8 von 10 Katana
Als Kind habe ich sämtliche Eastern verschlungen, besonders auf der Ninja-Welle der Achtziger bin ich mit Begeisterung geritten. Trotzdem bin ich nie zu einem Eastern-Fan par excellence geworden und nehme bis heute Anstoß daran, wenn Kung-Fu-Kämpfer in Eastern fliegen können oder sonstige Kunststückchen vollführen, die über geistige und körperliche Disziplin hinaus gehen. Damit mich niemand falsch versteht: Trotz meiner seltsamen und beinahe fanatischen Realismus-Präferenz in diesem Genre, waren Tiger and Dragon oder Hero grandiose Filme!
Nun ist mir das Remake des Schwarzweiß-Klassikers von 1963, 13 Assassins, in die Hände gefallen und ich war überaus gespannt, ob ich 90 Minuten alberne Flugeinlagen oder Samurai-würdiges, realistisches Gemetzel erleben würde. Bis auf einen kleinen Schuss “Supernatural” (ich komme später dazu), wurde ich von derbem Realismus überrascht, den die Netzhaut erstmal wegstecken muss.
Da ich mal Iaido und Kendo gemacht habe, war 13 Assassins für mich ein willkommener Samurai-Nerd-Flick für Ex-Bambusschwert-Fuchtler und eine willkommene Pause von ulkigen “Fantasy-Eastern”.



































