
hammerheart.de ist ein noch fast blutjunger Blog mit einem leichten Hang zu Trash, Horror und Comics. Zumindest ist das mein Eindruck nach der Lektüre der ersten 12 wirklich witzig und unterhaltsam geschriebenen Artikel des Blogs. Außerdem teilt der Autor meinen Hang seinen Gefühlen manchmal durch zaghaft vulgäre Obszönitäten Ausdruck zu verleihen und einfach „frei Schnauze“ zu schreiben. Das macht das Lesen des Blogs noch amüsanter und „vertrauter“. Und damit komme ich zur Frage, die euch vielleicht auf der Zunge brennt wie die Hostie im Mund eines Vampirs:
Wieso berichte ich überhaupt über den Blog, obwohl ich so was doch sonst nie mache?
Nun, es begab sich vor einigen Monaten, dass mich Steffen, ein Leser meines Blogs an schrieb und mir zu meiner Nerdigkeit gratulierte. Da ich gegen Schmeicheleien und Huldigungen jeglicher Art nicht immun bin, zeichnete die Nerd Pride meine Wangen rot und nötigte mich ihm mit einer netten Mail zu antworten. Er behauptete, dass mein Blog eine Art Inspiration für ihn sei, doch vielleicht auch mal aufgestaute, kreative Potenziale in Form eines eigenen Blogs in die Welt hinaus zu masturbieren. Zu diesem Vorhaben konnte ich ihm nur gratulieren und ihn in aller Form ermutigen.
Wenn ich nun seinen Blog lese, ist es fast, als hätte sich ein Teil des Nerd-Wiki wie eine Art Zellhaufen abgespalten, wäre ins Internet gerollt, hätte sich dort wieder neu verankert und ist nun eine Art Außenposten für Trash, Horror und Comics (und sicher bald auch noch mehr). Irgendwie bin ich irrationaler Weise nun ein bisschen mit väterlichem Stolz erfüllt, weil jemand durch mich sein ganz persönliches Nerd-Projekt gestartet hat. Ich weiß nämlich aus eigener Erfahrung, dass so was zuweilen auch einfach mal Disziplin und Eier erfordert und dazu möchte ich meinen Lob und gleichzeitig Dank für die ersten tollen Bloginhalte aussprechen. Von gewissen Modellen der Selbstverwirklichung träumen viele, doch die wenigsten lassen einfach mal Handlung folgen. Dabei lehrte uns Conan doch bereits „Zum Schlafen ist noch genug Zeit im Grab!“
Doch jetzt hab ich irgendwie Angst, dass Anakin eines Tages bei mir klingelt und mit so einem Satz wie „Der Schüler ist nun der Meister“ meinen verdutzten Kopf runter lichtschwertet. Ich sehe genau vor mir, wie mein abgesäbeltes Haupt wie ein grotesker Flummi die Treppe hinunter titscht, während mein aufgedunsener Nerd-Körper im fleckigen Superhelden-T-Shirt zusammen mit der Tasse Kaffe (eher Flasche Bier) in der Hand jämmerlich zu Boden sackt.
Ich kann euch nur raten, mal auf hammerheart.de vorbei zu schauen und ein wenig Lesezeit mitzubringen. Gerade in Zeiten, da zwar nerdige aber teilweise auch schlecht geschriebene Mashup-Blogs wie Pilze aus dem Boden schießen, sollte man ein wenig Herzblut zu schätzen wissen. Ich hoffe, dass Mr. Hammerheart nicht zu schnell die Lust am Schreiben verliert und beim Kacken noch viele geile Ideen hat. Doch so lange er mich mit neuer Nerdity erfreut, ist ihm…
*Epische Fanfare eines Königs würdig*
…ein Platz in meiner Blogroll sicher.


Klar, das Vollstopfen mit Fastfood, wie es z.B. Sylvester Stallone damals aufopferungsvoll für Copland auf sich nahm, dürfte noch halbwegs zu verkraften sein. Doch spätestens, wenn die ganzen Pfunde für die nächste Rolle wieder runter sollen, dürfte auch für die Stars mit den größten Privatarmeen von Fitness Trainern und Diät Coaches der Spaß erst mal vorbei sein. Besonders, wenn die neue Rolle vorsieht, dass sich der Hauptdarsteller in eine Art Skeletor verwandelt, so wie Christian Bale in The Machinist. Schon fast beruhigend: Noch lässt sich auch durch Millionen auf dem Konto nicht einfach so
Es gibt einige Kinofilme, in denen der Schlankheits- oder Fitnesswahn wunderbar auf die Schippe genommen wird. Die beiden besten, die mir da einfallen, sind Voll auf die Nüsse (Originaltitel: Dodgeball: A True Underdog Story) von 2004 mit Ben Stiller als militanten Fintness-Trainer und Besitzer eines Gyms. Und natürlich unvergesslich, der amerikanische Plastik-Fantastik-Schönheitswahn in Burn After Reading (2008), in dem Brad Pitt diesen lustigen Dummbeutel von Fitnessfanatiker spielt, der dann später im Film versehentlich im Schrank erschossen wird. 
Doch was auch immer es ist, es hat mich zum Lachen gebracht.
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