Archive for the ‘ Pulp Fiction ’ Category

I think I spider: Ich glaube, ich spinne

ithinkispider

False Friends“ heißen diese 1:1 übersetzten Worte und Sprichwörter im Englischen, glaube ich. Auf ithinkispider.com hat sich jemand die Mühe gemacht mal alle deutschen Sprichwörter (Und andere lustige Komposita wie “Warteschlange = Waiting Snake) zu sammeln und in Pseudo-Englisch zu übersetzen. Zu lustig!

There are laughing yes the chickens! – Dach lachen ja die Hühner!

Streng genommen müsste die Domain ja I-believe-I-spider heißen. „Ich glaube, ich spinne“ eben… Aber egal, muss eine scheiss Arbeit gewesen sein, das alles zusammen zu tragen.

Nicht, dass wir Anglisten während des Studiums nicht standardmäßig so geredet hätten. Kurz vor Kursbeginn war ein gepflegtes „equal goes it loose“ (gleich geht’s los) das Mindeste. Good times.

Warum man 20 Flaschen Whiskey im Keller haben sollte

Ich habe keinen Schimmer woher dieser Text stammt, oder wer ihn mir vor Jahren geschickt hat. Beim Durchwühlen alter Textdokumente auf meiner Festplatte ist mir diese Perle der Vokabel-Akrobatik nochmal unter die Augen gekommen und ich musste laut loslachen. Deswegen darf ich euch dieses Kunstwerk über die wunderbare Wirkung von hochprozentigem Alkohol nicht vorenthalten (ich hoffe, die meisten kennen es noch nicht):

Ich hatte 20 Flaschen Whisky im Keller, als ich erfuhr, dass der Alkohol der größte Feind des Menschen sei. Also beschloss ich, den verderblichen Stoff in den Ausguss zu schütten. Ich zog den Korken aus der ersten Flasche und goss den Inhalt ins Becken, mit Ausnahme von einem Glas, das ich trank. Es war ein großes Glas. Dann zog ich den Korken aus der zweiten Flasche und goss den Inhalt ins Becken, mit Ausnahme von einem Glas, das ich trank. Dann zog ich den Korken aus der dritten Flasche und goss ein Glas voll ins Becken, das ich trank. Dann zog ich den Korken aus der vierten Flasche, die ich trank, mit Ausnahme von einem Glas. Das goss ich ins Becken und trank mit Ausnahme von der fünften Flasche. Dann korkte ich das Becken aus der Flasche und trank ein Glas. Die sechste Flasche warf ich ins Glas und trank aus dem Becken mit Ausnahme von dem Korken. Dann zog ich mich aus dem Becken und flaschte den Trank aus dem siebten Glas, das ich korkte. Dann warf ich die nächsten vier Becken aus dem Fenster und aß sieben Korken mit Ausnahme der Flasche, die ich trank. Dann goss ich mir zwei Glas ins Becken und zählte 31 Flaschen. Dann trank ich elf Gläser und korkte ins Becken. Dann glaste ich alle Korken und beckte vierzig Flaschen mit Ausnahme von einem Schnaps Whisky, aber ich bin nicht halb so bekorkt, wie manche Leute denken, mit Ausnahme von einem Glas in der Flasche und leckte das Becken aus.

(Bild oben via)

Gratis Comic Tag 2011

Durch puren Zufall stolperte ich gestern in den Bonner Comicladen. Ich war sehr überrascht ein deutlich größeres Besucheraufkommen festzustellen, als für den Nerd-Tempel normal ist. Scheinbar wurde hier gerade schon zum 2. Mal abgehalten, was dem Amerikaner bereits seit einigen Jahren bestens bekannt ist: Der “Free Comicbook Day“, bzw. bei uns der “Gratis Comic Tag“.

Und obwohl ich nie der leidenschaftliche Comicleser war, steuerte ich nun von einer seltsamen Gier übermannt zum Tisch mit den Gratis Comics. “Pro Person nur 3 Comics!” rief da ein Schild übereifrige Comic-Junkies zur Raison. Doch glücklicherweise hatte ich Miss Nerd Wiki im Schlepptau, die sich auf mein Geheiß hin plötzlich auch für Comics begeistern konnte und somit zu dieser Ausbeute von 6 Klo-Lektüren beitrug:

gratiscomictag

Was soll das empörte Raunen? Ich meine “Klo-Lektüren” doch als Kompliment! Der Locus ist eine der wenigen verbliebenen Ruhe-Oasen im hektischen Alltag. Hier hat immer ein stattlicher Stapel leicht verdaulicher Belletristik zu liegen. Damit man bei etwaiger körperlicher Anstrengung auf dem Donnerbalken noch genug Hirnzellen für einen Schmöker übrig hat, eignen sich Comics mit vielen, bunten Bildchen besonders gut.

Jetzt mal Hand auf Herz: Wer ließt den bitte nicht gerne auf dem stillen Örtchen? Was liegt denn da bei euch so rum?

Bei mir zurzeit: Eine Fernsehzeitschrift und 6 Comics… achso, und ein paar medizinische Abhandlungen von Miss Wiki, die bei mir im Zweifelsfall aber eher zu Verstopfung führen…

Game of Thrones ist malerische Gewalt und Erotik

game-of-thronesAuf Empfehlung von “Uebernerd“ Marco (Danke!), habe ich mir neulich die beiden ersten Folgen der neuen HBO-Serie Game of Thrones, Winter is Coming und The Kingsroad, angeschaut.

Die Serie basiert auf dem ersten Buch „A Game of Thrones“ der epischen Fantasy Reihe A Song of Ice and Fire von George R. R. Martin. Noch zu Studienzeiten habe ich das Buch beinahe gelesen. Nur beinahe? So bis zur Hälfte, schätze ich. Denn obwohl das Buch spannend und unterhaltsam geschrieben war, verwirrten mich die vielen Hauptcharaktere der verschiedenen Adelsfamilien so sehr, dass ich lieber anderer “leichter Belletristik” den Vorzug gab. Viele Akteure und zu merkende Namen hatte ich damals in Form von Shakespeare Stücken genug. Da dürstete es mich eher nach Feuerbällen und Hokuspokus anstatt nach tiefschürfenden Charakter-Portraits.

Als ich nun davon hörte, dass HBO für gerüchteweise 50 Millionen Dollar, Game of Thrones in einer Fantasy-Mittelalter-Serie zum Leben erweckt hat, war ich natürlich gespannt wie ein Flitzebogen, wie die komplizierten Personen- und Familienbeziehungen in Szene gesetzt wurden. Und ich muss sagen, bisher bin ich äußerst zufrieden:

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Super Extreme Mega History Heroes: Die Brontë Sisters

faruenpowerDas mir das durchgegangen ist! Schon vor einer Woche hat Herr Nerdcore dieses verrückte Fake-Commercial für Actionfiguren der 3 Brontë Sisters gefunden. Als Anglist und Fan von Emily Brontës „Wuthering Heights“ muss ich das nochmal posten.

Zugegeben, man hat es im 19. Jahrhundert mit der Gleichberechtigung der Frauen noch nicht so haargenau genommen. Gezwungener Maßen haben die Krankheits-gebeutelten Brontë Geschwister Geschichten und Erzählungen unter männlichen Pseudonymen veröffentlicht. „Weibertratsch“ hätte sonst wohl niemand gelesen.

Wenn ich mich recht entsinne – und dafür gebührt den Schwestern mein tiefster Respekt – haben sie schon als blutjunge Mädchen in winzige „Midget Books“ (Zwergen- oder Winzling-Bücher) geschrieben. Darin haben sie eigene Fantasyreiche namens Angria und Gondal erschaffen und mit eigenen fantastischen Schauplätzen und Helden ausgestattet (Hier mehr darüber). Damit sind sie für mich so etwas wie die ersten Schöpferinnen einer möglichen Kampagnenwelt für Pen and Paper-Rollenspiele! Geile Weiber…

Aber zum Video: Es ist absolut sehenswert wie sich die 3 Schwestern mit Hilfe von gewissen „Helfern und Gerätschaften“ aus der Unmündigkeit einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft befreien. Bitte schaut euch dieses Video an. Ich kann euch nicht zu eurem Glück zwingen…

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