Vorgestern wieder erst spät abends joggen gewesen. Hat mich extreme Willenskraft gekostet nicht nach der ersten Kurve wieder umzudrehen und die Tortur auf einen anderen Tag zu verschieben. Doch dann musste ich wieder an Bruce Lee denken und hab mich am Riemen gerissen. Ob mir jetzt von der Anstrengung die letzten Leiterbahnen des logischen Denkens in Flammen aufgegangen sind? Nein, ich hab mich nur an dieses Bild erinnert, welchen Paul neulich im Unreality Mag gepostet hatte (2x klick für groß):
Natürlich möchte sich niemand mit Bruce Lee vergleichen. Und sicherlich hat es der gute Bruce auch mit der völligen Ausrichtung auf körperliche Disziplin hier und da ein wenig übertrieben. Dennoch ist die Botschaft glasklar und rein wie Wasser: Wenn man etwas erreichen will, muss man es wirklich wollen und darf sich nicht schon vorher mit tausend Bedenken selbst ins Straucheln bringen. Das Leben ist eben gefährlich und irgendwann stirbt man. Wenn man danach ginge, dürfte man im Sinne der Risiko-Minimierung gar nicht mehr das Haus verlassen. Man könnte ja von einem Blumentopf erschlagen oder von einem Auto überfahren werden.
So benutze ich diese weisen Worte von jemandem, der gezeigt hat, wie weit man körperlich mit reiner Willensanstrengung (und einem dehnbaren, asiatischen Körper) kommen kann, als ständige Motivation für mich selbst. Heute ist es schon wieder so weit, die Turnschuhe stehen bereit.
In diesem Sinne: If it kills me, it kills me. A man must constantly exceed his level.
































