
Klar, das Vollstopfen mit Fastfood, wie es z.B. Sylvester Stallone damals aufopferungsvoll für Copland auf sich nahm, dürfte noch halbwegs zu verkraften sein. Doch spätestens, wenn die ganzen Pfunde für die nächste Rolle wieder runter sollen, dürfte auch für die Stars mit den größten Privatarmeen von Fitness Trainern und Diät Coaches der Spaß erst mal vorbei sein. Besonders, wenn die neue Rolle vorsieht, dass sich der Hauptdarsteller in eine Art Skeletor verwandelt, so wie Christian Bale in The Machinist. Schon fast beruhigend: Noch lässt sich auch durch Millionen auf dem Konto nicht einfach so im Schlaf abnehmen.
Wer meinen Blog schon häufiger gelesen hat, dem ist sicher aufgefallen, dass ich auch immer mal wieder die Gewichts-Achterbahn fahre. Ich oszilliere eben gerne wild zwischen Saufgelagen mit anschließendem Mega-Fressflash und schlechtem Gewissen mit Jogging-Martyrium.
Es gibt einige Kinofilme, in denen der Schlankheits- oder Fitnesswahn wunderbar auf die Schippe genommen wird. Die beiden besten, die mir da einfallen, sind Voll auf die Nüsse (Originaltitel: Dodgeball: A True Underdog Story) von 2004 mit Ben Stiller als militanten Fintness-Trainer und Besitzer eines Gyms. Und natürlich unvergesslich, der amerikanische Plastik-Fantastik-Schönheitswahn in Burn After Reading (2008), in dem Brad Pitt diesen lustigen Dummbeutel von Fitnessfanatiker spielt, der dann später im Film versehentlich im Schrank erschossen wird.
Hmmm, wenn ich daran denke, wie schnell man versehentlich im Schrank erschossen wird, stellt sich die Frage, ob es sich wirklich lohnt auf einen Schwarzenegger-gefälligen Körper hin zu trainieren. Warum ich diesen ganzen Artikel hier überhaupt geschrieben habe? War immer noch besser, als den Arsch hoch zu kriegen und joggen zu gehen … seufz.
Es war mir das erste Mal bei den Winchesters aufgefallen. Die beiden Dämonenjäger haben eigentlich ständig ein Bier in der Hand. Ist ja auch klar, bei dem ganzen Stress… Und so gibt es viele TV Serien, in denen das gelegentliche “Gläschen” nicht nur zum guten Ton, sondern zur Lebensphilosophie der Charaktere gehört. 
Unheilig, wie schnell die Zeit vergeht!










































