Archive for Februar, 2011

Der Montagmorgen Frust Post: Heute nichts für schwache Nerven!

Mir ist speiübel.

Der heutige Montagmorgen ist besonders abscheulich. Ich muss zwar nicht arbeiten, aber nur weil ich scheinbar einen Alien-Parasiten in mir trage, der sich noch nicht entscheiden kann, ob er aus Mund oder After austreten möchte. Gestern Nachmittag muss er mit seinem kleinen Ufo heimlich in meinen Hintern geflogen sein, um mir eine schlaflose Nacht zu bescheren. So übel und eklig ist mir, dass mir doch spontan Johannes von Tepls „Der Ackermann aus Böhmen“ dazu einfällt.

Ich muss dem Tod in diesem Dialog mit dem Ackermann heute dringlich recht geben: Ich fühle mich tatsächlich wie ein widerwärtiger Spülzuber mit 9 Löchern, aus denen nichts als Unflat fließt.

Wem jetzt beim Gedanken an das Innenleben des menschlichen Körpers noch nicht schlecht ist, dem sei mit dem Originalauszug aus dem Gespräch geholfen:

Ein Mensch wird in Sünden empfangen, mit unreinem unnennbarem Unflat im mütterlichen Leib ernährt, nackt geboren und beschmiert wie ein Bienenkorb: ein ganzer Unrat, ein Kotfaß, ein Wurmfraß, ein Stankhaus, ein widerwärtiger Spülzuber, ein faules Aas, ein Schimmelkasten, ein Sack ohne Boden, eine durchlöcherte Tasche, ein Blasebalg, ein gieriger Schlund, ein übel riechender Harnkrug, ein übel duftender Eimer, ein betrüglicher Puppenschein, ein lehmiges Raubhaus, ein unersättlicher Löschtrog und ein gemaltes Trugbild. Es erkenne, wer da wolle: ein jeder vollständig geschaffene Mensch hat neun Löcher in seinem Leib; aus allen fließt so widerwärtiger und unreiner Unflat, dass es nichts Unreineres geben kann.

So das wars dann heute von mir…dringliche „Geschäfte“ rufen mich…

Filmkritik: True Grit – Zöpfe und Dreitagebärte

true-grit

Die Coen Brothers machen einfach verdammt intensive Filme, auch wenn ich „No Country for Old Men “ bis heute nicht geschnallt habe – also, wenn’s das was zu schnallen gab…

Doch insbesondere seit mir die Brothers mit meinem Lieblingsfilm von Ihnen, „The Big Lebowski“, Jeff Bridges ans Herz gelegt haben, schaue ich mir jeden Film mit dem „Dude“ mit Kusshand an. Nur dessen Performance war es im Übrigen auch, die – neben der stylishen Optik – TRON: Legacy aus der Mittelmäßigkeit gehoben hat. Aber ich möchte mich nicht in Jeff Bridges-Lobpreisungen verlieren, sondern kurz ein paar Worte über den deftigsten Western verlieren, den ich seit langem gesehen habe.

Als kleines Lob vorweg: Obwohl ich eigentlich gar nicht mal so ein großer Western Fan bin, hat es True Grit geschafft, dass ich jetzt doch brutal Lust bekommen habe, als dreitagebärtiger Outlaw in „Red Dead Redemption“ die Prärie unsicher zu machen.

Leichte Spoiler nach dem Klick:

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Der Trailer von Elder Scrolls V: Skyrim ist schon fett irgendwie…

kampf-mit-drachen

Meine Nerd-Augen haben in diesem Leben einfach schon zu viel gesehen. Durch die Etablierung des Fantasy Genres, gerade auch der heroischen Fantasy, kann man sich vor Filmen, Spielen und Büchern dieser Art ja kaum noch retten. Deshalb braucht es in einem Game Trailer schon mehr als einen mystischen Sprecher und heroisch schreiende Männerchöre, damit ich so abgehe, wie dieser Zeichentrick-Genosse

Aber ich muss gestehen, dass er diesen kalten Fantasy-Schauer über meinen Rücken hat laufen lassen. Wie dieser Wikingerkrieger gegen den Drachen kämpft und ihn schließlich mit einem gekonnten Schwertstreich vom Himmel holt, ist schon sehr nett in Szene gesetzt…WENN es steuerbare ingame-Action ist.

The Elder Scrolls 5: SkyrimAnsonsten haben mich die nebligen Täler, die verschneiten Wälder und die prachtvollen Städte natürlich nicht völlig kalt gelassen. Doch der Vorgänger Oblivion war grafisch auch ein Leckerbissen, doch konnte in Hinsicht auf Gameplay und genereller Faszination nicht mit der Gothic Reihe mithalten.
Ich habe seinerzeit nur den dritten Teil, The Elder Scrolls III: Morrowind gespielt. Doch auch dieser konnte bis auf die Grafik nicht mit seinem damaligen Konkurrenten Gothic 2 mithalten. Die Welt war einfach zu leblos und man rannte zu häufig durch tote Strassen riesiger Städte. Außerdem konnte das Game nicht mit dem flüssigen Übergang zwischen Spielarealen, wie z.B. „drinnen“ und „draußen“ mithalten. Bei Morrowwind waren die Fenster sämtlicher Gebäude und ihrer sicherlich depressiven Bewohner standardmäßig zugenagelt. Sonst hätte man ja die Außenwelt zeigen müssen…viel zu aufwendig.

The Elder Scrolls: Skyrim sieht aber wirklich toll aus. Wenn die Welt mal lebendig ist wie bei Gothic, Item-gefüllt wie bei Diablo und eine epische Story hat, wie die guten alten Baldurs Gate Teile, dann lasse ich mich gerne mal wieder von wichtigeren Dingen abhalten.

Der Plagiator: Bewaffnet mit Copy & Paste

PLAGIATOR

Geil oder? Gerade im Blog von Macbush gefunden.

Ich weiß zwar nicht, was ich davon halten soll, dass sich Medien und Öffentlichkeit wie blutleere Vampire auf den Herrn Minister stürzen, aber eins ist klar: Das mit dem Abschreiben geht eben NICHT klar, lieber Karl-Theodor. Gerade im titelgeilen Etepetete-Beamtenstaat Deutschland wird man für so was natürlich gelyncht. Kann ja nicht sein, dass man sich ohne Einsatz der deutschen Tugenden eine Titel erschummelt. Nanana…BÖSE! Da hätte Herr Guttenberg lieber mit Nutten und Koks auf sich aufmerksam machen sollen. Das hätte man ihm jetzt schon wieder verziehen…

Übrigens krass, dass es schon ein eigenes Guttenberg Wiki gibt. Crazy…

Sei gut zu mir, Banane, oder ich hole den Fruit Ninja!

fruit-ninjaDiese Fieslinge schaffen es noch, dass ich mir ein iPad oder ein iPhone besorge. Mit „diesen Fieslingen“ sind meine Arbeitskollegen gemeint, die mich ständig abgefahrene Touchpad-Spiele wie „Angry Birds“ oder „Cut the Robe“ spielen lassen. Der Scheiß macht süchtig wie die „Touchpad-Spiele“ mit der ersten Freundin…

fruit-ninja-combosHeute Morgen habe ich „Fruit Ninja“ für mich entdeckt. Dabei spielt man einen Früchte-hassenden Ninja, der empor geschleuderte Früchte zerteilen muss. Besonders viele Punkte bekommt man, wenn man „Criticals“ landet, also eine Frucht besonders präzise halbiert, oder wenn man möglichst viele Vitaminbomben auf einmal zerfetzt. Apropos Bomben: Davon mischen sich ab und an auch welche in die Frucht-Fontäne. Erwischt man in der Hitze des Gefechts versehentlich eine davon gibt’s Minuspunkte oder, abhängig vom Spielmodus, der Ninja sprengt sich sofort ins Nirwana. Game Over.

Am meisten Fun bringen verschiedenfarbig gestreifte Superbananen, die beim Zerteilen unterschiedliche Effekte auslösen wie z.B. eine „Fruit Frenzy“. Dann hagelt es nur so Früchte von allen Seiten und man schrubbt wie verrückt mit dem Finger über das glühende Touchpad. Nicht, dass jetzt jemand was Unanständiges denkt…

Schaut euch auf jeden Fall das folgende Werbevideo zum Frucht Ninja an. Das ist irre witzig… komplett mit Bordsteinkick aus American History X, verübt an einer unschuldigen Banane:

Verdammt ich darf mir einfach kein iPhone kaufen deswegen. Ich hänge so schon genug vor PC, TV und Konsole. Das gibt manchmal ein bisschen Stress mit der holden Weiblichkeit. In diesem Zusammenhang habe ich einen tollen Comic von MARCOS NOEL gefunden, der das Konfliktpotenzial und die männliche Ignoranz diesbezüglich schön in Bilder fasst. Schaut einfach mal, ob euch die Situation auf der nächsten Seite bekannt vorkommt! ;)

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