Archive for September, 2011

Der veganische Black Metal-Koch: Hail Seitan!

Ja genau, hier geht es um das unheilige „Seitan“, das Produkt aus Weizeneiweiß (wie mir Wikipedia verraten hat).

Ob der richtige Satan es gut heißen würde, dass sich der nette Black Metal-Koch von nebenan so „harmlos“ ernährt?

Zumindest schneidet er sein Gemüse mit einem gefährlich aussehenden Chaos-Dolch und verteilt die Zutaten auf einem Pentagramm. Ob er so einen bösen Veganer-Kobold beschwören kann, der ihm zu Diensten ist?

Ich überlege gerade wo überhaupt die Verbindung von veganischem Essen und Black Metal ist? Ernähren sich Black Metaller nur von Blumen oder hören Veganer am liebsten Black Metal?

Vielen Dank für den Link an meinen Lieblings-Veganer, Dariusz!

Wenn Firmen doch mal ehrlich wären!

imdb

Na, habt ihr das Logo der IMDb (Internet Movie Data Base) erkannt? Natürlich habt ihr das. Nur „Nerd Info“ drückt einfach viel präziser aus, worum es bei der Seite eigentlich geht.

Wenn „Porsche“ einfach „Penis“ (-Ersatz) hieße, wüsste man als Verbraucher doch viel schneller und genauer was die Schöpfer der Marke mit Ihrem Produkt erreichen möchten.

Auf behance.net hat sich jemand diesbezüglich mal Gedanken gemacht. Musste sehr breit grinsen. Meine Top5 mal ganz unverbindlich auf der nächsten Seite:

Read the rest of this entry »

Videospiele im wahren Leben, heute: Metal Slug

So unglaublich spektakulär ist dieses Video eigentlich gar nicht, aber es erinnert mich an die gute, alte Konsolenzeit, bevor der “Spiele-PC” die Welt eroberte.

Metal Slug habe ich auch geliebt. Überhaupt versetzen mich alle 2D-Sidescroller in 8- oder 16-Bit-Optik regelmäßig in eine Nostalgie-Euphorie!

So im wahren Leben würde ich die Abenteuer von Metal Slug eher ungern erleben. Mal will ja nicht als lebendes Sieb enden…

(via)

Einhörner sind out! Vierhörner rocken!

einhorn

In meiner Karriere als Fantasy-Nerd sind mir ja schon einige Einhörner untergekommen. Die Standardausführungen in strahlendem Weiß und magischem Phallus-Horn auf der Stirn sind immer ein wenig schwul, aber es gibt ja auch schwarze und andere Varianten, die eher badass sind.

Apropos badass: In dieser Reklame hier gibt es ein „Quadricorn“, ein Vierhorn, mit welchem sich der stolze Besitzer davon teleportiert. Ich will auch so eins haben! Ich musste jetzt lange genug mit dem Auto zur Arbeit fahren…

(via)

terraria

9 von 10 Slimes (häufige Gegner)

Seit sehr langer Zeit habe ich gestern tatsächlich mal gar nichts hier gepostet. Falls das jemanden gewundert, verärgert oder sonst wie verstört haben sollte, hier die Erklärung: Terraria ist schuld. Dieses Teufelsspiel von einem süchtig machenden Klötzchen-Game! Ich hatte mir doch schon so erfolgreich den Zeitkiller „Minecraft“ abgewöhnt… *profunder Seufzer*

Doch leider habe ich mir die äußerst witzigen Terraria-Spielsessions des Cynical Brit „TotalBiscuit“ angeschaut. Von dessen trockenen Humor und der geilen Retro-Oldschool-2D-Atmospähre angefixt, habe ich mir das Teil mal probeweise für 10 Euronen bei Steam gesaugt. Seitdem konnte ich nicht mehr aufhören zu zocken. Die niedliche Oldschool-Optik und die Tatsache, dass Terraria die Dinge besser macht, die mich bei Minecraft aufgeregt haben, machen dieses Spiel für mich zu einem echten Hit.

cloudinbottleDer rothaarige Punk oben im Bild ist übrigens mein Avatar. Ich habe ihn wegen seiner feurigen Haarpracht „Torch“ genant. Rechts davon seht ihr meine erste bescheidene Hütte, in der sich sogar schon ein paar NPCs angesiedelt haben, die mir nützliche Dinge verkaufen können. Doch das glorreichste an meinem Terraria-Ausflug bisher ist der 2. magische Gegenstand, den ich gestern in einer goldenen Kiste gefunden habe: „Cloud in a bottle“ (Der erste war ein magischer Bumerang, mit dem sich mein Fernkampf deutlich verbessert hat). Wie da rechts an der kleinen Luft-Verwirbelung unter Torch zu sehen, befähigt mich der Gegenstand einen Doppelsprung zu vollführen. Dieser ist besonders nützlich um meinen „Hellevator“, meinen senkrechten Mienenschacht bis in die Hölle, hinunter zu springen und durch einen wohl getimten Sprung am Ende des Falls keinen Schaden zu nehmen. Bin aber auch schon ein paar Mal zermatscht. Man sollte dabei weder telefonieren, essen oder verträumt in die Luft gucken.

Der Hauptunterschied zu Minecraft ist natürlich die fehlende dritte Dimension. Doch die 2D-Optik hat auch viele Vorteile. Man hat viel mehr Übersicht und durch den Querschnitt durch die Welt, weiß man viel früher, wann man auf interessante Erzadern trifft. Außerdem lässt es sich so meistens vermeiden, sich unvermittelt in eine große Höhle mit tödlichem Absturz oder einen Lavafluss zu graben.

Bei Terraria kann man seinem kindlichen Bau-Trieb genauso freien Lauf lassen wie in Minecraft (Das Netz ist schon voll mit fantastischen Kreationen der riesigen Terraria-Community), doch für die Langzeitmotivation und Spannung wurde deutlich mehr Wert auf Ausrüstung und Kämpfe gelegt. Die Gegner lauern, gerade in tieferen Höhlen, an allen Ecken und Enden, doch mit der Hilfe von deutlich mehr Gegenständen und magischen Rüstungen und Waffen aus Dungeon-Kisten ließ sich bisher alles zerlegen. Ich bin allerdings noch auf keins der 3 Boss-Monster gestoßen…

Meine Quest fürs Wochenende wird sein, eine fliegende Insel im Himmel und einen unterirdischen Dschungel zu finden. Dort soll es sehr wertvolle Schätze und seltene Erze für noch bessere Gegenstände geben. Außerdem könnte ich meine Hütte mal zu einer Festung ausbauen und einen Kräutergarten anlegen. Verdammter Sammel- und Bastel-Trieb…!

Hier mal ein kurzer Eindruck vom Spiel:

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...