Dieser Typ spielt, wenn ich mal seine Mäuse zähle, mit mindestens 8 Accounts gleichzeitig Eve Online. Wenn man sieht, wie er liebevoll mit Tesafilm und Holzstäbchen die Mäuse zusammen geklebt hat, um genau gleiche Bewegungen ingame vollführen zu können, möchte man vor Fremdscham fast losheulen. Dieses sogenannte „Multiboxing“, um sich in diversen MMOs Vorteile zu ergaunern, ist mir das erste Mal in WoW begegnet, wenn plötzlich 5 Chars in der Arena simultan abgehen und anderen auf die Mütze geben. Ich komme trotz einer gewissen Bewunderung für alle Beweise derart großartig ausgelebter Nerdity nicht umhin den Herrn in der Kategorie Epic Fails einzusortieren. Ich bin was Computer Games und jede Art von künstlerischem Werk, welches ich konsumiere, egal ob Film, Buch oder Spiel, angeht, eifach ein Romantiker. Ich möchte das Produkt so erleben wie es gedacht war, mit allen Hindernissen und Herausforderungen, die damit zusammen hängen. Derartiges Cheaten führt doch den Sinn des Zockens ad Absurdum, oder?
Archive for the ‘ Allgemein ’ Category
Solche wichtigen Fragen stellt man sich, wenn man eigentlich arbeiten sollte. Ich war bei den Fragen mal wirklich ehrlich und habe meine momentane, “moderate” Fitness und das Fehlen einer großen Hiebwaffe in meinem Haushalt zugegeben. Außerdem würde ich vermutlich schon versuchen meine “loved ones” zu retten. Alles Dinge, die in einer Zombie Apokalypse nicht zum langen Überleben beitragen. Aber 50:50, dass ich überlebe geht ja gerade noch so… ansonsten: BRAAAAIIIINS!
Es gibt grob nur 3 Arten von Martial Arts Filmen:
1. Die Eastern, wo jeder fliegen kann und die tödliche Gottesanbeterin dem besoffen Affen aus dem örtlichen Shaolin Kloster die Grütze aus dem Strampler prügelt.
2. Dann gibt es die Poser Karate Filme abgebrannter B-Movie Ikonen wie Jean Claude „jeden-Tag-Spagat-über-2-Stühlen-Man“ Van Damme, in denen die bösen Jungs theatralisch und häufig wie von Geisterhand durch den Raum geschleudert werden, obwohl die Schläge des Hinterhofhelden sie offensichtlich verfehlt haben.
3. Und es gibt die Ong-bak Kategorie: Das sind die wahrhaft guten Vollkontakt-Kampfkunst Action Knaller, bei denen man jeden Schlag mitfühlt. Bisher dachte ich, dass es nur Tony Jaa in seinen Filmen geschafft hätte mich übelst zu beeindrucken. Aber dieser Ip Man sieht auch sehr unterhaltsam aus. Besonders diese kleinen Schlaghagel, die er den Leuten verabreicht sehen wie „schlagkräftige Argumente“ aus (omg der Wortwitz ist zu krass):
Ein Titel so reißerisch, dass man ihn einfach nur in Großbuchstaben schreiben kann. Ich gestehe hiermit, dass ich eine Schwäche für schlechte B-Movies wie Barbaren Filme habe. Aber nur wenn sie so schlecht sind, dass man schon wieder herzlich drüber lachen kann. Am besten komplett mit Pappmonstern oder schlechter Stopmotion Tricktechnik, sowie albernen Dialogen und Pappkulissen. In diesem Oscar- und Grimme-Preis verdächtigen Film werden einem dazu angeblich noch nymphomanische Barbarinnen und höllisch viele Saurier geboten. Wahnsinn! Ich weiß nur, dass der Kommentator eine wahrhaft epische Stimme mit einer gottgleichen Intonation besitzt und den Titel des Films ganze 8 Mal zum Besten gibt. Ich hab mich weggeschmissen. Wer sich den Trailer ohne zu grinsen anschauen kann, ist ein wahrhaft mürrischer Genosse… Nach einem kurzen Streifzug durch die Welt der grottigen Filme, habe ich übrigens gelernt, dass sich Barbarenfilme „Exploitation Films“ nennen und nahtlos einreihen in Perlen wie Ninja Filme, Biker Filme, Slasher Filme, Kannibalen Filme, Kiffer Filme, Frauen-im-Gefängnis Filme und noch jede Menge noch viel abstrusere Genres.
Dieser Trailer eines Fantasy Fanfilms trifft mich völlig unvorbereitet. Dieser epische Erzähler, kombiniert mit Zwergen und Elfen in einem Present Day-Setting untermalt von Blind Guardian verwirrt mich zutiefst. Besonders durch die Metal-Mucke kämpfen sich gerade nostalgische Gefühle aus meiner Powermetal-woman-be-my-slave-Zeit zurück an die Oberfläche meiner Gefühlswelt. Außerdem mischen sich darunter Gefühle des Bereuens niemals selbst den Arsch in der Hose gehabt zu haben, den 1000 mal geplanten eigenen Horror-Fantasy-Nerd-Film mit seinen besten Freunden im Siebengebirge mit Plastikwaffen und schlechtem Licht gedreht zu haben. Aber leider ist es über zusammenhangslose Planungen nach Rollenspiel-Sessions und der Vorstellung wie episch das sein müsste nie hinaus gekommen. Leider waren in dieser Zeit Planungselemente wie Rumalbern und Vollrausch durch Bier und Wein zu wichtig, als das mal wirklich etwas hätte daraus werden können. Dabei wäre es hammerlustig heute so ein Video zu haben und sich über seine eigene Beklopptheit retrospektiv kaputt zu lachen. Vielleicht hätte man dann jetzt sogar ein youtube Video mit 80 Trilliarden Views… oder zumindest ein paar hundert. Wobei der Trailer zu „The Battle of Burgledorf“ noch ein wenig offen lässt, ob sich der Film nun ernst nehmen möchte oder nicht.































