Archive for Juli, 2011

Der Gewinner des Nerd Wiki Gewinnspiels!

Freitag, 1. Juli, 2011, 12.45 Uhr. Ich ermittle den Gewinner des Nerd Wiki Gewinnspiels.

Wie ich vorgehe:

Das Nerd Wiki hat 178 Facebook-Fans. Aus Herzensgüte nehme ich mal „Ex-und-nichtmehr-Facebooker“ Mao-B als Nummer 179 an.

Ich rufe folgende Seite auf: http://www.random.org/ Ich drücke „generate“ und erhalte:

Ich gehe auf FB die Liste der Nerd Wiki-Fans von oben durch und finde auf Platz 12 Reinhold Klein! Glückwunsch!

Du hast diesen geilen Kram gewonnen! Ich muss ja gestehen, dass ich wegen des Barbaren-RPGs fast ein wenig erleichtert bin, dass ein Mann gewonnen hat… ;)

Bitte übermittle mir per Mail Deine Adresse, damit ich Dir das Paket schicken kann! Ich werde Dich jetzt noch auf Facebook anschreiben.

An alle anderen vielen Dank, dass ihr so zahlreich mitgemacht habt!

Die Fananzahl des Nerd Wiki auf FB hat sich damit fast haargenau verdoppelt! Irre! Und haltet die Augen offen: Meine nächste Nerd-Kram-Entrümpelungsaktion kommt bestimmt…

Magischer Gummi verwandelt Stöcke in Schwerter!

ast-schwert

Oh mein Gott, welch’ simple Schönheit! Ein Gummiband mit 2 Löchern, das jeden Stock in ein Schwert verwandelt. BRILLIANT!

Ich reposte das von geekologie, weil es mich persönlich betrifft und tief berührt. Als Kinder sind wir fast jedes Wochenende auf dem großen, leicht bewaldeten Grundstück eines Freundes rumgeturnt und haben allerlei imaginäre Monster mit unseren mächtigen Stockschwertern getötet!

Die wenigen Bäume des großen Gartens waren dabei die Wälder von Endor, der Sherwood Forest oder die Ninja-verseuchten Bambushaine des feudalen Japans. Gott, Kind sein macht schon Spaß! Also wenn man von Notendruck in der Schule, Akne und seltsamen Flecken am Hintern mal absieht.

Natürlich könnte man jetzt einwenden, dass man auf dieselbe Weise jeden Stock mit der Macht der Fantasie in Excalibur oder das Zauberschwert von Castle Grayskull verwandeln kann und dafür kein albernes Gummiband braucht. Na klar… aber wenn ich daran denke, wie wir am Höhepunkt unserer „Stock-Phase“ (jetzt nichts Unanständiges denken!) richtige Griffe geschnitzt, mit Leder umwickelt und verschönert haben, hätte uns dieses Gummiband viel kostbare Zeit gespart, die wir zum Masturbieren oder Computerspielen hätten nutzen können.

Remake von Masters of the Universe kommt doch noch

masters_of_the_universe

Bei so einer Nachricht, weiß man nicht, ob man lachen oder bitterlich weinen soll. Kurze Rückblende:

Vor über einem Jahr sollten bereits zwei neu angeheuerte Schreiberlinge das fragwürdige Werk von Justin Marks umschreiben, welcher He-Man als kriegerischen Astronauten und Skeletor als Pseudo-Dr. Doom mit Metallmaske darstellen wollte. Dann war es erst mal lange still um die Helden aus Eternia, deren blonden Anführer in frühen Casting-Überlegungen sogar mal Brad Pitt spielen sollte.

Die Predators Screenwriter Mike Finch und Alex Litvak arbeiten an der aktuellen Fassung. Und nun hat Sony Vice President, DeVon Franklin, ein Statement vom Stapel gelassen, das eine baldige Verfilmung vermuten lässt:

One of other things I’m really excited about is we’re doing a reboot of the 1980s franchise Masters of the Universe. The He-Man franchise. Very excited about that. Should have that script very soon. I’m praying that we can start figuring out how we’re going to make it.

Was soll ich dazu sagen? Ich bin Masters of the Universe- und He-Man-Fan der ersten Stunde. Mein Vater hat mit die Figuren gekauft, ich hatte alle Hörspiele, einige Comics und Zeichentrickfilme. Trotzdem konnte ich mir selbst als Kind kaum vorstellen, wie man die gesamte Crazyness namens Masters of the Universe jemals in einem Realfilm darstellen sollte.

Diese Unverfilmbarkeit liegt einfach an der inhärenten Crazyness und Gayness der Serie. Ich meine, wer ist dieser He-Man? Ein mit Anabolika vollgedröhnter, nackter Bodybuilder-Barbar im Fellhöschen, der gegen alberne Mutanten kämpft, die versuchen ihm sein Zauberschwert wegzunehmen, welches ihm hilft sich von einem albernen Würstchen in „den stärksten Mann des Universums“ zu verwandeln. WTF? So was klappt nur im Zeichentrick oder Comics.

Ich denke, der Dolph Lundgren Streifen von 1987 hat das Thema ganz gut aufbereitet. Da hat man gar nicht erst versucht dem Ganzen Tiefe zu verleihen oder die abgedrehten Charaktere zu erklären. Man hat sich einfach zum Bmovie-Charakter des Films bekannt und eine schöne Trash-Perle geschaffen. Jeder Versuch Eternia als glaubwürdige Paralleldimension oder ähnliches darzustellen, ist doch schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt, oder?

via nerdbastards!

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