Lazertits

lasertits Immer wenn man denkt man hätte schon alles im Web gesehen, stolpert man über eine Seite mit wirklich abstrusem Inhalt. In diesem Fall ist es eine Seite mit dem vielsagenden Namen LAZERTITS. Man klickt auf den Link und ist nicht schlecht erstaunt genau das zu finden: Lazertits. Ich möchte jetzt nicht so weit gehen meine laienpsychologischen Kenntnisse anzuwenden, um zu entschlüsseln was da in der Kindheit schief gelaufen ist, damit sich ein derart “einzigartiger” Fetisch entwickeln konnte. Trotzdem komme ich ins Grübeln. Soll ich sowas unter “Epic Win” oder “Epic Fail” verbuchen? Die Idee dahinter ist irgendwie gleichzeitig „Pretty fuckin‘ awesome“ und „totally lame“. Vielleicht muss sich da einfach jeder selbst ein Urteil bilden.

Hier geht’s zu den Babes mit den tödlichen Tüten!

Alignment Charts: Oder warum bei D&D jeder „chaotisch gut“ ist

In alten Rollenspieltagen fand ich bei D&D schon immer die festgelegten Gesinnungen für die Spieler sehr amüsant. Während ein Paladin durch das strenge Gelübde seiner Klasse stets „rechtschaffen gut“ zu sein hatte, konnten die meisten anderen Klassen fast frei wählen. Man sollte meinen, dass sich die Gesinnung eines Charakters durch die Spielweise seines Spielers im Rollenspiel von ganz alleine heraus kristallisiert. Doch man ist durch das Regelwerk und einige Spielmechanismen eben dazu gezwungen sich bereits vor Spielbeginn auf eine von 9 Gesinnungen festzulegen. Der Paladin kann z.B. bei groben Abweichungen von seiner Gesinnung seine göttlichen Kräfte verlieren, so wie ein gut gesinnter Charakter beim Anlegen des „Talismans des absolut Bösen“ Schaden nehmen könnte. Da man auf diese Weise seine Gesinnung in Blei gießen musste, waren die meisten Charaktere in unseren Spielrunden meist „chaotisch gut.“ Dass erlaubte innerhalb einer guten Ausrichtung seiner Taten noch den größten Spielraum für alberne und verrückte Aktionen innerhalb der Spielwelt. Denn so richtig böse wollte natürlich auch niemand sein, was der Spielleiter im Rahmen einer kontinuierlichen Story-Fortführung auch nicht zugelassen hätte. Gruppen mit bösen Charakteren waren immer die Ausnahme, da sie selbstverständlich meist mit absolutem Chaos und nicht selten dem Tod aller Spieler endeten.

Ich bin erstaunt wie gut sich das Gesinnungssystem immer noch auf alle möglichen Gestalten dieser Welt anwenden lässt. Bei Geekosystem bin ich zufällig über eine Einteilung der Darsteller von Big Lebowski in die verschiedenen Gesinnungsstufen gestolpert. Wer beim Schauen dieses übergenialen Films noch nicht das Vorkommen von Gott (Typ im Cowboyhut) und dem Teufel (rot gekleideter Typ am Strand vor feuriger Kulisse) bemerkt hat, dem sei mit diesem Bild geholfen:

Bei Geekosystem gibts noch mehr dieser lustigen Charts!

He-Man Whiskey? Ja prost!

Ähm…ich bezweifle jetzt mal ganz stark, dass sich diese Firma irgendwelche Rechte am Begriff „He-Man“ gekauft hat. Trotzdem schenken uns die Herrschaften reinen He-Man Whiskey ein. Unabhängig von der Markenrechtsverletzung oder der Tatsache, dass das für diese Woche erst mal das Nerdigste ist, was ich gesehen habe, kann ich nicht umhin dies als himmlisches Zeichen zu sehen. Wenn das Idol meiner Kindheit auf dem Etikett einer Whiskeyflasche weilt, bedeutet das ohne Frage, dass ich schon zu lange kein Irish Pub mehr besucht habe. Das sollte sich am besten noch dieses Wochenende ändern. Bei der Macht von Grayskull!

(via Topless Robot)

Lena Meyer-Landrut: Ich bin von den Socken!

Mal ganz davon abgesehen, dass dieser Satellite-Song ein ganz übler Ohrwurm ist, finde ich es super, dass wir mal gebündelten Charme zarter Jugend, anstatt albernes Grauen der Machart Raab zum Eurovision Song Contest schicken. Hey, vielleicht werden wir ja mal ernst genommen! Was die Lächerlichkeit anbelangt, könnten wir sogar ein angenehmes Gegenextrem zum lustigen Frikandel-Song von Holland werden.

Dieses brünette „Stück“, Lena, mit ihren zarten 18 Jahren und diesem zuckersüßen Unschuldslächeln beim Singen ruft einen sehr gemischten Gefühlscocktail bei mir hervor. Mit meinen 33 Lenzen scheinen sich das erste Mal fremdväterliche Gefühle des Stolzes in meinem Organismus ausbreiten zu wollen, während gleichzeitig ein mir nur allzu bekanntes Feuer in meinen Lenden zu lodern beginnt. Welches Gefühl würde ich wohl im Zweifelsfall die Oberhand gewinnen lassen? Hmmm, um es mit dem berühmten Poeten und Literaturkritiker Ron Jeremy zu sagen: „I’d do her anyway…“

Epischer geht’s nicht: Alle japanischen Arni-Werbespots

Habe gerade dieses Youtube-Video auf Nerdcore entdeckt und musste es einfach auch posten, weil es so IMBA-HAMMER-NERDIG ist. Als alter Friends-Fan musste ich sofort an die Folge denken, in der Joey im japanischen Fernsehen den blauen „Lipstick for Men!“ präsentiert. Ähnlich krass lache ich mich bei diesen Commercials von Arnold Schwarzenegger weg. Besonders wahnwitzig sind die, in denen er wie ein durchgeknallter Welteroberer lacht und die Hände empor streckt. Wüsste zu gerne was er da rumschreit, doch leider ist mein Japanisch in letzter Zeit etwas eingerostet. Weiß nicht was mir mehr wahnsinniges Kichern entlockt: Der Inhalt der Spots oder der Gedanke was Arni seinerzeit daran verdient hat. Nicht ulkig genug, dass der Terminator-Cityhai-Conan jetzt Gouverneur von Kalifornien ist, jetzt gibt es auch noch tonnenweise japanische Werbung, die bei zu häufigem Konsum epileptische Zuckungen verursacht…

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