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Neue TV Serie Sleepy Hollow ist weniger kopflos als befürchtet

gothic atmosphäre Alle jammern, dass der Sommer schon wieder vorbei ist. Dabei ist doch jeder Jahreszeit etwas abzugewinnen! Vielleicht rührt meine ganz persönliche Liebe zu bunten Blättern und Herbstwinden auch daher, dass ich ein November-geborenes Regen-Kind bin. Außerdem ist auch bald wieder „All Hallows' Eve“ und ich bin sogar schon auf einer Halloween-Party eingeladen. HARRRrrrrr! *Donner* *Blitz* Passend zur Zeit des heulenden Windes und der flackernden Kürbis-Fratzen beglückt uns Fox mit einer neuen Horror-Fantasy-Mystery-Serie namens Sleepy Hollow. Ja, ihr habt richtig gelesen, es gibt wieder einen Ichabod Crane, der einen kopflosen Reiter jagt. Nur diesmal wird er nicht von Johnny Depp, sondern dem charmanten Briten Tom Mison gespielt. Sleepy HollowAls großer Fan von Supernatural, Being Human, True Blood, Fringe und überhaupt von jeglichen Horror- und Mystery-Serien, habe ich mir neulich mit bescheidener Hoffnung den Piloten von Sleepy Hollow und die erste Folge angeschaut. Ungefähr eineinhalb Stunden unterhaltsamer Gothic Fairytale später war ich positiv überrascht. Die Effekte sind sehr ansehnlich und die Atmosphäre im zwar neuzeitlichen, aber nicht weniger verträumten Sleepy Hollow ist stimmig. Die Story, dass Ichabod Crane während einer geheimen Mission für George Washington 1781 stirbt und über 200 Jahre später in einem modernen Sleepy Hollow in der Nähe von New York von den Toten aufersteht, bringt einen interessanten Kontrast mit sich. Der leicht affektiert wirkende Ichabod alias Tom Mison spricht ein wunderbar glasklares Britisch und kommentiert die für ihn fremdartige Welt mit einem herrlich antiquierten Vokabular. Ihm zur Seite gestellt ist die schwarze Polizistin Lt. Abbie Mills, die Sir Crane erst mal schonend beibringen muss, dass die Sklaverei schon lange abgeschafft ist und Frauen sogar Waffen tragen dürfen.

Natürlich werdet ihr euch genau wie ich fragen, ob nur ein einziger kopfloser Reiter genug ist, um Stoff für eine vielleicht mehr-staffelige Serie zu bieten?

Wer keinen Kopf hat ist nicht zimperlich ...

Wer keinen Kopf hat ist nicht zimperlich …

Zunächst mal ist der Reiter an sich schon unterhaltsam genug, da er sich, weniger stoffelig als Ichabod, relativ schnell an die neue Welt gewöhnt und nicht zögert neben seiner bewährten Enthaupter-Axt auch Schrotflinten und Maschinengewehre zu benutzen. Außerdem wird im Verlauf des Piloten enthüllt, dass der kopflose Reiter der Tod und nur einer der vier Reiter der Apokalypse ist, die den Weltuntergang herbei führen wollen. Klar, sonst wären es ja die Regina-Regenbogen-Reiter und nicht die apokalyptischen… Um jedoch die Welt Stück für Stück für das Böse und die Ankunft aller Reiter vorzubereiten müssen erst mal allerhand Monster und Dämonen in die Welt entlassen werden. Eine perfekte Grundlage also, damit das ungleiche Protagonisten-Duo Monster of the Week-style alle Hände voll zu tun hat. Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen, die vermutlich wieder sehr trashig und eine Guilty Pleasure sondergleichen, aber auch verdammt unterhaltsam werden. Klare Empfehlung!

Über Thilo (1635 Artikel)
<p>Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.</p>

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