Archive for the ‘ Rollenspiel ’ Category

Der Dragon Age Inquisition Trailer macht mich RATTIG

dragon age inquisition

Ach hör doch auf, sieht das geil aus! Die Naturaufnahmen toppen ja teilweise sogar Skyrim! Besonders die Wettereffekte tragen hier enorm zur Atmosphäre bei. Passender Weise heißt die neue Engine für Biowares Dragon Age Inquisition „Frostbite 3“ und wird laut diesem offiziellen Blogpost Flora und Fauna in nie (für die Dragon Age-Reihe) erreichtem Realismus darstellen können.

Seit dem optisch wenig abwechslungsreichen und schlicht repetitiven Dragon Age II ist uns Bioware diese neue Finesse und Detailverliebtheit allerdings auch schuldig. Und wenn ich mir dann noch eine Oculus Rift-Version davon vorstelle, bekomme ich einen Prügel in der Hose, mit dem ich Godzilla k.o. schlagen könnte. Wieso muss ich eigentlich immer so unter die Gürtellinie gehen? Aber ist ja auch egal jetzt. Wichtig ist nur, dass es nun nicht mehr schnell genug Herbst werden kann, denn als Release heißt es „Fall 2014“.

Und denkt dran Leute, dass ist alles ingame footage:

Trailer

Crawl von Powerhoof ist mein nächstes Lieblings Indie Game

crawl

Bedenkt man meine Schwäche für Indie Games, Retro-Pixel und D&D Dungeon Crawls, dann ist es kein Wunder, dass ich beim Trailer zu „Crawl“ vor Begeisterung gerade meinen Kaffee ausgespuckt habe.

Crawl ist ein Indie Action RPG von Powerhoof, welches bereits auf Steam grünes Licht bekommen hat. Ich gelobe feierlich und schwöre mit einer Hand auf meinem Pathfinder-Regelwerk, dass ich das Game kaufe und mich wund zocke, sobald es verfügbar ist, denn die Mechanik sieht einfach mega spaßig aus:

Ein Spieler lenkt einen unerschrockenen Abenteurer, der nach bester D&D-Manier durch Verliese stolpert, Monster tötet und Schätze hebt. Bis zu vier andere Spieler können als Geister Fallen, Monster und andere Teile des Dungeons übernehmen, um den frechen Eindringling zu Fall zu bringen. Der Geist, der das schafft, kann den toten Körper übernehmen und ist nun selbst der Abenteurer! Grandios!

Und diese niedliche Grafik und die ganzen D&D-Anspielungen! Schaut euch doch nur mal den Kuschel-Beholder da oben an! Da möchte man doch sofort auch Todesstrahlen auf die Lebenden schießen, oder? Das Game ist so was von auf meiner Watchlist.

Zum schaurigen Trailer!

Das Spiel des Satans, Dungeons & Dragons, wird heute 40!

Zaaaaaap! Ungläubig blickt der Jarl des kleinen Wikingerdorfes „Valar“ auf die immer noch glühende und brennende Axt zu seinen Füßen herab, die ihm gerade Erik Blutwolf, der Häuptling des verfeindeten Wikingerdorfes „Narga-Fjoll“ mit einer Art Laserstrahl aus der Hand geschossen hat. Auch meine Spieler blicken mich ungläubig an. Aber das passiert eben, wenn man spontan Außerirdische und Wikinger mischt und letztere das Equipment ersterer finden.

Wieviel Spaß es macht, seiner verrückten Fantasie auf diese Weise Ausdruck zu verleihen, durfte ich vergangenen Freitag Abend mal wieder als Spielleiter bei einer Runde Pathfinder feststellen. Und eigentlich müssten alle leidenschaftlichen Pen&Paper-Rollenspieler dieser Welt zu Ehren ihres Hobbys dieses Wochenende mit guten Freunden zusammensitzen und so tun als wären sie Zauberer, Halbdrachen, Cyborgs oder andere imaginäre Gestalten.

Denn heute ist der 40. Jahrestag von Dungeons & Dragons, der Mutter aller Pen&Paper-Rollenspiele!

Experten streiten sich immer noch um ein genaues Datum, doch laut dem „Erforscher“ dieser Materie, Jon Peterson, soll heute vor 40 Jahren Gary Gygax um 1:30 pm das erste Mal die Öffentlichkeit zu sich eingeladen haben, um mit ihm Dungeons & Dragons zu spielen. Hier ein Foto der 1st Edition von D&D, ohne die es vermutlich kein anderes Rollenspiel in seiner heutigen Form gäbe – ich bin Gänsehaut:

 Könnte ich diese in meine Nerd-Hände bekommen! Ich verwarte sie hinter Panzerglas!


Könnte ich diese in meine Nerd-Hände bekommen! Ich verwahrte sie hinter Panzerglas!

Ich verbinde so viele angenehme Erinnerungen mit Rollenspiel, dass ich mit Fug und Recht behaupten kann, dass meine Kindheit und Jugend ohne dieses Hobby deutlich langweiliger und weniger fantasievoll gewesen wäre. Und sogar heute noch macht es mir im Erwachsenenalter einen Riesenspaß, weil es reifer, weniger verkrampft und damit noch lustiger geworden ist. Aber D&D (oder jedes andere Rollenspiel) ist so viel mehr als Goblins und Orks am Fließband zu töten oder komplizierte „grapple rules“ nachzuschlagen, die sich nie jemand merken kann.

Pen & Paper ist eine soziale Erfahrung unter Menschen, die, wie ein interaktiver Film, ein Buch oder Videospiel, auf die Bedürfnisse aller Anwesenden angepasst werden kann. Mit Familie, Freunden, Bekannten und selbst Wildfremden (welche dadurch nicht selten zu Freunden werden) können alle Spieler in der Sicherheit und Behaglichkeit der eigenen vier Wände triefenden Helden-Pathos, Abgründe des Horrors oder Lachanfälle der absoluten Albernheit erleben. Kaum ein anderes Hobby ist so kreativ und abwechslungsreich.

Für mich persönlich lebt das ursprüngliche Dungeons & Dragons, welches ich zur Zeit der 2nd Edition kennen lernte, nach dem übel in die Hose gegangenen und für eine Generation von WoW-Nerds angepassten 4th Edition-Debakel in Pathfinder weiter. Es bleibt abzuwarten, ob WotC dieses Jahr mit D&D Next den ursprünglichen Gedanken des Pen&Paper erneut aufgreifen und wieder mehr Spieler für dieses geniale Hobby gewinnen können.

Mir bleibt an dieser Stelle nur eine Träne der Ergriffenheit von meiner Wange zu wischen und zu sagen: DANKE Gary & Friends für eure grandiose Idee und den Mut mit dieser an die Öffentlichkeit zu gehen. Danke für die vielen fantastischen Stunden und die Abenteuer in anderen Welten, die ich durch euch erleben durfte! Denn Fantasie und Gedankenreisen sind für mich nach wie vor das Wichtigste und Faszinierenste am Menschsein überhaupt.

LECKER

In Bonn fehlt was! Und auch in der Umgebung! Ein Ort für Fantasy-Freunde und Spiele-Fans – eine Anlaufstelle für alte Hasen und frische Neugierige, an der man auch noch in passendem Ambiente bewirtet wird.

So die ersten Worte von Astrid und Kay, die ihre Idee eines Fantasy-Pubs in Bonn über Crowd Funding realisieren wollen.

Mittlerweile muss ich mich wohl schon zu den erwähnten „alten Hasen“ zählen. VERDAMMT! Wo waren die beiden, als ich ein junger, strammer Spund war? Wo, als ich noch studiert hab und einfach Nachmittage lang irgendwo abhängen konnte? Naja, besser spät als nie, heißt es ja bekanntlich.

Bisher tummelten sich eigentlich alle Bonner Spiele- und Fantasy-Nerds im Bonner Comicladen. Seit vor Urzeiten der Strange World (ich glaube der hieß so…) in der Nähe vom HBF geschlossen hat, kenne ich zumindest keine Alternativen im Stadtzentrum mehr.

Schon vor fast 20 Jahren, als wir noch Arabian Nights- und Legends-Magic Karten im Bonner Comicladen tauschten, hatten wir bereits die Idee „später mal“ unsere eigene Fantasy-Kneipe zu eröffnen. So gemütlich wie ein Irish Pub, mit Holzbänken, Büchern und bunten Fenstern, aber noch mehr in Richtung Fantasy-Mittelalter mit ein paar Rüstungen, Kaminfeuer und Drachenskelett unter der Decke. So unsere Fantasie …

Natürlich für ein paar junge Pappnasen wie uns zu der Zeit nicht zu realisieren. Vor gar nicht allzu langer Zeit haben wir bei einem trunkenen Abend die Idee noch mal rausgekramt und sogar mal durch gerechnet was eine geeignete Location an Miete kosten würde und was die monatlichen Fixkosten wären. Wir hatten den Pub allerdings eher als „Mittelalterliches Saufen mit Fantasy-Flair“ konzipiert. Unsere ganze Belegschaft wäre verkleidet gewesen, komplett mit großbusiger Elfen-Bedienung und Ork-Türsteher. LARPer oder Leute in Gewandung, die zur Atmosphäre beitragen, hätten vergünstigte Preise bekommen. Wir hatten sogar über Kostümpflicht nachgedacht…

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Vikingdom: Tor benutzt Thors Gesicht als Tor

Vikingdom

Ich habe eine Schwäche für Barbarenfilme, gute wie schlechte, in denen leicht bekleidete Muskelprotze erst schlagen und dann fragen. Außerdem stehe ich total auf Wikinger, Fantasyfilme, Trash und Pen & Paper-Rollenspiel. Faszinierend, scheinbar hat jemand aus meinen komischen Präferenzen einen Film gemacht und ihn Vikingdom getauft.

Der in Kuala Lumpur gedrehte Malaysische Film von Yusry Abdul Halim – wer kennt ihn nicht? – ist scheinbar kürzlich erschienen und das ist die Story:

Vikingdom-FilmposterVikingdom” handelt vom vergessenen König Eirick, dem die unmöglich scheinende Aufgabe gegeben wurde Thor, den Gott des Donners, zu besiegen. Denn Thor befindet sich auf einer Mission den Hammer “Mjolnir” aus Valhalla, die Halskette von Maria Magdalena aus Midgard und Odins Horn aus Helheim in seinen Besitz zu bringen. Schafft er dies nicht vor der „Blutfinsternis“, die nur alle 800 Jahre passiert, können die Wikinger-Götter nie mehr über die Menschheit herrschen. Nur besagter Eirick, seines Zeichens Teufelskerl und Untoter, kann Thor aufhalten.

Das klingt jetzt erst mal wie eins der mittelprächtigen Dungeons & Dragons-Abenteuer, die ich mir 5 Minuten vor Beginn einer Rollenspielsession auf dem Klo beim K***** ausgedacht habe. Außerdem erinnert mich die Geschichte um den Untoten, der es mit Göttern aufnimmt an den Namenlosen in Planescape Torment. Wie das Filmposter rechts zeigt, hat der Typ sogar eine „Heldentruppe“, inklusive Kungfu-Mönch, um sich geschart. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich muss den Film möglichst bald sehen!

Das könnte eine trashige Offenbarung sein. Wobei der Streifen mit 15 Millionen Produktionskosten eigentlich für Trash schon zu teuer war. Außerdem sehen die Effekte und Kostüme sogar halbwegs brauchbar aus. Wenn man im Trailer mal über einen Ketchup-rothaarigen Donnergott (der übrigens passender Weise von einem Typen namens CONAN Stevens gespielt wird) und eine echt crappige Valkyre auf dem Schlachtfeld hinweg sieht, könnte das sogar halbwegs solide sein. Vorausgesetzt natürlich man lässt die alberne Prämisse des Kampfes gegen einen Gott mal außen vor, versteht sich.

Ich meine… HALLO!? Am Ende des Trailers verabreicht Eirick Thor einen eingesprungenen Fausthieb in die Fresse! Ich muss das sehen.

Hier der Trailer:

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