Archive for März, 2011

Die Badminton Jedi machen mir Gänsehaut

Ich kann mich nicht entsinnen beim Anblick eines Badminton-Doppels jemals kalte Schauer auf meinem Rücken verspürt zu haben. Was wieder einmal die These belegt:

Everything is better with Lightsabers!

Lichtschwerter werden einfach immer diese kindliche Faszination in mir entzünden. Und scheiss egal, wie viele Lightsaber-Videos es schon im Netz gibt, ich werde jedes Neue posten. Weil es wunderschön anzuhören und anzusehen ist. Weil es das Beste an Star Wars ist. Weil es einfach Kunst ist.

Aber bleibt die Frage: Woraus besteht der Federball?

Danke an Karsten für den Tipp!

Wir leben in einer herrlichen Zeit für Fantasy Freaks. Endlich muss man sich nicht mehr nur mit Syfy Channel-Billigproduktionen für ein kleines Nischenpublikum zufrieden geben, weil regelmäßig seriöse Produktionsfirmen nerdige Serien für die breite Masse veröffentlichen.

Ein Grund dafür ist sicherlich die stark wachsende Gaming-Industrie, die besonders Zombies salonfähig gemacht hat. Aber auch einige Buchautoren(innen) haben für den Hype verschiedener Fantasy-Kreaturen gesorgt. Ohne Twilight gäbe es vermutlich nicht halb so viele Vampirserien (bzw. Serien mit mystischen, untoten Teenagern, die behaupten sie seien Vampire) im TV.

Groß in Mode ist es ein Setting zu entwerfen, dass nach einer Art Apokalypse oder Offenbarung spielt. In „The Walking Dead“ z.B. müssen Menschen nach einer Zombie-Apokalypse lernen mit den wandelnden Leichen des Landes zu koexistieren, was in erster Linie heißt, sich den drastisch veränderten Lebensumständen anzupassen und letztendlich zu überleben. In „True Blood“ (Ich werde noch ausführlich darüber berichten) hingegen hatten Vampire ihr „Coming Out“ und die leckeren Blutbeutel, genannt Menschen, müssen sich auf die „Bedürfnisse“ ihrer neuen Landsmänner(–frauen) einstellen.

Nun liefert Steven Spielberg mit „Falling Skies“ das fehlende Puzzlestück und setzt Aliens als Variable in die Gleichung ein. In dieser Form der Apokalypse haben Aliens die Erde bereits erobert und ein paar Überlebende müssen sich gegen Roboter und mehrbeinige Außerirdische zur Wehr setzen, die mich verdächtig an Drider aus Dungeons & Dragons erinnern.

Ich muss sagen, das Bildmaterial macht mich noch nicht wirklich wuschig … bis auf die nette Dame da rechts, die eine Hauptrolle zu haben scheint. Aber, wenn die Serie sonst keine größeren Geschütze auffahren kann, bleibe ich erst mal bei Zombies und Vampiren. Apropos „Vampire“: Die Darstellerin da rechts heißt (kein Scherz!) Moon Bloodgood! Sie sollte sich schon allein wegen ihres epischen Namens für die nächste True Blood-Staffel bewerben…

Einen Trailer von Falling Skies gibt’s auf der nächsten Seite:

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Wo war der „Quicksave“ als ich ihn brauchte?

Jeder kennt diese peinlichen Momente im Leben, in denen man einfach im Boden versinken oder den letzten Speicherstand laden möchte.

Schon zu Schulzeiten fängt die lustige Polka der Peinlichkeiten an. Mit spitzen Stöhn-Lauten, so als ob ein Gartenzwerg den Hauskater durchnudelt, ehrgeizig rausgestreckter Zunge und schippendem Finger meldet man sich mit einer vermeintlich guten Idee, weil man glaubt, endlich mal was Gescheites zum Unterricht beitragen und die Mündlich-Note verbessern zu können. Leider plappert man jedoch Blödsinn und sinkt mit hochrotem Kopf und kraftlos in den Stuhl zurück, während die ganze Klasse grölt und der Lehrer mitleidig aus der Wäsche schaut.

Ich erinnere mich noch genau, dass ich mal im Geschichtsunterricht schlaftrunken gesagt habe: „Die Minister waren dafür zuständig die Staatskasse zu vergewaltigen“ … „zu VERWALTEN, meine ich!…fuck…“

Auch im Berufsleben wäre so ein „Omega 13“ mehr als praktisch. Bevor man Kollegen denunziert, die noch für die eigene Karriere wichtig sein könnten, einfach mal abspeichern.

Und erst in der UNI! Wie viele nette Fräuleins hätte ich beglücken können, wenn nicht die berühmte Angst vor dem Korb gewesen wäre! Man hätte einfach auf die angeschmachtete Kommilitonin zugehen und sie mit dem erstbesten Spruch anlabern können. Jahrelanges Try-and-Error-Training wäre mir erspart geblieben. Einfach hingehen: „Hey, krasse Hupen, dich könnte ich gut für den Verkehr gebrauchen“ – KLATSCH – glühender Handabdruck auf der Wange – Neu laden – Nächster Spruch. So lange bis es funktioniert und die Holde zu einem Date einwilligt.

Auf der nächsten Seite könnt ihr euch in einem Video anschauen, was passieren würde, wenn ein Djinni diesen Wunsch erfüllen würde. Doch mit „Power comes great responsibility“. Es zeigt sich, ungefär in der Mitte des Videos, dass es bei so einer Begabung ganz entscheidend auf das TIMING ankäme. Sonst hängt man vielleicht in einer sehr unangenehmen Schleife fest…

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A long time ago in a galaxy far, far away

star-wars-princess-leia-organa-wallpaper

Daher stammt dieses Pin-Up, welches mir als Brünette-Liebhaber, gelinde ausgedrückt, das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Tausend Dank an den ungekrönten Nerd-König, Paul Tassi, vom Unrealitymag für dieses „intergalaktische Pin-Up“.

Natürlich habt Ihr alle sofort erkannt, dass es sich dabei um Carrie Fisher handelt? Ja, die Frau war auch ohne Ihre Leia Organa-Haarschnecken ne Wucht. Scheinbar kursiert dieses Bild schon seit 2009 in der Starwars-Hemisphäre, doch ich gebe Paul Recht, dass man jede Nerd-Generation immer wieder aufs Neue darauf aufmerksam machen sollte.

Also anklicken, groß machen, Rechtsklick „speichern unter“ und als Desktop-Hintergrund einrichten.

You know you want to. JUST DO IT.

Mein Adventure Wochende: Gothic 4, Dragon Age 2 und Fallout New Vegas

Da ich mir einen neuen Heldenrechner mit großem 16:9 Monitor zugelegt habe, war es an der Zeit die neue Hardware zum Glühen zu bringen und mal wieder ein bisschen digitalen Eskapismus zu betreiben. Zu diesem Zweck habe ich mir Gothic 4, Dragon Age 2 & Fallout New Vegas besorgt und jeweils ein paar Stunden gespielt. Mein Fazit, angefangen beim Schlechtesten:

Arcania Gothic 4:

Pro: Der erste Eindruck war hervorrragend. Auf einer 1900er HD-Auflösung sieht das Game traumhaft aus. Die üppige Natur und die schönen Wettereffekte haben mich sofort in ihren Bann gezogen und die typische Gothic-Atmosphäre aufkommen lassen. Auch das dynamische Kampfsystem mit schnellen Schlagfolgen, blitzschnellem Wechseln zwischen Nahkampf, Fernkampf und Magie, sowie allerhand cooler Hechtrollen hat von Anfang an Laune aufkommen lassen.

Contra: Leider ist das Spiel gnadenlos linear, man läuft ständig gegen unsichtbare Wände und es gibt wenig Nebenquests. Die Hutschnur ist mir allerdings im hohen Bogen weggeflogen, als ich ein paar unverschämte 0815-Banditen mit einem Feuerball eines Besseren belehren wollte: Ohne erkennbaren Effekt standen die NSCs ungerüht in der Feuerexplosion und warteten brav darauf, dass ich die Quest, wie vom Spiel vorgesehen, durch Bestechung löse. SCHROTT! Das ist kein Gothic, wenn man nicht die Freiheit hat, zu tun und zu lassen, was man möchte. Schade, Gothic 4 sieht hervorragend aus, doch die Spielmechanik hat überhaupt nichts mehr mit der alten Glorie von Gothic 1-3 zu tun.

Fazit: 6 von 10 Blutfliegen

Dragon Age 2:

Pro: Wie schon im ersten Teil ist die Story und die Welt, die Bioware kreiert hat, von Anfang an fesselnd. Die Baldurs Gate-Crew hat mich diesbezüglich noch nie enttäuscht. Die Atmospähre ist durch die bombastischen Bauten, die stimmungsvolle Beleuchtung und Musik, sowie die ständige Interaktion zwischen den ausgearbeiteten Charakteren der eigenen Gruppe sehr dicht. Die blutigen Kampfanimationen und Zaubereffekte sind im Vergleich zum ersten Teil auch noch mal besser geworden.

Contra: Das Inventar der Charaktere wirkt zwar noch übersichtlicher und Wertegegenstände wandern jetzt automatisch in den Reiter “Plunder”, so dass langes Rumsortieren wegfällt. Nur leider haben dafür die Mitstreiter weniger Inventar-Slots als vorher: Helm, Rüstung und Stiefel fehlen, zugunsten einer Art “Komplettrüstung”, die im Verlauf des Spiels verbessert werden kann. Das führt nur leider dazu, dass man andauernd tolle Ausrüstungsgegenstände schweren Herzens verkaufen muss. Ich spiele einen Magier und finde natürlich andauernd fette Rüstungen und Kriegshelme, die ich keinem meiner Krieger anziehen darf. Schade! Ausrüstung und Schätze sammeln und dann die Gruppe damit ausstatten, hatte im ersten Teil viel Spaß gemacht. Vorteil ist natürlich, dass man weniger Zeit mit Wertevergleichen und Equipment rumschieben verbringt, weil man sich in erster Linie um seinen Hauptcharakter kümmert. Geschmackssache…

Fazit: 7 von 10 Elfenwurzeln

Fallout News Vegas:

Pro: Wie schon im ersten Teil, ist die Atmosphäre in Fallout New Vegas, sofern man dem “Endzeit-Genre” etwas abgewinnen kann, mit das Beste was man derzeitig in Computer-Rollenspielen erleben kann. Die postapolkalyptische Atomwüste ist vollgestopft mit allerhand kuriosem Volk. Dazu erklingt immer mal wieder Oldie-Musik aus alten Radios, die herrlich zu der zerstörten Welt und einem Neuanfang in Ruinen passt. Dieser Kontrast zwischen Hoffnungslosigkeit in der postnuklearen Welt und dem Galgenhumor der Bewohner macht die unverwechselbare Atmosphäre von Fallout aus. Ein riesiges Arsenal an Hilfsgegenständen, synthetischen Drogen und Waffen jeder Art, lassen einen völlig im Fallout-Flair aufgehen. Ich kann nur jedem empfehlen bei der Charakter-Erschaffung den Trait “Wildes Ödland” zu nehmen. Ich frage mich, wieso man das erst wählen muss, denn der trait sorgt dafür, dass man noch abgefahrenere Dinge im Spiel findet und somit IMHO noch mehr Spaß hat. Siehe z.B. die coole Anspielung auf Indy 4 oben. Armer Indy…

Contra: Wenn man überhaupt etwas aussetzen könnte, dann vielleicht die allgemeine “Ödnis” im Spiel. Streckenweise kann es etwas langatmig sein ewig durch die Wüste zu rennen, um einen entfernt am Horizont zu erkennenden Geländepunkt zu erreichen. Wenn man Pech hat wird man unterwegs von Riesenskorpionen zusammengestaucht und muss nochmal von vorne los rennen. Doch das gehört natürlich zu einem Mad Max-artigen Setting in einer postapokalyptischen Welt auch irgendwie dazu…

Fazit: 8 von 10 Kronkorken

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