Archive for the ‘ Kino & Film ’ Category

10 Gründe warum Pacific Rim ein Nerd Fest wird (Trailer!)

holy moly pacific rim
Jep, Ron Perlman fällt hier zu Recht alles aus dem Gesicht…

Schaut euch mal bitte weiter unten den neusten Trailer von Pacific Rim an und stimmt mir dann ehrfürchtig zu, dass es mindestens 10 Gründe gibt, warum Pacific Rim ein Nerd Fest und grandioser Popcorn-Film wird:

  1. Riesenroboter kämpfen gegen Riesenmonster. So ähnlich wie in der Bibel! Hammer! …
  2. Jeder Film, in dem Ron Perlman mitspielt, wird trashiger, besser und einfach veredelt.
  3. Der Film ist vom Dark Fantasy-Experten Guillermo del Toro.
  4. Ich weine Tränen der glücklichen Nostalgie, weil der ganze heiße Scheiß total an Ramrod
    und die Starsheriffs
    erinnert!
  5. Es ist eine riesige, herzerfrischende Hommage an die Kaiju-Filme aus Japan wie Godzilla.
  6. Die KI der “Jaeger”, also der Riesenroboter, wird von “GLaDOS” Ellen McLain gesprochen. Nerd Shivers!
  7. Endlich mal wieder ein Film über die Apocalypse! Mir wurde nach dem Millennium Bug schon langweilig…
  8. Jede Menge verschiedener Monster … eins kann sogar fliegen! Kämpfe zu Lande, zu Wasser und in der Luft!
  9. Einer der Jäger zieht ein gigantisches Schiff wie ein Baguette hinter sich her und benutzt es dann als Baseballschläger… AWESOME.
  10. Monster…Roboter…Monster…Zerstörung…ich kriege keine Luft…too awesome…

Zum rattig machenden Trailer!

Abnehmen und wieder Mästen: Stars haben wenig Spaß

ben stiller dodgeball

the machinist baleKlar, das Vollstopfen mit Fastfood, wie es z.B. Sylvester Stallone damals aufopferungsvoll für Copland auf sich nahm, dürfte noch halbwegs zu verkraften sein. Doch spätestens, wenn die ganzen Pfunde für die nächste Rolle wieder runter sollen, dürfte auch für die Stars mit den größten Privatarmeen von Fitness Trainern und Diät Coaches der Spaß erst mal vorbei sein. Besonders, wenn die neue Rolle vorsieht, dass sich der Hauptdarsteller in eine Art Skeletor verwandelt, so wie Christian Bale in The Machinist. Schon fast beruhigend: Noch lässt sich auch durch Millionen auf dem Konto nicht einfach so im Schlaf abnehmen.

Wer meinen Blog schon häufiger gelesen hat, dem ist sicher aufgefallen, dass ich auch immer mal wieder die Gewichts-Achterbahn fahre. Ich oszilliere eben gerne wild zwischen Saufgelagen mit anschließendem Mega-Fressflash und schlechtem Gewissen mit Jogging-Martyrium.

bratt pitt burnafterreadingEs gibt einige Kinofilme, in denen der Schlankheits- oder Fitnesswahn wunderbar auf die Schippe genommen wird. Die beiden besten, die mir da einfallen, sind Voll auf die Nüsse (Originaltitel: Dodgeball: A True Underdog Story) von 2004 mit Ben Stiller als militanten Fintness-Trainer und Besitzer eines Gyms. Und natürlich unvergesslich, der amerikanische Plastik-Fantastik-Schönheitswahn in Burn After Reading (2008), in dem Brad Pitt diesen lustigen Dummbeutel von Fitnessfanatiker spielt, der dann später im Film versehentlich im Schrank erschossen wird.

Hmmm, wenn ich daran denke, wie schnell man versehentlich im Schrank erschossen wird, stellt sich die Frage, ob es sich wirklich lohnt auf einen Schwarzenegger-gefälligen Körper hin zu trainieren. Warum ich diesen ganzen Artikel hier überhaupt geschrieben habe? War immer noch besser, als den Arsch hoch zu kriegen und joggen zu gehen … seufz.

riddick

Ein Typ, der im Dunkeln sehen kann, tritt anderen, die es nicht können, in den Arsch.

Ich meine, darum geht es doch in den Riddick-Filmen, oder? Nachdem ich Pitch Black (2000) eher lame fand (ich kann mich an nichts mehr erinnern, was wohl kein gutes Zeichen ist) und Rotten Tomatoes scheint es mit einer Wertung von 55% „Rotten“ ähnlich zu sehen, hatte ich es gar nicht erst in Betracht gezogen The Chronicles of Riddick (2004) anzuschauen. Was scheinbar die richtige Wahl war, wenn ich dazu ebenfalls Rotten Tomatoes befrage: 29% … ouch.

Vin Diesel soll einfach endlich sein Versprechen einlösen und einen eigenen Action-geladenen Dungeons & Dragons-Film drehen. Gott möchte es so. Und die Welt braucht endlich EINEN GUTEN D&D Film. Von mir aus kann er sich darin auch selbst spielen. Dann hätte sein Lieblingscharakter, der Half Drow Witch Hunter Melkor, endlich seinen Auftritt. Überhaupt scheinen die coolsten Stars aus Hollywood krasse Nerds zu sein. Hätte ich gewusst, das „the sexiest woman alive“, Mila Kunis, WoW zockt, hätte ich vielleicht nie damit aufgehört. Aber ich schweife ab.

Vielleicht geht es mir ja mit dem dritten Teil der Riddick-Reihe so wie mit Resident Evil? Da brachten mich die ersten beiden Teile auch zum würgen, doch der 3. Teil, Resident Evil: Extinction, der eigentlich genauso trashig war, wie seine Vorgänger, hat mir plötzlich gefallen.

katee sackhoffin riddickUnd der Trailer unten macht mich wirklich neugierig, weil da irgendwie einfach nur fett der Punk abgeht. Riddick muss sich scheinbar (mal wieder) gegen Horden von fiesen Aliens zu Wehr setzen und gleichzeitig versuchen nicht als Trophäe einer Söldnertruppe zu enden, die ihm auf den Versen ist. Doch das Beste daran: Scheinbar muss ich mich nun nicht mehr jede Nacht in den Schlaf heulen, weil Battlestar Galactica vorbei ist und ich Katee Sackhoff nicht mehr blickficken kann. Sie ist nämlich Teil der Söldnertruppe! Weiß nur noch nicht, was ich von Ihrer Rolle halten soll, denn im Trailer kommt es so rüber, als wäre sie auf dem Planeten eher in der Opferrolle. Hoffentlich haben sie ihr etwas von der rebellischen Starbuck-Coolness gelassen.

Zum Riddick Trailer

star-trek-into-darkness

8 von 10 Haudegen

Was mir bei der neuen „Interpretation“ von J. J. Abrams Version von Star Trek, also sowohl bei Star Trek (2009), als auch dem aktuell laufenden Star Trek Into Darkness, sehr gut gefällt, ist die ganze „Swashbuckling Action“, die mich sehr an die Star Wars Filme erinnert.

Für Leute, die keine Rollenspiel-Nerds sind und die Klasse des Swashbucklers noch nie in einem D&D-Abenteuer gespielt haben: Swashbuckler sind draufgängerische und angeberische Haudegen der Marke D’Artagnan, wie sie ca. seit dem 16. Jahrhundert genannt werden. Das sind Teufelskerle, die gerne über schmale Simse balancieren, mit Hilfe des Kronleuchters quer durch eine Halle schwingen oder sich auf einem fahrenden Zug duellieren, während sie ein triumphierendes „HAHAAAAAAA!“ erschallen lassen.

Chris Pine gibt im neusten Star Trek wieder einen solchen herrlich großspurigen (shirtless) Kirk, der erst schießt und dann fragt. Und überhaupt wurde wieder nicht mit diesen typischen over the top-Actionszenen gegeizt, in denen entweder Kirk oder andere Crew-Mitglieder sich in halsbrecherische Aktionen stürzen, die häufig nur noch als lebensmüde zu bezeichnen sind und selbst ein Musketier den Angstschweiß auf die Stirn treiben würden.

Das ist nicht mehr das alte Star Trek, aber es ist definitiv frischer Wind, der an viele Albernheiten der Ursprungsserie Enterprise erinnert. Für Leute, die wie ich immer schon zwischen Star Wars und Star Trek Fandom hin und her gerissen waren, ist diese „Fusionierung“ der Inhalte ein Fest für die Nerddrüse. Warum dies aber auch zum Nachteil gereichen kann, erfahren SPOILER-Resistente nach dem Sprung:

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Der Enders Game Trailer ist ein langer Optik-Orgasmus

enders game film

Tschuldigung, so eine alberne Überschrift fällt mir nur besoffen oder früh morgens mit zu wenig Kaffee ein … anyhow …

Ich muss gestehen, dass ich den scheinbar mehrfach ausgezeichneten Science Fiction-Klassiker von Orson Scott Card Enders Game nie gelesen habe. Und das, obwohl ich ihn schon länger auf meiner “to read-Liste” habe, seit ich ihn das erste Mal in der Science Fiction-Sektion der Mädels von Leselink entdeckt habe.

Doch nun, da ich diesen Trailer von Enders Game auf io9 entdeckt habe, muss ich das scheinbar schnell nachholen, um mir nach dem Film besonders klugscheißerisch den Mund über die filmische Umsetzung der Buchvorlage zerreißen zu können.

Nicht nur, dass Ben Kingsley und Harrison Ford Rollen in diesem Film haben, die ganze Optik ist so geile, spacige Alien-Science Fiction, dass ich es kaum abwarten kann. Allein dieses tintenfischartige Raumschiff gibt mir schon segensreich den Rest:

squid like spaceship

Man kann nur hoffen, dass hier nicht schon zu viel optisches Pulver verschossen wurde und der Film noch einiges mehr zu bieten hat. Aber da kann ich, wie gesagt, da ich das Buch nicht gelesen habe, nicht mitreden. Noch nicht.

Zum Trailer

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