Es ist so episch und geil, dass mein kleines rosa Blümchenhöschen schon wieder ein bisschen feucht ist: Die Jungs, die schon für das Conan, Rambo und Total Recall Musical verantwortlich zeichnen, haben wieder zugeschlagen. Wie immer ist meiner Meinung nach das Musical mit „Bekloppter-Akzent-Schwarzenegger“ am besten. Der arme Killercyborg wird von einem 10-jährigen zum verweichlichten Pussy-Roboter erzogen und darf seiner wahren Leidenschaft, dem emotionslosen Töten, nicht mehr nachgehen. Herrlich wie er in schlechtem Englisch seinen Frust hinaus singt!
Archive for August, 2010
Der werte Herr im nächsten Video ist ein Schlagersänger aus längst vergessenen Zeiten. Ein paar Jungs haben mal die Tonspur weg gelassen und so getan, als ob seine Stimme kein unterstützendes „Autotune“ mehr hätte. Das Ergebnis ist das, was ich mir schon immer unter einem besoffenen, singenden Oger vorgestellt habe: Grauenvoll, aber lustig.
Hier ist das Original des Liedes, welches aber nicht minder grausam in seiner Wirkung ist. Der Vergleich mit einem singenden Godzilla scheint angebracht:
Ich bin immer wieder von den Socken, wenn ich über Bilder stolpere, die mich mit der fantastischen Schönheit und Exotik unseres Planeten überraschen. Mein Fantasynerd- und Rollenspieler-Hirn kann dann nicht anders, als sofort in komatöses Sinnieren zu verfallen und sich Szenarien und Geschichten drum herum vorzustellen. Hier 5 Beispiele meiner Störung (Bilder im visboo-Blog gefunden):

…er war am Ziel. Er konnte sein Glück nicht fassen, dass er den Smaragd-Teich tatsächlich gefunden hatte. Das grüne Schillern des Sees roch verheißungsvoll süßlich und magisch. Kein Zweifel, dies musste der sagenumwobene Platz sein, von dem ihm der Barde für die üppigen 500 Goldmünzen erzählt hatte. Hierhin kamen die Nymphen des Lauerwaldes, um ihre Schönheit zu erneuern. Nur ein Schluck und auch sein Innerstes würde gereinigt und sein Äußeres verjüngt werden…“Was hast du hier verloren, Sterblicher?“ raunte plötzlich eine engelsgleiche Frauenstimme hinter ihm und er wusste, dass sich sein Glück gerade gewendet hatte…

…der Necromancer war trunken vor Macht. Alle hatten ihn verspottet und verhöhnt, doch nun hatte er dieses vorsintflutliche Sturm-Elementar herauf beschworen und beobachtete, wie es die Stadt seiner Feinde in Schutt und Asche legte. Doch obwohl sein Turm in sicherer Entfernung der Apokalypse war, mischte sich eine deutliche Spur von Angst in das Triumphgefühl des Magiers. Er betete zu den dunklen Göttern, dass er das wütende Elementar rechtzeitig auf seine Ebene zurück schicken konnte, wenn alles vorbei war, denn selbst über diese große Distanz spürte er den tobenden Zorn des Wesens, welches sich gegen die magischen Fesseln wehrte, die ihm auferlegt wurden…

…endlich erhob sich die Wintersonne rötlich am östlichen Horizont und wärmte die gefrorenen Gliedmaßen der Barbaren mit ihren ersten Strahlen. Nach dieser langen Nacht des Blutvergießens und der gefallenen Freunde war dieses Schauspiel wie Feuer-gewordene Hoffnung, wie ein Licht im Dunkel der Herrschaft des unerbittlichen Tyrannen des Nordens…

…nein, dieses grelle Licht in der Höhlendecke konnte nur das Licht der Oberflächenwelt sein. Immer wieder versuchten ihm seine düsteren Gedanken einzureden, dass dies nur ein erneuter Trick seiner Peiniger war, um ihm den süßen Geschmack der Freiheit kosten zu lassen, nur um sie im nächsten Moment wie eine Seifenblase magischer Illusion zerplatzen zu lassen. Zu lange war er in den Verliesen der Dunkelelfen gefoltert und gedemütigt worden, um glauben zu können, seine Verfolger wirklich abgeschüttelt zu haben. Und doch schien ihm der Ausweg nun so real, zum Greifen nahe…

…den 5 Gefährten viel ein Stein vom Herzen, als sie das güldene Glühen in der Ferne erblickten. Die Wirkung ihrer Flugtränke würde bald versagen und sie verspürten wenig Lust manövrierunfähig zu werden und inmitten der endlosen Wolkenmassen der Luftelementarebene, in denen es kein oben und kein unten gab, zu verhungern. Der strahlende Palast der Wolkenriesen war nun jedoch zum Greifen nahe…

So, bin gerade in Sylvester Stallones Film für Männer mit faustgroßen Klöten gewesen und habe mich prächtigst amüsiert. Weil ich müde bin, nur ein kurzes, spoilerfreies Résumé:
1. Unfassbare, Gewalt verherrlichende Action mit Körpern, die aufplatzen und wegfetzen wie in Rambo 4 – Check.
2. Stallones trockener Kindskopf-Humor, über den man trotzdem lachen muss – Check.
3. Alle Hackfressen kultiger Actionfilme der 80er in einem hirnlosen Actionfilm vereint – Check.
4. Kurzer, freundschaftlicher Auftritt von Gouverneur Schwarzenegger, damit sich Arnie und Sly noch mal gegenseitig blutig dissen können wie in alten Zeiten, so dass mir fast Tränen der Rührung in den Augen standen – Check.
5. Viel zu kurzer Auftritt von Bruce Willis – Leider auch Check.
6. Eric Roberts als gewohnt schmieriger Bösewicht mit fiesem Arschloch-Lächeln – Check.
7. Explosionen und donnernde Gewehrschüsse, dass man Angst hatte der Bass der Soundanlage könne platzen – Check.
8. Sinnlose, kleine Nebenhandlungen, um noch mehr eskalierende Szenen mit Faust-ins-Gesicht-Gewalt konstruieren zu können – Check.
9. Alle B-Movie Stars und Blockbuster Stars sind faltige Opis, die aber noch böse austeilen können – Check.
10. Kultiges 80er-Jahre-Actionfilm-mit-möglichst-viel-Pyro-Gefühl beim Verlassen des Kinos – Check.
Fazit: Ich gebe 7 von 10 brennenden Autowracks.
Ich liebe einfach Drachen. Entweder, weil ich nach dem chinesischen Horoskop Drache bin und sich mein Innerstes nach intimem Kuschelsex mit den Schuppenhäutern verzehrt oder einfach nur weil ich Vollblut-Nerd bin.
Dementsprechend gelangweilt bis verärgert bin ich von den Drachen, die bisher einen Auftritt in Film und Fernsehen hatten. Kurzes Brainstorming, was sich so an Fantasy-Schrott mit Drachen in meinem Hirn tummelt (in keiner bestimmten Reihenfolge und Zeichentrickdrachen wie in „Drachenzähmen leicht gemacht/Shrek/Mulan etc.“ zählen nicht):































