
Nachdem in diesem verregneten Sommer die Kinofilme ebenso “verregnet”, also teilweise enttäuschend waren (zumindest für mich waren Captain America, Green Lantern und Conan nicht das, was ich erwartet hatte), habe ich mal mit vor Empörung vorgestreckter Unterlippe comingsoonnet durchsucht, um herauszufinden, ob es dieses Jahr überhaupt noch sehenswerte Fantasyfilme geben wird. Als da wären:
Oktober:
Real Steel – Unter der Anleitung von Boxtrainer Hugh Jackman hauen sich Roboter die Schaltkreise aus den Blecheimern. So bekloppt, dass es ganz witzig werden könnte.
The Thing – Remake von John Carpenters “The Thing”. Monsterfilm. Immer gut.
In Time – Justin Timberlake versucht in diesem Science Fiction Film seine Lebenszeit wieder aufzuladen. Der könnte ein Geheimtipp sein, eine Art Logans Run ohne Retro-Frisuren.
November:
Puss In Boots – Geil! Nur verdient, dass der gestiefelte Kater aus Shrek seinen eigenen Film bekommt. Kanns kaum abwarten!
Immortals – Vom 300 Macher? Her damit! Wie Theseus mit seinem Superbogen unter Göttern und Sterblichen aufräumt, muss ich natürlich auch sehen.
The Muppets – YEAH! Nach so vielen Jahren wieder ein Muppetfilm. Dafür wird man nie zu alt. Lass Deine Gummiärmchen für mich schlackern, Kermit!
Dezember:
Sherlock Holmes: A Game of Shadows – Ich fand den ersten Teil mehr als unterhaltsam. Mal sehen, ob Guy Ritchie da noch einen drauf setzen kann.
Aber jetzt aufgepasst: Angeblich kommt noch diesen Monat in den USA ein haarsträubender Fantasyfilm raus, von dem ich noch so überhaupt nichts gehört habe: Bunraku. Für Deutschland ist allerdings gar kein Kinostart im Netz zu finden und ich habe nur den 28. Oktober 2011 als DVD-Veröffentlichungstermin gefunden.
Seltsam, dass ich noch auf keiner Webseite etwas davon gelesen hatte bisher. Da machen immerhin so Leute mit wie Josh Hartnett, Demi Moore, Woody Harrelson und mein Lieblings-B-Movie-Veteran Ron Perlman.
Konzeption und Handlung klingen wahnwitzig unterhaltsam und der Trailer sieht abgefahren aus:
Bunraku ist wohl ein computeranimierter Western-Samurai-Fantasyfilm, der auf “Bunraku”, einer 400 Jahre alten Form des japanischen Puppentheaters, basiert. Die Optik erinnert mich ein wenig an ein farbiges “Sin City”.
Die Story spielt in einer utopischen Stadt, in der Schusswaffen verboten sind und Schwerter die “Weapon of choice” sind. Die Handlung könnt ihr hier nachlesen, besser, ihr gebt euch einfach mal den Trailer, der meinen Hocker immerhin schon ein wenig zum Wackeln gebracht hat:































