Archive for the ‘ Kino & Film ’ Category

Nehmt euch in Acht vor der Honigzunge des Saruman!

Danke an Nerd3000 für das Zusenden dieses Links! Die Entmachtung Sarumans am Orthanc hat mir im Buch zwar deutlich besser gefallen, doch jetzt weiß ich endlich, warum Legolas im Film so plötzlich der Geduldsfaden reißt.

Wundert mich eigentlich, dass neben Legolas‘ Pfeil nicht auch noch Schwerter, Gimlis Axt und ein paar Hobbit-Törtchen geflogen kommen. Meine Ohren jucken immer noch von Sarumans grausamer Darbietung.

Tick, Trick & Track, ich meine, DORI, NORI & ORI

dwarves-hobbit

Nachdem man neulich bei Entertainment Weekly MARTIN FREEMAN als BILBO BAGGINS und die Schemen von ein paar Zwergen im Hintergrund bewundern durfte, ist nun bei Facebook dieses Bild aufgetaucht.

Mir gefällt der Look von DORI, NORI & ORI ausnehmend gut. Auch wenn ich keinen Peil mehr habe, wer die Zwerge sind. Ich muss wohl, kurz bevor THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY ins Kino kommt, nochmal das Buch lesen. Das geht ja fix bei der Geschichte, die Tolkien, wie wir ja alle wissen, ursprünglich als Gutenachtgeschichte für seine Kinder geschrieben hat.

Ich bin trotzdem nach wie vor empört, dass mal wieder dem fettbäuchigen Kommerzgott gehuldigt wird, indem der Hobbit in 2 Teilen ins Kino gebracht wird. Mich kotzen jetzt schon der Cliffhanger und die einjährige Wartezeit an. Dafür erwarte ich aber auch 2 mehr als grandiose Werke der Fantasy-Filmkunst, Herr JACKSON!

Mini-Filmkritik: Transformers 3

transformers3

Mini-Filmkritik, weil auch der Film irgendwie „Mini“ war. So inhaltlich.

Hier meine Gedanken zum beinahe überflüssigen Film:

  1. Michael Bay tut so, als gäbe es Teil 1 und Teil 2 nicht. Er möchte zwar, dass die Filme aufeinander aufbauen, ignoriert aber die Handlung der Vorgänger komplett. Ich finde, er sollte aufhören zu Spezialeffekten zu onanieren und einen kleinen Teil des CGI-Budgets abzwacken, um jemanden mit Hirn einen fähigen Drehbuchautor einzustellen.
  2. Diesmal f**** Bay die Glaubwürdigkeit seiner Handlung so hart in den A****, dass man weinen und lachen gleichzeitig muss. Meine Lieblingsszene diesbezüglich: Die geilen Wingsuit-Springer rasen als fliegende Zielschieben gen Erdboden als der Befehl kommt „Achtung Verfolger! Nach hinten absichern!“ ROFL!? Was sollen die bitte machen außer weiter zu fallen? Und überhaupt frage ich mich wieso sich die Decepticons immer in alles Mögliche verwandeln können, abhängig von der Situation, aber Optimus Prime muss als schwerfälliger Laster rumfahren. Ach warte, er zieht ja noch diesen handlichen Anhänger hinter sich her, wo sein Flugupgrade drauf ist. Macht ja auch Sinn, dass nicht immer installiert zu haben. Ich denke, dass bekommt man, wenn man aus Kinderspielzeug einen Realfilm macht
  3. Was war gut am Film? Endlich mal wieder gelungenes, echtes 3D und gerade gegen Ende non stop action, dass die Augen anfangen zu zucken und zu brennen. Wer den Film in 2D gesehen hat, hätte genauso gut 3 Stunden lang ein buntes Bild anstarren können, nur dass das Bild eine bessere Story und einen stimmigeren Spannungsbogen gehabt hätte.
  4. Ach ja, Shia la Beef hatte diese Blondine mit Schlauchbootlippen als Megan Fox-Ersatz. Gute Wahl, netter Hintern. Flüchtet den ganzen Film über auf High Heels vor den bösen Decepticons. Ohne Hinzufallen. Ohne langsamer zu rennen als die Soldaten. Siehe Punkt 2: Glaubwürdigkeit.
  5. Neben den haarsträubenden Effekten, die sicherlich ihresgleichen suchen, konnte auch die Komik überzeugen. Echt ein paar gute Lacher dabei. Also jetzt die Lacher über den ganzen unlogischen Kack nicht mitgerechnet.
  6. Mit das Beste am Kinoabend war eigentlich dieser Werbespot über vorzeitigen Schweißerguss

Mein Fazit: WENIGER KOKS FÜR MICHAEL BAY!

Der Film hat schon ein bisschen Spaß gemacht, weil sich eben grandios animierte Roboter gegenseitig auf die Fresse hauen. Aber man hätte genauso gut einfach 3 Stunden lang dabei zusehen können wie sich ein beliebiger Transformer auf- und zuklappt (transformiert! Entschuldigung, liebe Transformer-Nerdz)


Zum Vergleich mein Fazit für alle 3 Teile:

Transformers 1: 8 von 10 Michael Bay Phallus-Symbolen
Transformers 2: 5 von 10 Michael Bay Phallus-Symbolen
Transformers 3: 6 von 10 Michael Bay Phallus-Symbolen

Remake von Masters of the Universe kommt doch noch

masters_of_the_universe

Bei so einer Nachricht, weiß man nicht, ob man lachen oder bitterlich weinen soll. Kurze Rückblende:

Vor über einem Jahr sollten bereits zwei neu angeheuerte Schreiberlinge das fragwürdige Werk von Justin Marks umschreiben, welcher He-Man als kriegerischen Astronauten und Skeletor als Pseudo-Dr. Doom mit Metallmaske darstellen wollte. Dann war es erst mal lange still um die Helden aus Eternia, deren blonden Anführer in frühen Casting-Überlegungen sogar mal Brad Pitt spielen sollte.

Die Predators Screenwriter Mike Finch und Alex Litvak arbeiten an der aktuellen Fassung. Und nun hat Sony Vice President, DeVon Franklin, ein Statement vom Stapel gelassen, das eine baldige Verfilmung vermuten lässt:

One of other things I’m really excited about is we’re doing a reboot of the 1980s franchise Masters of the Universe. The He-Man franchise. Very excited about that. Should have that script very soon. I’m praying that we can start figuring out how we’re going to make it.

Was soll ich dazu sagen? Ich bin Masters of the Universe- und He-Man-Fan der ersten Stunde. Mein Vater hat mit die Figuren gekauft, ich hatte alle Hörspiele, einige Comics und Zeichentrickfilme. Trotzdem konnte ich mir selbst als Kind kaum vorstellen, wie man die gesamte Crazyness namens Masters of the Universe jemals in einem Realfilm darstellen sollte.

Diese Unverfilmbarkeit liegt einfach an der inhärenten Crazyness und Gayness der Serie. Ich meine, wer ist dieser He-Man? Ein mit Anabolika vollgedröhnter, nackter Bodybuilder-Barbar im Fellhöschen, der gegen alberne Mutanten kämpft, die versuchen ihm sein Zauberschwert wegzunehmen, welches ihm hilft sich von einem albernen Würstchen in „den stärksten Mann des Universums“ zu verwandeln. WTF? So was klappt nur im Zeichentrick oder Comics.

Ich denke, der Dolph Lundgren Streifen von 1987 hat das Thema ganz gut aufbereitet. Da hat man gar nicht erst versucht dem Ganzen Tiefe zu verleihen oder die abgedrehten Charaktere zu erklären. Man hat sich einfach zum Bmovie-Charakter des Films bekannt und eine schöne Trash-Perle geschaffen. Jeder Versuch Eternia als glaubwürdige Paralleldimension oder ähnliches darzustellen, ist doch schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt, oder?

via nerdbastards!

3 Gründe warum der neue Musketier-Kinofilm rocken wird

drei-musketiere-2011-filmposterTrotz des eher unspektakulären Kinoposters da rechts, scheint die deutsch-amerikanische Produktion von Paul W.S. Anderson ausnahmsweise mal etwas frischen Wind in das verstaubte Genre der Mantel- und Degenfilme zu bringen. Ich kann für mich persönlich genau 3 Gründe festmachen, warum diese gefühlte achthundertste Verfilmung der Drei Musketiere ziemlich hart rocken wird.

  1. Scheinbar hat der Produzent beschlossen die klassische Musketier-Schmonzette mit ein paar Fantasy-Elementen aufzupeppen. Neben den klassischen Degenduellen gibt es eine Sammlung wahnwitziger, anderer, teilweise flammenspuckender Waffen und ein fliegendes Luftschiff! Vielleicht soll das Ganze auch ein wenig mit dem Geist des Steampunk angehaucht sein? Sieht jedenfalls ultra unterhaltsam aus.
  2. Eine stattliche Riege grandioser Schauspieler wurde für das Säbelrasseln gecastet. Der bullige Ray Stevenson, alias Titus Pullo aus Rom, wird als Porthos bestimmt sehr pittoresk Fressen einschlagen. Der Überflieger aus Skandinavien Mads Mikkelsen (Dänische Delikatessen) wird als Rochefort sicher ebenfalls grandios sein. Und schließlich wird Christoph Waltz nach seinen glorreichen Rollen als Nazioffizier in Inglorious Basterds und dem Unterweltboss Chudnofsky in Green Hornet einen herrlich fiesen und schleimigen Cardinal Richelieu abgeben. Dagegen verbleichen, für mich persönlich, Stars wie Milla Jovovich oder Orlando Bloom vollständig. Bei einem derart famosen Aufgebot talentierter Schauspieler ist sogar Til Schweiger in einer Nebenrolle (hoffentlich!) als der ominöse Graf Cagliostro zu verschmerzen.
  3. Für mich wird der Film außerdem noch einen interessanten Wiederkennungswert haben, weil einige der Dreharbeiten in Würzburg an der Residenz und an der beschaulichen Mainbrücke stattgefunden haben. Würzburg ist ein feines Städtchen, in welchem ich erstmals die leckeren Weißweine Bacchus und Silvaner aus Boxbeuteln kosten durfte.
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