Archive for the ‘ TV & Serien ’ Category

Der Freund aus der Dose: South Parks geniale Hommage an Monty Python

dead parrot und kenny

Das kannte ich ja noch gar nicht! ROFLCOPTER, sage ich mal Neudeutsch …

Ich finde es geradezu rührend, dass sich die South Park-Macher Trey Parker und Matt Stone mit diesem kleinen Video vor den Altmeistern des skurrilen und teilweise recht Fäkalien-betonten Humor verbeugen. Betrachtet man sich jedoch die Menge an Scheisse und Kotze, die verbal oder ganz konkret in beiden Comedy Shows vorkommen, ist diese Hommage eigentlich wenig überraschend und längst überfällig. (ist aber auch uralt das Video, oder?)

Schaut es euch einfach mal an. Cartman hat sich scheinbar einen „Freund in der Dose“ gekauft, der allerdings schon tot ist. Klar, weil es Kenny ist. Ansonsten wäre das natürlich eine 1a-Geschäftsidee! Aber auch wer das Original, “The Dead Parrot” aus Monty Python’s Flying Circus, nicht kennt, schaut bitte UNBEDINGT bis zum „bitteren“ Ende, da kommt natürlich das Beste…

So mit diesem höchsten Niveau in Wort und Bewegt-Bild entlasse ich euch dann mal ins Wochenende. Ich muss auch mal furzen, bis später!

Zum Video

Reingeschaut: HELIX – Neue Zombie Mutanten Mystery!?

helix

Neulich flatterte mir ein interessantes Promo-Paket ins Haus. Darin waren ein weißer Schutzanzug, eine Atemschutzmaske und die beiden ersten Folgen der neuen Science-Fiction-Fernsehserie HELIX. Doch anstatt mich sofort albern zu kostümieren und einen Selfie auf Facebook zu posten, habe ich lieber einfach mal die DVD in den Player gelegt und mich berieseln lassen.

Die Handlung der Serie dreht sich um ein Team von Wissenschaftlern, das zu einer Forschungseinrichtung in der Arktis reist, um den potenziellen Ausbruch einer Seuche zu untersuchen. Wahrscheinlich war es diese gewollte oder ungewollte Reminiszenz an Carpenters “The Thing”, die mich überhaupt erst auf die Serie neugierig gemacht hat. Denn eigentlich bin ich kein großer Fan von The Walking Dead und die Aussicht auf eine weitere langweilige „irgendwas mit Zombies“-Serie allein hätte mich vermutlich noch nicht hinter dem Ofen hervor gelockt.

Doch das Gütesiegel eines Ronald D. Moore, der auch schon seine Finger beim neuen Battlestar Galactica im Spiel hatte und eines Steven Maeda, der als Writer und Producer von z.B. The X-Files oder Lost die nötige Portion Mystery beisteuert, sorgen dafür, dass nicht von Anfang an alles sonnenklar ist.

Da gibt es diese von der Welt abgeschottete Forschungseinrichtung, wo irgendwelche seltsamen Halflife- oder Resident Evil-mäßigen Experimente ganz furchtbar schief gegangen sind. Irgendein zwielichtiger Doc, gespielt von Hiroyuki Sanada, beschert mir ein seltsames Godzilla-Flair und die Opfer der Seuche spucken eine seltsame schwarze Befruchtungsflüssigkeit, die mich an den farblich identischen Ekelkram aus Prometheus erinnert.

Das ganze hat also noch jede Menge Potenzial und macht auf jeden Fall neugierig. Wird sich zeigen, ob die Macher das Rätselhafte und damit die Spannung aufrecht erhalten können und ob sie später – nicht wie bei Lost – die Kurve kriegen.

In den USA läuft die die erste Staffel schon seit dem 10. Januar auf Syfy, so dass ich mir die Tage mal weitere Folgen rein ziehen kann. Für Fans der deutschen Sprache gibt es die Folgen ab dem 10. April 2014 auf Syfy zu sehen.

Für Neugierige, hier mal der deutsche Teaser und das Promo-Poster:

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Die 5 schnittigsten Einmannjäger der Film-Raumschiffe

vipermark2 modell

Eigentlich halte ich ja nicht so viel von „Staubfängern“ auf dem Regal. Alles was keine Funktion hat, kann getrost zum Sperrmüll rausgestellt werden. Eigentlich. Denn als Nerd werde ich bei verschiedenen Répliquen und Memorabilia der Popkultur immer mal wieder schwach. So kommt es, dass ich jeden Tag, bevor ich ins Bett gehe, eine Art Ritual abhalte, um Mammon zu huldigen.

Zuerst pose ich noch mal im Jedi-Bademantel mit jedem meiner Filmschwerter vor dem Spiegel und rufe so laut ich kann „bei der Macht von Grayskull“! Wenn die von den Nachbarn gerufenen Beamten wieder weg sind, bekommen He-Man und Skeletor im Regal noch einen Gutenachtkuss, ich sende ein kurzes Dankesgebet an Chrom, den Gott des Stahls, und dann mache in die Ufolampe aus und schlafe. Ich bin mir sicher, so ähnlich macht ihr es alle.

Nun gesellt sich zu meiner Staubfänger-Sammlung auch noch dieses Modell der Viper Mark II aus Battlestar Galactica. Ich stehe gerade wild mich selbst streichelnd und masturbierend vor dem Modell und höre dazu dieses Battlestar Galactica Theme. (obwohl natürlich die neue Battlestar-Serie viel besser ist, bevorzuge ich die heroische Musik des Originals). Wie das geile Baby in Echtzeit aussieht, könnt ihr euch zum Beispiel in diesem Unboxing Video anschauen. Ich würds ja selbst machen, aber ich bin nicht so der Youtuber …

Die Viper bringt mich auf die Idee in Form einer kleinen Liste über kleine, wendige Raumschiffe nachzudenken. Viele Einmannjäger aus Scifi-Filmen sind ästhetisch schön, meist windschnittig und einfach ultra cool wie ein Superbike oder ein Sportwagen. Und dieser Vergleich passt wirklich sehr gut, denn gerade die Viper könnte auch ein Renngleiter aus Wipeout sein.

Also, nicht lange schnacken, Kopp in Nacken, hier sind meine Top 5 der Einmannjäger:

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Erste Folge geschaut: Black Sails vom Starz Channel

black sails

Der Premium Kabelkanal Starz hat scheinbar Michael Bay und ein paar andere rumsitzende Producer genötigt eine achtteilige Piratenserie abzuliefern. Das Ergebnis, Black Sails, kann sich durchaus sehen lassen.

Hatte gestern auf Robots and Dragons einen Trailer zu Black Sails gesehen und mir danach spontan die erste Folge auf die Netzhaut gebügelt. Mein erster Eindruck: Geile Kostüme, Drehorte, Schiffe, Musik, Darsteller und dank Transfomers-Michael Bay auch genug splitterndes Holz und brennende Masten. Gerade wenn jetzt „bald“ Frühling wird … so in über 2 Monaten … könnte die Serie mit ihren Palmen, Piraten und Papageien auch beim deutschen Publikum Frühlingsgefühle auslösen. Ich fürchte nur, dass es mal wieder dauern könnte bis wir Sauerkrauts ganz offiziell in den Genuss kommen.

Als Prequel zu Robert Louis Stevensons Roman Treasure Island gedacht, handelt die Serie vom berüchtigten Piratenkapitän Flint, der im goldenen Zeitalter der Piraten mit seinem neuen Crew-Mitglied John Silver auf New Providence Island, einem Paradies für Piraten, Huren, Diebe und andere Ganoven, um Ruhm, Anerkennung und vor allem sein Überleben kämpft.

Die erste Folge war nicht atemberaubend, aber durch ihre handverlesenen Darsteller, exotischen Drehorte und genügend Reibereien doch so unterhaltsam, dass ich mir die nächsten Folgen auch reinziehen werde. Nicht zuletzt, wegen der doch recht nett anzuschauenden Damen …

Hannah New Black-Sails

Leider kann Black Sails für mich persönlich jedoch nicht mit einem charismatischen Hauptdarsteller wie Vikings‘ Ragnar aufwarten. Aber vielleicht ist es nach der ersten Folge auch noch zu früh dafür und es kristallisiert sich noch jemand als Sympathieträger heraus. Schaut euch einfach mal den Trailer unten an.

Also ich stehe ja grundsätzlich total auf diese historischen bzw. quasi-historischen Serien. Und da nun mit Wikingern und Piraten im TV nun schon 2 von 3 menschlichen Grundbedürfnissen befriedigt wurden, fehlt nur noch eine Ninja-Serie. Vielleicht könnte sich ja Quentin Tarrantino daran wagen. Und nein, das gabs noch nicht: Bei Shogun ging es vor allem um die Samurai. ;)

Zum Black Sails Trailer

He-Man und Skeletor: Der ewige Kampf zwischen Gut & Böse

masters of the universe classics

… in meinem Regal!

Sollte sich ein erwachsener Mann noch Actionfiguren kaufen? Natürlich! Besonders, wenn er ein Nerd, Kind der 80er und Fan von Muskel-Idioten in Fellhosen ist. Ich verbinde so wunderbare Erinnerungen mit Masters of the Universe, dass ich nicht anders konnte, als mir diese immerhin als „adult collector“ gelabelten Figuren zu bestellen. Außerdem mal Füße still halten: Ich könnte auch weniger löbliche Hobbys wie Rauchen oder (übermäßiges) Saufen haben.

Als Dreikäsehoch hatte ich damals noch die erste Welle der Figuren mitbekommen. Ja genau, die, die den echten Bodybuildern sowohl in Masse, als auch Beweglichkeit nachempfunden waren. Ich hatte so ca. 20-30 von den steifen Figuren, jede Menge Fahrzeuge und Castle Grayskull! Mein ganzer Stolz! Die Burg, mit der Teppich-Falltür, die immer geklemmt hat und wo die Testosteron-schwitzenden Muskelschränke immer hängen geblieben sind. Ich möchte das Gesicht des Königs sehen, wenn so ein Gegner mit Conan-Schultern und Hulk-Fäusten einfach nicht in die Tiefe fällt, sondern sich nur knurrend wieder aus der Luke stemmt.

Aber gut, Logik und Usability standen damals nicht ganz oben auf der Liste der geldgeilen Macher. Und ich hatte ja auch nicht nur das Spielzeug. Alle Hörspiele von A-Z, die neu erscheinenden Comics im Abo und alles womit man das mühsam verdiente Geld vom Papa noch so dezimieren konnte, gehörte natürlich auch in mein Zimmer. Außerdem gab es nichts Grandioseres als Sonntags Morgens bei einer Schüssel Cornflakes die Zeichentrickserie zu schauen und jedes Mal, wenn Prince Adam zu He-Man wurde, fast in die Schlafanzughose zu kommen. Damals wären das noch trockene Orgasmen gewesen …

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