Maximal durchgeknallte Spielshows, besonders Japanische wie Takeshi’s Castle, sind ja nicht mehr ganz neu. Trotzdem wurde mein ungläubiges Auge gestern das erste Mal der Show „Fist of Zen“ gewahr. Dabei müssen 5 Opfer, in der Serie “Schüler“ genannt, diverse Kränkungen und Folterungen über sich ergehen lassen zur Abhärtung und Steigerung ihrer Disziplin. Die Wahnwitzigen Spiele werden allerdings immer an Orten der Ruhe, wie z.B. einem Museum oder einer Bibliothek, abgehalten, an denen absolute Ruhe geboten ist. Wenn also jemand einen Schmerzensschrei oder einen Lacher beim Anblick der Schmerzen eines Anderen verlauten lässt, gibt es für das jeweilige Spiel keine Punkte. Die „Prüfungen“, die die Schüler dabei über sich ergehen lassen müssen, sind immer schmerzhaft oder ekelhaft. Letzteres Prädikat verdient besonders das Spiel „60 Sekunden in der Rülps-Maschine“. Dabei musste das einzige Mädchen der Truppe eine Art Gasmaske aufsetzen, welche über Gummischläuche mit ihren Teamkameraden verbunden war. Nun mussten die Mitspieler möglichst übel riechende Dinge in sich reinstopfen und dann mit Sprudelwasser nachspülen, um herzhaft in den Gummischlauch rülpsen zu können. Das arme Mädel tat mir leid… Bon Appetit! Am Ende jeder Show müssen die gepeinigten Zen Schüler in der finalen Aufgabe ein fieses Geschicklichkeitsspiel bestehen, während der Meister mit Fäden (Kein Witz!) an ihren Pimmeln zieht (oder an den Brustwarzen bei Frauen).
Und weil das alles so schön ist, für alle, die es noch nicht kannten: Das menschliche Tetris-Schablonen-Irgendwas-Spiel:































