Archive for the ‘ Der nackte Wahnsinn ’ Category

Ich will ein ferngesteuertes Teufelsbaby mit Kotze-Kanone!

teufelsbaby

Ich poste ja hier schon mal gerne nerdige Werbespots. Gerade, wenn die Werbefilmchen schon fast kleine Kunstwerke sind. Ich könnte jetzt hier unzählige Beispiele in Form von alten Posts des Nerd Wiki verlinken, möchte aber stellvertretend nur die immer noch beste Reklame aller Zeiten für Canal+ erwähnen: Das kreative Bärenfell. Da könnte ich mich immer wieder drüber – wie man im Rheinland so schön sagt – „beömmeln“.

Derzeitig macht eine weitere sehr schicke Reklame für den Gruselfim Devil’s Due im Netz die Runde. Da haben ein paar durchgeknallte Mechatroniker (oder wie auch immer das Berufsbild heißt) einen ferngesteuerten Kinderwagen komplett mit dämonischem Satansbraten gebastelt.

Knaller, wo kann ich das kaufen? Auch toll für den Sommer, um Passanten mit dem Kotze-Strahl nass zu machen! Der Film, für den hier mit diesem Viral-Spot geworben wird, erinnert ein bischen an eine schlechte Neuauflage des 70er Jahre Horrorfilms Das Omen und interessiert mich eigentlich eher weniger. Aber das Heavy Metal-Teufels-Baby ist grandios. Ich könnte mich stundenlang über diesen jüngsten Exorzismus-Fail schlapp lachen.

Zum Video

Mein Gehirn versucht den Trailer von The Monkey King zu verarbeiten

The Monkey King

Was zum unbarmherzigen Henker habe ich da gerade gesehen?

Fliegender Affenmann, der aussieht wie der Wolfman, kämpft mit anderen krassen Typen, die ihn mit Feuer, Blitzen, Drachen und Dämonen beschießen. Übersinnliches Effekt-Feuerwerk mit 11 von 10 Punkten auf der „Was zur Hölle-Skala“.

„Monkey King“, das habe ich schon mal gehört. Irgendwo. Irgendwann. Aber da hört’s auch schon auf. Habe nach mehrmaligem Schauen des Trailers immer noch so ein spastisches Zucken in der Gesichtsmuskulatur, während mein Gehirn versucht die Bilder auf eine Weise zu verarbeiten, die mich nicht zum Psychiatrie-Patienten werden lässt.

Laut Wikipedia basiert der Film auf einem von vier der berühmtesten Werke der Chinesischen Literatur, nämlich Wu Cheng’en’s klassischen Roman Journey to the West. Darin wird beschrieben, wie der „Monkey King“ sich gegen den „Jade Emperor of Heaven“ auflehnt. Ich sag mal Edda und Ilias halten ja auch nicht gerade den Ball flach, also dürfen Legenden aus asiatischen Landen natürlich auch, im wahrsten Sinne des Wortes, abgehoben sein.

Seit den Chinese Ghost Story Filmen bin ich jedoch, was diese mit fantastischen Bildern überladenen Eastern anbelangt, zwiegespalten. Es gibt wirklich gelungene Filme, die beinahe wie die verrücktesten Realfilm-Animes so übertrieben und überfrachtet sind, dass sie schon fast ein eigenes Genre bilden. Lasst sie uns an dieser Stelle einfach mal Supernatural-WTF-Eastern nennen. Doch leider kann die ganze Asia-Fantasy auch total in die Hose gehen und trotz einem Schaupsieler wie Jet Li ein grauenvolles Werk wie The Sorcerer and the White Snake (Trailer) hervorbringen. Den Streifen hatte ich mir zur Einstimmung auf dem Flug nach Thailand angeschaut und war wenig begeistert.

Trotzdem werde ich mir diesen „Quatsch“ über den Wolken ansehen. Vermutlich, weil ich einfach lernresistent bin. Wer nicht sonderlich um seine geistige Gesundheit fürchtet, kann sich ja mal den Trailer geben:

Read the rest of this entry »

Wie übertrieben ist der Goldschatz der Zwerge von Erebor?

goldschatz von erebor

Es begab sich einst, dass die Zwerge von Erebor beim Graben in den Stollen unter dem Berg große Reichtümer fanden. Mehr als sie jemals für möglich gehalten hätten.

Arbeiter: Arkenstein hängt über dem Thron und alle Schatzkammern sind randvoll, König Thrór, wohin mit dem Rest?
König Thrór: Ja Jung! Muss ich euch denn alles sagen? Buddelt mehr Kammern und füllt die Schätze da rein.

Einige Tage später

Arbeiter: Sire, wir können nicht noch mehr Kammern graben, sonst wird der Berg instabil. Wohin mit dem Gold? Da ist noch LANGE nicht alles abgebaut…
König Thrór: Junge, das sind Luxusprobleme! Dann kippt das Gold einfach in die Haupthalle. Haben wir halt irgendwann so einen Geldspeicher wie Zwergobert Duck. Einfach in die Mitte rein.

Einige Tage später

Arbeiter: Entschuldigt, dass ich beim Zöpfeflechten störe, mein König, aber die Haupthalle ist jetzt auch fast voll. Wenn wir so weiter machen, haben wir bald keinen Wohnraum mehr…
König Thrór: Hmmmm, wir könnten eine gigantische Zwergenstatue aus Gold gießen. Die würde noch gerade so in die Eingangshalle passen.
Arbeiter: Ach, super Idee! Ihr seid so ideenreich und schlau, mein geliebter Herrscher, es ist eine Freude unter euch zu dienen!
König Thrór: Ich weiß.

Einige Tage später

Arbeiter: Es ist mir sehr unangenehm, mein König, aber die Statue steht und auch die Eingangshalle und alle Wohnräume sind schon voll mit Gold. Vielleicht könnten wir ja einfach etwas von den Reichtümern an die Armen verteilen, dann hätten wir immer noch…

SCHALLENDE OHRFEIGE

König Thrór: Blödsinn! Niemals! Das ist unser Gold und nichts und niemand hat die Macht uns das jemals weg zu nehmen. Denk doch mal nach: Wir reißen einfach sämtliche Hallen ein und schmeißen sämtliches Inventar raus auf die Ebene. Dann gießen wir alles aus Gold nach. Et voila!
Arbeiter: Oh herrlichster Herrscher, welch’ Idee! Ihr seid so großartig und es ist eine unbeschreibliche Freude unter euch…
König Thrór: Jaja, an die Arbeit jetzt!

Einige Tage später

Schwitzender Arbeiter: Herr… ich … weiß nicht wie ich anfangen soll … alles ist aus Gold und mit Gold gefüllt. Selbst unsere Rüstungen und Waffen sind jetzt aus Gold. Was im Falle der Waffen gar nicht so gut ist, wegen der Haltbarkeit…
König Thrór: Dann nehmt gefälligst die goldenen Hämmer und schlagt euch damit selbst die Zähne raus! Wenn ihr alle Gold im Mund habt, kannste noch mal wieder kommen.

Einige Tage später

Arbeiter mit geschwollenem Gesicht: König Thrór! Ein Drache ist in der Haupthalle und hat sich auf das Gold gelegt.
König Thrór: Scheisse. Ich dachte die sind ausgestorben? Was will er denn?
Arbeiter: Er sagt, die Hälfte von uns gedenkt er sofort zu verspeisen und alle anderen sollen erst mal für ihn tanzen oder sein Schuppenkleid putzen.
König Thrór: Ach … fuck. Weil wir immer so geizig waren, wird uns auch keiner gegen den Drachen helfen. Stopft euch noch so viel in die Hosentaschen wir ihr könnt und dann nichts wie raus hier!
Arbeiter: Sire, unsere goldenen Rüstungen sind ziemlich schwer und haben keine Hosentaschen…
König Thrór: *seufzt* Ok, alle ausziehen und nackt in die Ebene raus. Vielleicht schaffen wir es in die Stadt.
Arbeiter: Die Stadt ist abgebrannt.

*König Thrór stürzt sich in sein goldenes Schwert*

He-Man und Skeletor: Der ewige Kampf zwischen Gut & Böse

masters of the universe classics

… in meinem Regal!

Sollte sich ein erwachsener Mann noch Actionfiguren kaufen? Natürlich! Besonders, wenn er ein Nerd, Kind der 80er und Fan von Muskel-Idioten in Fellhosen ist. Ich verbinde so wunderbare Erinnerungen mit Masters of the Universe, dass ich nicht anders konnte, als mir diese immerhin als „adult collector“ gelabelten Figuren zu bestellen. Außerdem mal Füße still halten: Ich könnte auch weniger löbliche Hobbys wie Rauchen oder (übermäßiges) Saufen haben.

Als Dreikäsehoch hatte ich damals noch die erste Welle der Figuren mitbekommen. Ja genau, die, die den echten Bodybuildern sowohl in Masse, als auch Beweglichkeit nachempfunden waren. Ich hatte so ca. 20-30 von den steifen Figuren, jede Menge Fahrzeuge und Castle Grayskull! Mein ganzer Stolz! Die Burg, mit der Teppich-Falltür, die immer geklemmt hat und wo die Testosteron-schwitzenden Muskelschränke immer hängen geblieben sind. Ich möchte das Gesicht des Königs sehen, wenn so ein Gegner mit Conan-Schultern und Hulk-Fäusten einfach nicht in die Tiefe fällt, sondern sich nur knurrend wieder aus der Luke stemmt.

Aber gut, Logik und Usability standen damals nicht ganz oben auf der Liste der geldgeilen Macher. Und ich hatte ja auch nicht nur das Spielzeug. Alle Hörspiele von A-Z, die neu erscheinenden Comics im Abo und alles womit man das mühsam verdiente Geld vom Papa noch so dezimieren konnte, gehörte natürlich auch in mein Zimmer. Außerdem gab es nichts Grandioseres als Sonntags Morgens bei einer Schüssel Cornflakes die Zeichentrickserie zu schauen und jedes Mal, wenn Prince Adam zu He-Man wurde, fast in die Schlafanzughose zu kommen. Damals wären das noch trockene Orgasmen gewesen …

Mehr Masters Nerdity

Unterstützungswürde Kickstarter-Projekte, heute: Kung Fury

Kung Fury

Meine Schwäche für albernen Trash wird zwar am 3. Januar erst mal durch Vikingdom befriedigt, aber es ist trotzdem gut zu wissen, dass schon andere Perlen in der Pipeline sind.

David Sandberg und Laser Unicorns gedenken uns nämlich bald mit einem Meisterwerk der Crossover-Nerdity namens Kung Fury zu entzücken. Allerdings nur, wenn die Kickstarter Kampagne erfolgreich ist. Derzeitig sind 127k von 200k schon zusammen gekommen, um die „over-the-top action comedy“ auf Grundlage von 80er Jahre Cop Movies mit würdigen Special Effects produzieren zu können. Und die werden bei den epischen Komponenten wie Robotern, Dinoauriern, Nazis, Wikingern, Mutanten, Zeitreisen und Göttern auch dringend gebraucht.

Kein Witz! Zieht euch den folgenden Trailer rein …

Read the rest of this entry »

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...