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Der Montagmorgen Frust Post: Heute nichts für schwache Nerven!

Mir ist speiübel.

Der heutige Montagmorgen ist besonders abscheulich. Ich muss zwar nicht arbeiten, aber nur weil ich scheinbar einen Alien-Parasiten in mir trage, der sich noch nicht entscheiden kann, ob er aus Mund oder After austreten möchte. Gestern Nachmittag muss er mit seinem kleinen Ufo heimlich in meinen Hintern geflogen sein, um mir eine schlaflose Nacht zu bescheren. So übel und eklig ist mir, dass mir doch spontan Johannes von Tepls „Der Ackermann aus Böhmen“ dazu einfällt.

Ich muss dem Tod in diesem Dialog mit dem Ackermann heute dringlich recht geben: Ich fühle mich tatsächlich wie ein widerwärtiger Spülzuber mit 9 Löchern, aus denen nichts als Unflat fließt.

Wem jetzt beim Gedanken an das Innenleben des menschlichen Körpers noch nicht schlecht ist, dem sei mit dem Originalauszug aus dem Gespräch geholfen:

Ein Mensch wird in Sünden empfangen, mit unreinem unnennbarem Unflat im mütterlichen Leib ernährt, nackt geboren und beschmiert wie ein Bienenkorb: ein ganzer Unrat, ein Kotfaß, ein Wurmfraß, ein Stankhaus, ein widerwärtiger Spülzuber, ein faules Aas, ein Schimmelkasten, ein Sack ohne Boden, eine durchlöcherte Tasche, ein Blasebalg, ein gieriger Schlund, ein übel riechender Harnkrug, ein übel duftender Eimer, ein betrüglicher Puppenschein, ein lehmiges Raubhaus, ein unersättlicher Löschtrog und ein gemaltes Trugbild. Es erkenne, wer da wolle: ein jeder vollständig geschaffene Mensch hat neun Löcher in seinem Leib; aus allen fließt so widerwärtiger und unreiner Unflat, dass es nichts Unreineres geben kann.

So das wars dann heute von mir…dringliche „Geschäfte“ rufen mich…

Über Thilo (1635 Artikel)
<p>Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.</p>

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