Archive for the ‘ Der nackte Wahnsinn ’ Category

Endlich! Bier, das nicht verschüttet werden kann für Nicht-Ninja

Da ich mich in Irish Pubs so heimisch fühle, wie Hobbits in ihren Höhlen, und somit meinen ausgedörrten Gaumen schon mit der ein oder anderen samtig schwarzen Guinness-Köstlichkeit bewässert habe, verstehe ich nur allzu gut um die Notwendigkeit keinen Tropfen dieses göttlichen Nektars zu verschwenden, auch nicht in Extremsituationen.

Man sollte überhaupt kein Bier verschütten, egal welcher Sorte, weil sonst bekanntlich Bierseelen nicht in den Bierhimmel kommen, Engel weinen und alptraumhafte Dämonen in unsere Wirklichkeit eindringen können. Doch leider wird man gerade in gut gefüllten Kneipen und Bars nicht selten Opfer widriger Umstände. Während man so nichtsahnend sein Bier im Glas bewundert und sich ganz der Vorfreude auf den nächsten Schluck hingibt, wird man plötzlich von seiner Freundin geohrfeigt, von einem Tanzenden angerempelt oder von einer durchgerosteten Deckenbeleuchtung erschlagen. Dann bedarf es tatsächlich jahrelang eintrainierter und in Fleisch und Blut übergegangener Ninja Skills, um nichts vom Gerstensaft zu vergießen.

Doch für alle, die in ihrer Kindheit nicht von ihren Eltern in den Shaolin-Tempel geschickt wurden, um außerordentliche Bier-Balance-Fähigkeiten einzutrainieren, hat die Brauerei „Hahn“ durch Robotertechnik ein attraktives Hilfsmittel entwickelt: Eine Art Roboterarm, der Stöße und Erschütterungen automatisch ausgleicht. Wahnsinn! Was für ein Geschenk an die Menschheit!

Da ich in der Kanalisation unter Kung Fu-Schildkröten aufgewachsen bin, brauche ich so einen Schnickschnack natürlich nicht, um kein kostbares Bier zu verschwenden. Ich wäre jedoch an dem Boxhandschuh an der Stange interessiert. Denn ich bin es wirklich leid hier im Büro immer aufstehen zu müssen, um meinen Kollegen einen Jab auf die Nase zu verpassen.

Bier-Roboter-Arm-Video anschauen!

Was tun, wenn hyperintelligente Hai-Menschen ins Haus kommen?

Diese Frage haben sich zumindest die amüsant-gestörten Jungs von 5secondfilms gestellt. Scheinbar ist es in so einer Ausnahmesituation nicht schlecht, wenn man jemanden namens Tom Watson zu seinen Freunden zählt. Vollkommen verrückt und H.I.L.A.R.I.O.U.S.

Ich liebe einfach die 5 Sekunden Filmchen.
Seiner Zeit hatte mich „Absence of the Towels“ auf den Geschmack gebracht. Genau mein (minderbemittelter) Humor!

Der Clip hat mich übrigens sehr an den H.P. Lovecraft inspirierten Horrorflick „Dagon“ erinnert, mit seinen albernen Fischmenschen im Hafenstädtchen Innsmouth. Muss man nicht gesehen haben. Wollte es nur erwähnt haben.

Der Menstruations-Vampir in der Hose sollte glücklich sein

Jetzt schlägt es 13, oder? Nimmt denn der unheilige Kreuzzug der Teeny-Vampir-Bekloppten kein Ende? Müssen sich pubertierende Mädchen jetzt wirklich auch noch „Blutlecker“ in die Höschen stecken?

Scheinbar schon. Wäre ja auch wirklich Verschwendung, wenn literweise schmackhaftes Menstruationsblut einfach so in normalen Binden landen würde. Da leckt sich doch jeder Twilight-Vampir alle seiner zehn Glitzerfinger nach.

Der von allen guten Geistern verlassene Schöpfer auf Etsy schwört auf sein Produkt:

An extra long version of the Goddess pad, measuring at a whopping 16 inches long it’s surely to be the only pad you’ll need for your heaviest overnight flows or after childbirth.

Wow, der Vampir ist also nicht wählerisch und saugt auch alles sauber weg, was nach der Geburt eines Kindes so anfallen könnte. Netter Kerl. Wenn man mich dann bitte entschuldigen möge, ich muss mich mit einer profunden Übelkeit für ein paar Tage ins Bett legen und über die Absurdität der Welt heulen und lachen, immer im Wechsel.

(via)

Spiel eines kommenden Jahres? Lollipop Chainsaw

Was haben Cheerleader, Kettensägen und Zombies gemeinsam? Klar, sie gehören alle in ein Zombie-Survival-Game namens Lollipop Chainsaw für Xbox oder PS3. Im Grunde wurde hier nur dass, was ich von meiner Freundin erwarte, nämlich in einem Minirock verdammt heiß auszusehen und mich im Falle einer Zombie-Apokalypse mit einer Kettensäge zu verteidigen, zu einem Computerspiel gemacht.

Ich weiß, ich bin spät dran mit dieser Meldung, die ich überhaupt nicht wahrgenommen hätte, wenn nicht ein anonymer Tippgeber eine Mail gesendet hätte (Thx btw). Doch der Inhalt des Spiels ist so genial trashig und WHACK, dass jeder Leser meines Blogs von diesem Spiel wissen sollte:

Sexy Cheerleader Juliet Starling kämpft mit einigen Familienangehörigen und ihrem Freund, einem körperlosen Kopf, an der San Romero High School gegen Horden von Zombies, die von „Zombie Rock and Roll Lords“ angeführt werden. Die Zombie-Plage hat ihren Ursprung bei Juliets Klassenkameraden Swan, einem bösen Goth-Zauberer. Noch Fragen?

Ich will das jetzt sofort spielen. Und gleichzeitig soll eine leicht bekleidete Cheerleader neben mir auf der Couch sitzen und lasziv einen Lolli lutschen. Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt.

NSFW? Der Mann mit der Stahlfaust kann gut mit Kindern

Um das gleich mal klar zu stellen: Ich habe schon ungebührliche Witze über den Namen von „Fisto den Fister“ gemacht, da haben die Macher dieses Videos vermutlich noch in die Windeln geschissen.

Nichtsdestoweniger ist dieses Video natürlich ein Meisterwerk.Unter der Gürtellinie“ wird hier mit einem geschickten Szenenzusammenschnitt von Webstors Spinnweben und einer unglücklichen Handbewegung von Fisto ganz neu definiert. Woher ich weiß oder ahne, dass da Spinnenmensch Webstor seine klebrigen Fäden hinterlassen hat? Na weil ich fast alle Masters of the Universe früher hatte und über ein gewisses Nerd-Wissen diesbezüglich verfüge. Darum.

Deshalb ist mir übrigens auch gut in Erinnerung geblieben, dass es neben Fisto auch noch die böse Variante der Stahlhand mit Namen Jitsu gab:

Die beiden schlimmen Finger Fisto und Bitchslap...äh, Jitsu, meine ich

Ich nehme mal an, dass es in irgendeinem Puff auf Eternia die Unterscheidung zwischen „Noob“ und „Pro“ gibt, wenn ein Fetischist mit gewissen Neigungen seinen „Dominus“ kommen lässt.

Was? Ihr meint ich wäre krank und pervers? Also ich bitte euch! Wer sich selbst FISTO nennt, muss ja wohl mit dem Übelsten rechnen…

(via)

(Bild von retrojunk.com)

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