Spaß an Mittelalter-Schlachten: Kingdom at War

Der folgende Artikel stammt von Björn Dittrich:

Es gibt ja inzwischen viele Online Strategie-Spiele am Markt, sowohl für PC, als auch für iOS und Android. Aber nur wenige schaffen es, die Atmosphäre von Schlachten und das Taktieren vor dem großen Angriff so authentisch umzusetzen, wie Throne: Kingdom at War. Warum ich viel Spaß mit dem Game hatte, lest ihr in den folgenden Zeilen.

Städte verwalten, Schlachten führen

In Throne: Kingdom at War, das außer für Smartphones auch im Browser spielbar ist, baut ihr in Echtzeit euer eigenes Königreich auf und kämpft als mächtiger Lord um den Anspruch auf den Thron und damit die Macht über ein uraltes Königreich. Das bedeutet: Gebäude verbessern, Geld einnehmen, eure ersten Soldaten erschaffen – und dann mit Gebrüll online gegen Gegner in die Schlacht ziehen. Aber Achtung: Schnelle Reflexe reichen nicht aus, um zu gewinnen. Nur mit der richtigen Strategie schafft man es, am Ende den Sieg davon zu tragen: Die Stadt will durch Mauern geschützt werden, Türme sehen Feinde schon von weitem und es sollten immer genügend Einheiten in der eigenen Stadt postiert sein, um einen möglichen Angriff abzuwehren. Besonders zu Beginn einer Runde ist man damit beschäftigt, die eigenen Gebäude aufzurüsten. Solche Dinge werden im Spiel durch einen Tipp auf das Haus ausgelöst. Will man ein Gebäude ausrüsten, erscheint ein Timer, der die verbleibende Zeit anzeigt. Ist die abgelaufen, wurde das Upgrade fertig gestellt. An der Stelle bietet das Spiel In-App-Purchases an, um das Ganze schneller laufen zu lassen. Aber auch ohne Käufe ist alles ohne Probleme spielbar. Man hat nie das Gefühl, dass man bei Begegnungen mit dem Feind wegen einem fehlenden Bau-Boost ins Hintertreffen gerät.

Taktik gefragt

Und Begegnungen mit anderen Spielern müssen auch nicht brutal enden: Man kann zum Beispiel während des Spiels einem Orden beitreten. Dadurch wird es möglich, mit neuen Verbündeten Items zu tauschen oder die Eroberung anderer Städte zu beschließen. Gut als Maßnahme zur Vertrauensbildung geeignet: Hat man andere Spieler erst mal als Verbündete gewonnen, ist es möglich, ihre Bauvorhaben zu beschleunigen – und natürlich auch, sich helfen zu lassen. Genau da liegt der Reiz des Spiels: Durch seine Koop-Elemente entfaltet Throne: Kingdom at War oft eine ganz eigene Dynamik. Bald helfen die Spieler sich gegenseitig aus, unterstützen sich beim Aufbau ihrer Armeen – und sind ziemlich oft bereit, bis aufs Blut für das Überleben eines Mitspielers zu kämpfen – Ritterehre eben. Wer jetzt Angst hat, über zu wenig taktisches Geschick zu verfügen, um mit anderen Gamern mitzuhalten, der kann sich Throne: Kingdom at War Tipps auf Deutsch auf der Hersteller-Seite durchlesen, um gerade zu Anfang in den Flow des Spiels zu kommen. Und das lohnt sich: Die Kämpfe im Spiel werden durch das Koop-Element noch mal deutlich spannender, die Gefechte sind schnell und nervenaufreibend – eben so, wie es in einem Strategie-Spiel sein muss. 

Grafik und Sound 

Grafik und Sound sind auch ziemlich gut gelungen. Gerade für ein Smartphone und Browser Game ist Throne: Kingdom at War schon sehr ansprechend. Die Kämpfe spielen sich zu jeder Zeit flüssig, das Interface ist sehr übersichtlich gestaltet und die Charaktere passend. Die Melodien und die Sound-Kulisse untermalen die Schlachten passend und verleiten des Öfteren zum Mitsummen. Also auch technisch ein grundsolider Titel, der zum Glück auch auf etwas älteren Geräten läuft. 

Fazit

Für Taktiker und Mittelalter-Experten ist Throne: Kingdom at War eine klare Spielempfehlung für Smartphone und Browser. Die Strategie-Elemente sind gut umgesetzt, die Technik überzeugt und gerade die Interaktionen mit anderen Spielern machen die epischen Schlachten zu etwas besonderem. Wer auch nur ein bisschen Strategie-Liebhaber ist, der ist bei Throne: Kingdom at War an der richtigen Stelle.

Über Thilo (1670 Artikel)
Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.