Archive for the ‘ Games ’ Category

Brettspiel Test: Kill Doctor Lucky

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8 von 10 albernen Mordwerkzeugen

Ich hasse Brettspiele, deren Regelwerke so umfangreich sind, dass man mit der bloßen Lektüre einen Bachelor und anschließend den Master machen kann. Natürlich brauchen halbwegs interessante Brettspiele auch ebenso halbwegs komplexe Regeln, das liegt wohl in der Natur der Sache. Doch der feine Unterschied besteht dann eben darin, ob die Regeln redundant, repetitiv und langatmig sind wie bei Dungeonquest oder leicht verständlich und gut unterteilt wie in Last Night on Earth.

Darum bin ich immer wieder freudig überrascht und von den Socken, wenn man mir ein Brett- oder Kartenspiel vor den Bug knallt, dass unkompliziert und trotzdem MORDS spaßig ist (pun intended). Kill Dr. Lucky ist zwar nicht so simpel wie ein Bier und Brezel Spiel (wie z.B. das geniale Guillotine), aber auch nicht so seicht, dass man zu schnell die Lust daran verliert. Seinen besonderen Charme gewinnt es in meiner Wahrnehmung dadurch, dass es eine wunderbare Spielprinzip-Umkehrung und Parodie vom langweiligsten Spiel der Welt ist: Cluedo.

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Niedliche Mädchen-Version von Vader macht mir eins klar

Kinect Star Wars kann unmöglich – NO FUCKING WAY – nur annähernd so gut sein, wie die extrem viralen Werbespots, die sie dafür drehen!

Der Witzbold-Vader-Kampf war ja schon überdurchschnittlich unterhaltsam, doch der „Girly Vader“ und der dargestellte Machtmissbrauch setzen der Witzischkeit vorläufig die Krone auf. Ich könnte mir das immer wieder anschauen!

Leider kennen wir alle von youtube genug Videos von Kinect Star Wars, die die beinahe schmerzhafte Mittelmäßigkeit des Titels in seiner ganzen Pracht darstellen. Ich nehme natürlich alles zurück, wenn ich im fertigen Spiel so lange als würgender Vader durch den Todesstern laufen darf, bis es kein Personal mehr gibt, um ihn zu bedienen. Aber ich fürchte, dass wird nicht passieren.

(via)

Tim Schafer hat eine Vision: Ein Adventure Game von Fans für Fans mit Fans

Wow, man sollte niemals die Kaufkraft einer großen Fangemeinde unterschätzen! Crowdsourcing hat sich in der Vergangenheit ja schon öfter als ergiebige Quelle für Mittellose erwiesen, um verschiedene Nerd-Projekte realisieren zu können. Gerüchteweise wurden z.B. für den aktuellen Nazi-Trash-Film Iron Sky allein 1 Million Steine aus den Taschen von Fans geleiert.

Nun ist Tim Schafer, der mit Ron Gilbert zusammen für verschiedene geniale Click-Adventures wie Monkey Island oder Full Throttle verantwortlich zeichnet, auf die geniale Idee gekommen, die Welt über Crowdsourcing mit einem weiteren Spiel aus seiner Schmiede zu beglücken.

Er hat um 400.000 Dollar gebeten.

Die Fans haben seinen Ruf gehört.

Innerhalb von 24h hatte er 1.2 Millionen Dollar zusammen.

Noch während ich diesen Post verfasse, sagt mir die entsprechende Projektseite auf Kickstarter, dass mittlerweile 1,676,223 Dollar zusammengekommen sind.

Ich kann nicht ausdrücken, wie gerührt ich bin. Von wegen Adventure Games sind tot! Ich finde, in Zukunft sollten Spiele nur noch durch Crowdsourcing finanziert werden. Auf diese Weise liegen nicht mehr tonnenweise Schrottspiele „wie Blei in den Regalen“, die Firmen gehen finanziell kaum noch ein Risiko ein und die Gamer bekommen immer exakt das was sie auch wollen. Genial!

Es gibt aber auch 3 wirklich gute Gründe, warum so schnell so viel Geld durch Schafers Videoaufruf zusammen gekommen ist:

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Unepic D&D Game: Vom Klo in den Dungeon

unepic

If you play D&D and you go to the bathroom … if the light goes out … get ready for the unexpected…

Das sind die Worte, die den Spieler zu UNEPIC, einem oldschool D&D Sidescroller, begrüßen. Was mir da heute von einem Freund im Büro empfohlen wurde, ist aber ganz und gar nicht unepisch, sondern, wie ich als alter Rollenspiel-Nerd und Gamer finde, das genaue Gegenteil!

Im Intro sehen wir eine klassische Pen & Paper – Runde, die nach Herzenslust Monster plättet und mit dem Spielleiter über Sinn und Unsinn des Erlebten diskutiert. Dann wird einer der Spieler vom Harndrang genötigt das stille Örtchen aufzusuchen, wo prompt das Licht ausfällt. Da der Schein eines Feuerzeugs dem armen Rollenspieler zeigt, dass er sich plötzlich im Dungeon eines mittelalterlichen Schlosses befindet, mutmaßt dieser, dass ihm seine Rollenspiel-Kollegen Drogen in den Drink gemischt haben.

Mehr von diesem grandiosen NERDSPIEL!

NSFW: Unglaublicher Witcher 2: Assassins of Kings Trailer

Freunde erwachsener und düsterer Fantasy-Welten! Euch erwartet auf der nächsten Seite ein grandioser neuer Trailer für eins der besten Rollenspiele aller Zeiten: The Witcher 2: Assassins of Kings.

Der Cinematic Teaser bewirbt scheinbar die bald erscheinende Xbox 360 Version des Spiels, die über vier Stunden mehr Quests und Abenteuer enthalten soll. Die könnten mich glücklich machen, indem das Bonusmaterial als DLC für die PC Version bereitgestellt wird. Davon darf man ja wohl hoffentlich ausgehen, oder? Das könnte mich wirklich dazu verleiten, das Silberschwert nochmal aus der Kiste zu holen und ein paar Monster zu spalten.

Wenn ich mir diesen Gänsehaut-Trailer in gestochenem HD anschaue, bekomme ich ohnehin Bock das Game nochmal durch zu zocken. Herrlich wie sich die unterbelichteten Kasper gegenseitig anfurzen und dem Hofmagier damit eine Facepalm abnötigen. Und dann natürlich der „eiskalte“ Mordanschlag des feindlichen Witchers. Einfach nur grandios in Szene gesetzt. Der Trailer beinhaltet eigentlich fast alles, was mich an Witcher 2 fasziniert hat: Gewalt, grandios choreographierte Kämpfe, Magie und Humor.

Zum Trailer

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