road-movie

Ich weiß gar nicht, wie viele schlechte Road-Movies ich in meinem Leben schon ertragen habe. Road-Movies, die immer nach Schema F ablaufen, weil den pubertierenden Amis auf ihren Trips ständig das selbe Schicksal blüht. Am Anfang ist die Stimmung im Camper noch ausgelassen, jeder ist kackenfreundlich, happy und alle haben sich total lieb. In der zweiten Nacht, beim Camping am See oder am Waldrand, taucht dann irgendein Mörder auf. Der wiederum ist mächtig böse, weil er eine schlechte Kindheit hatte, und bringt einen nach dem anderen um die Ecke.

Und weil 80 % der Road-Movie-Regisseure auf der selben beschissenen Road-Movie-Filmschule waren, haben auch 80 % ihrer Road-Movie-Produkte dann irgendwann diesen Moment, in dem der Mörder versucht, die Fensterscheibe vom Auto einzuschlagen, um den letzten unschuldigen Teenie zu meucheln.

Ich frage mich ernsthaft, wie diese Regisseure ihren Spannungsbogen biegen würden, wenn Fahrzeuge wie dieser schicke Star-Wars-Bus hier endlich in Serie gehen, Fensterscheiben unerreichbar werden und man potenzielle Mörder mit einem euphorischen Fußtritt einfach in den See kickt, wo ja sonst die Teenies landen würden.

imperial-camper

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