmen wie der Underworld Trilogie. Um die Filme aber einfach mal auf meiner Nerd-Liste abzuhaken und Kate Beckinsale im hautengen Leder Outfit rum springen zu sehen, hab ich sie mir irgendwann doch reingezogen. Zu den wenigen Bildern, die davon in meiner Erinnerung haften geblieben sind, gehören ein paar gotische Vollplattenpanzer, wie der dieses Vampire Lords hier.
Gothic 2 Paladin Rüstung

Nachdem ich bei Gothic 2 lange mit dem schicken Lederoutfit der Drachentöter rumgelaufen bin, habe ich das zeitraubende Game noch mal als Paladin durchgespielt, nur um eine von diesen silbernen Vollvisier-Rüstungen anlegen zu können. Ich hatte schon immer eine Schwäche für diese wandelnden Konservenbüchsen. Rein optisch ist diese Gothic 2 Rüstung für mich schon sehr nah am Ideal einer perfekten, majestätischen Ritter- bzw. Paladin-Rüstung.
Achilles‘ Rüstung

Diese Rüstung ist vermutlich in erster Linie (besonders für die Ladies) deswegen geil, weil Pitt Brett drin steckt. Aber davon mal abgesehen überzeugt der Brustpanzer durch seine schlichte Schönheit und der Träger kann mit den Muckis seiner Oberarme protzen. Für einen griechischen Helden und seine Groupies ist das nicht unwichtig. Außerdem gefällt mir der Helm, der mich an römische Zenturionen erinnert.
Stormtrooper Rüstung

In unschuldigem Weiß gehalten wirken sie zwar ein bisschen wie Plastik, aber doch schick und futuristisch. Man fragt sich jedoch welche Schutzwirkung die weißen Panzer haben sollen, da doch stets ein Laserschuss ausreicht, um den Träger aus den Socken zu heben. Trotzdem sind die Dinger immer noch auf jeder Kostümparty der Garant dafür alle anwesenden Nerds vor Neid erblassen zu lassen und gleichzeitig allen paarungswilligen Frauen zu signalisieren, dass man ein Kindskopf ohne nennenswerte sexuelle Erfahrung ist.
Halo Rüstung

Der feuchte Traum eines jeden Nicht-Verweigerers: Ein überlegener Kampfanzug mit güldenem Visier – da kommt schon mal der Hobby-Rambo in die Hose. Ich möchte wetten, dass unzählige, schmächtige Brillenträger abends das Joypad ihrer Spielkonsole zur Seite legen und mit dem anregenden Gedanken einschlafen einmal mit diesem Outfit auf dem Schulhof aufzukreuzen und dem Klassen-Rüpel vor allen anwesenden Mädchen die Frechheit aus dem Balg zu prügeln.
Fallout Power Armor

Das Ding ist der Hammer, weil es so „industrial“ und apokalyptisch ist. Geschützt gegen Radioaktivität und blöde Penner kann man sich damit durch die rauen Gegenden der Endzeitwelt trauen. Eingebaute Gasmaske und Erste-Hilfe-Kasten im Hintern sind im Preis mit inbegriffen.
Iron Man Body Suit

Und zu guter Letzt der Luxus-Kampfanzug für Milliardäre. Das Ding sieht mit seinen leuchtenden Augenschlitzen nicht nur end-sexy aus, sondern erfüllt gleich 3 Wünsche auf einmal: Man ist eine voll funktionstüchtige Einmannarmee, man kann damit in Urlaub fliegen und die Mädels finden das Ding einfach HOT. Einziger Nachteil: Wenn man nur ein paar Gramm zu nimmt, kann man die Stahlhaut zum Sperrmüll raus stellen.
Ich muss gestehen, dass ich bisher Solomon Kane nur vom Namen her kannte und dass, obwohl ich mich als glühenden Conan, Robert E. Howard und Heroic Fantasy Fan allgemein bezeichnen würde. Insofern ist die milde Enttäuschung, die ich nach dem Film empfand, erklärbar. Ich hatte wohl etwas mehr High Fantasy unter donnernder Orchester-Untermalung und etwas weniger von all dem Dreck und Blut erwartet.
Ab hier: Spoileralarm:
Aber erstmal das Positive: James Purefoy gibt einen hervorragenden, dreitagebärtigen Schlapphutträger ab. Sein Gesicht verströmt dabei zu jeder Zeit eine Atmosphäre von arroganter und gelangweilter Weltverachtung, wie ich sie schon in seiner Rolle als Marc Anton bei „Rom“ bewundert habe. Das abergläubische und puritanische England ist stimmig und düster dargestellt. Ständig regnet es Bindfäden, Nebel liegt über den trüben Gewässern und die schwarzen Äste der laublosen Bäume strecken sich wie groteske Finger in die Nacht. Gotische Kreuze, dreckige Mittelalter Siedlungen und jede Menge Zwielicht unterstreichen die bedrückende Atmosphäre von Hexenverfolgungen und Folterkellern. Und dann diese ausufernde Gewalt! Solomon verstümmelt und enthauptet was das Zeug hält und mehr als einmal spritzt schwarzes Blut in die Kamera. Teilweise ist jedoch der allgemeine Ekelfaktor so dick aufgetragen, dass man dessen müde wird. Wenn Solomon sich in einer Szene die ans Kreuz geschlagenen Arme mit Gewalt los reißt und schmatzend in den Schlamm fällt, dürfte so manch eine erboste und zu einem Sword & Sorcery-Film überredete Freundin erbost den Raum verlassen…
Für Kenner des Charakters und der Geschichten von Howard, war der Film vermutlich eine getreue Wiedergabe der düster-makabren Vorlage. Für Leute wie mich fehlte jedoch ein wenig das Salz in der blutigen Suppe. Ein Mann, der seine Seele nicht an den Teufel verlieren will und deswegen das Böse und Dämonische erschlägt, wo immer es ihm begegnet, ist ohne weitere interessante Charaktere oder Nebenhandlungen ein wenig zu dünn, um königlich zu unterhalten. Auch die Special Effects waren nicht wirklich „State of the Art“. Und auch inhaltlich kam mir der Endkampf gegen den entstellten Bruder, den Sorcerer und seinen Feuerdämon ein wenig zu banal vor. Wenn er auch schön kitschig (was ich eigentlich mag) in Szene gesetzt war:

Mein Fazit: Ein sehr passabler und düsterer Sword & Sorcery Film mit einem guten Hauptdarsteller, aber ohne Elemente, die lange in Erinnerung bleiben. Ach und: Kann mir jemand sagen, warum ich mir auch Hugh Jackman gut in der Rolle des Solomon Kane hätte vorstellen können?

Da mein einziges Töff zurzeit ein Smart-Firmenwagen ist, rechne ich mir nicht allzu große Chancen aus. Ich kann ihn zwar per Fernbedienung öffnen, doch sobald ich drin sitze, klemmt der Zombie die Karre einfach unter den Arm und trägt mich zu seiner Vorratskammer. Falls der Zombie Humor hat, könnte ich ein wenig Zeit gewinnen, während er sich über den Stauraum im Kofferraum schlapp lacht. Doch wenig später würde er mich humpelnd auf der Autobahn einholen und auf die Seite werfen. Mit einem Smart ist so eine Flucht ziemlich hoffnungslos. Gerade habe ich im Horror Blog jedoch eine Reklame für ein Zombie Apokalypse-taugliches Auto gefunden. Wobei ich das Geld für die Karre vermutlich lieber in einen Rambo-Waffen-Überlebens-Koffer investieren würde..
YES! Endlich ein wissenschaftliches Video, welches die wenig subtilen Mechanismen zur Kundenbindung bei Twilight für selbst die unterbelichtetsten Toastbrötchen erklärt. Worte können kaum die Verachtung dafür ausdrücken, was Geld geile Trittbrettfahrer mit meinem geliebten, klassischen Vampir Mythos in albernen Teeny Schmonzetten gemacht haben. Dass Twilight in Buch- oder Filmform eine Cashcow zur Hypnose von Teeny Girls, Emos und Erbsenhirnen ist, wird im folgenden Video nochmal anschaulich mit Bildmaterial zusammen gefasst. Im Übrigen fühle ich mich hier nicht gleichberechtigt behandelt!
Warum bekommen die Mädels einen wunderschönen, mystischen, unsterblichen, starken und gleichzeitig sensiblen Beschützer-Vampir ohne Schwächen, der in der Sonne wie Diamanten (girls‘ best friend) funkelt und die Männerwelt geht leer aus?
Wo bitte ist unser weiblicher, vollbusiger, nymphomanischer Model-Vampir mit der fanatischen Ausrichtung auf Bier, Schnitzel und schnelle Autos? Davon schaue ich mir auch eine Trilogie im Kino an. Mehrmals.
Jetzt mal ernsthaft: Wenn Edward in Twilight wenigstens ein ernst zu nehmender, dramatischer Vampir mit Blutdurch und Sonnenaversion wäre, würde ich über die ganze Chose überhaupt nicht her ziehen. Allerdings hätte er dann auch ganz andere Probleme:
































