Slowmoguys: Flammen werfen in Superzeitlupe ist godlike

Die Slowmoguys sind zwei ganz normale Verrückte, die einen Zeitlupen-Fetisch haben. Und das kommt uns als Kennern und Liebhabern ästhetischer Bilder natürlich sehr zu Gute.

Irgendwo in Südengland, namentlich dem idyllischen Oxfordshire, drehen die beiden sympathischen Chaoten Gav und Dan nun seit 2010 Videos mit einer Superzeitlupen-fähigen Kinokamera. Ich bin durch Zufall über das Video unten gestolpert und habe ihren Channel, der schon fast 158 Millionen Views hat, sofort abonniert.

Aber nicht nur einen Eimer voll Feuer in die Luft zu schütten ist sehenswert. Die beiden Pseudowissenschaftler haben unter mehr schlechten als rechten Sicherheits- vorkehrungen schon einige „heiße Experimente“ vollführt. Ihr solltet z.B. keine Dose mit kohlensäurehaltiger Füllung auf dem Grill vergessen. Es könnte für einen klitzekleinen Schockmoment und potenziell auch für Verletzungen sorgen, wenn das Erfrischungsgetränk plötzlich mit über 200 kmh abhebt.

Aber natürlich sind auch Klassiker wie Chinnamon Challenge oder Mentos and Coke in Superzeitlupe witzig anzuschauen. Natürlich nicht ganz so spektakulär wie Feuer- oder Wasser-basierende Sachen, aber Gav und Dan schaffen es aus allem eine Show zu machen.

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Fuck Yeah: Das Zwergenlied vom Hobbit in Metal

In 2 Tagen ist schon Heiligabend! Jetzt heißt es letzte Vorbereitungen treffen. Die Bärenfallen raus stellen für die bucklige Verwandtschaft und schon mal Feuer im Kamin machen, damit der Weihnachtsmann seine blöden Staubfänger-Geschenke nicht wieder bei mir abladen kann. Soll er den Kram doch gleich bei Ebay verticken.

Wie ihr merkt, ist Weihnachten mit seiner gezwungenen Besinnlichkeit eins meiner absoluten Lieblingsfeste. Und damit es nicht ZU besinnlich wird, rate ich euch dringend eure Anlage voll aufzudrehen und euch das Zwergenlied aus dem Hobbit von 331Erock auf der E-Gitarre zu geben. Richtig geil! Und ich glaube, zu Hause in ihrer Festung im Erebor, wo die Zwerge ihre Instrumente haben, würde sich diese Metal-Version in der Akustik der riesigen Hallen noch mal besser anhören.

Ich war im Kino ohnehin der Meinung, dass Thorin seine Arme seltsam hält, als er am Kaminsims in Bagend steht. Als würde er etwas vermissen, was ich ihm per Photoshop einfach mal wieder gegeben habe.

Oh, Götter des Rock, einfach alles ist besser in Metal! Und jetzt alle mitsingen:

ZUM VIDEO

Weltuntergang 2012: Ich zieh dann mal einen Helm an *gähn*

Morgen, am 21. Dezember 2012, endet der Mayakalender und damit NATÜRLICH auch die Welt.

Weil die Jungs es damals nämlich voll drauf hatten und so. Warum auch nicht den Voraussagen eines Volkes vertrauen, das mehr Tempel als Wohnhäuser gebaut hat? Da hat eben irgendwann mal der Maya-Priester „Hans“ bei einem Becher vergorener Früchte was von dem Ende der Welt gefaselt. „Wahrscheinlich Überschwemmung oder sone Kacke“ soll er gesagt haben…

Aber mal ernsthaft: Macht sich hier jemand nach all den fehlgeschlagenen Apokalypsen bisher ernsthaft Sorgen? Ich denke mal nicht, oder?

Aber dieser imaginäre Einschnitt in der Menschheitsgeschichte gibt mir die Gelegenheit mich einmal bei allen meinen Lesern zu bedanken. Einen Nerd Blog wie diesen zu schreiben macht einen Riesenspaß und ist ein tolles Ventil für alles, was so „raus muss“. Ich möchte euch deshalb für euer Interesse danken, denn Kommentare und Kritik machen das Bloggen ja erst so richtig unterhaltsam. Ich fühle mich dann immer wie in einer großen Nerd-Familie und von Gleichgesinnten verstanden. Außerdem gibt es unter euch so viele Spezialisten-Nerds, die mich albernen Allgemein-Nerd immer mal wieder verbessern und weiterbilden können, wenn es um unverzichtbares Nerd-Wissen geht. Tausend Dank dafür!

In den letzten 30 Tagen hatte ich laut Google Analytics im Schnitt ca. 138 „Returning Visitors“. Das bedeutet also, dass sich im Schnitt jeden Tag 138 Leute an das Nerd Wiki erinnern und gezielt dahin surfen. Wow! Da bin ich irgendwie gerührt und fühle mich gleichzeitig seltsam „beobachtet“. Aber toll zu sehen, dass so viele Nerds scheinbar interessiert, was ich für einen Senf dazu zu geben habe. Das motiviert mich natürlich sehr nach dem „Weltuntergang“ weiter zu machen.

Apropos: In weniger als 5 Stunden wäre es dann soweit. Die Frage ist natürlich, wie die Welt überhaupt untergehen wird. Über mögliche Postapokalypsen hatte ich mich ja schon einmal geäußert. Mir wäre das mit der erwachenden KI und der Matrix am liebsten. Dann könnte ich irgendwann die Lage schnallen und als Supermann durch die Gegend fliegen.

Aber nur mal rumgesponnen morgen fiele wirklich so Cartoon-mäßig ein gigantischer Tresor auf die Erde und wir wären alle platt.

Was würdet ihr kurz vor dem Weltuntergang noch ein letztes Mal machen wollen?

Mit Ausnahme von ein paar Urlaubern, Gefangenen oder anderweitig mit besonderer Beschäftigung bedachten Nerds, kommen für uns vermutlich nur Sachen in Frage, die man von zu Hause aus machen kann.

Hier meine Top 10 in keiner bestimmten Reihenfolge:

  • Noch einmal alle meine Schwertrepliken küssen.
  • Noch ein geiles Rumpsteak essen
  • Noch ein Bier trinken
  • Noch einen Scherzanruf machen
  • Noch einmal meine Freundin so richtig schön …
  • Noch einmal die Titelmelodie von Game of Thrones hören
  • Noch einmal mit einem W20 eine 20 würfeln
  • Noch einmal E-Mails abrufen
  • Meiner ständig nörgelnden Nachbarin mit einer Bratpfanne auf den Kopf hauen
  • Endlich mal triumphierend lachend vom Balkon urinieren. Nur peinlich, wenn die Welt dann doch nicht untergeht

Was würdet ihr auf jeden Fall vorher noch machen? Ein allerletztes Mal?

Filmkritik: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

10 von 10 Elbenklingen

„Eine gute Geschichte verdient es ausgeschmückt zu werden.“

Dies sind die Worte von Gandalf zu Beginn des Hobbit und damit gleichzeitig Peter Jacksons Erklärung, warum er das im Vergleich zum Herrn der Ringe eher spärliche Material der Buchvorlage auf 2 bzw. 3 Filme ausgeweitet hat. Neusten Verlautbarungen zu Folge ist die Haupthandlung des Hobbit nämlich bereits im zweiten Film abgeschlossen und der dritte Teil wird die Geschehnisse zwischen dem Hobbit und dem Herrn der Ringe schildern. Ich finde es ganz clever von Jackson auf diese Weise ein sechsteiliges Mittelerde-Epos für Fans zu schaffen, welches man schön nahtlos in einem 24h-Marathon durchschauen und dann eingeliefert werden kann…

Aber back to Topic: Ich kann nur jedem und insbesondere allen Tolkien-Fans ernstlich ans Herz legen, keinerlei Rezensionen im Internet zu lesen, sondern einfach den Hobbit anzuschauen und sich dann ein eigenes Urteil zu bilden. Leider ist auf Rotten Tomatoes eine vollkommen ungerechtfertigte und von aufgeblasenen Wichtigtuern, selbsternannten Journalisten und nicht zur Zielgruppe gehörigen Pappnasen nachgeplapperte Bewertung entstanden. Wer auf Grund dieser beschließt, den Film nicht zu schauen, verpasst einen der besten Filme aller Zeiten. 65% soll der haben? Das würde ihn auf eine Stufe mit anderen 65%-Filmen stellen, die mit der Gesamtqualität des Hobbit nicht mal ansatzweise mithalten können. Also bitte…

Die meisten Reviewer haben den Hobbit nie gelesen und/oder vergessen, dass man das erwachsene Epos des Herrn der Ringe in keiner Weise mit dem leicht-herzigen Kinderbuch „The Hobbit“ vergleichen kann. Ihre nicht getroffenen Erwartungen, ihr erbärmliches Halbwissen um die Welt von Arda, sowie ihr trotziger Unwille die liebevollen Komponenten zu sehen, aus denen der Film zusammen gesetzt ist, haben zu einer nicht objektiven Bewertung geführt, die ein wenig konträr zu den Einspielergebnissen ist.

Ja, Der Hobbit – Eine unerwartete Reise, ist gefühlt ein wenig zu lang geworden. Doch ich habe mich angesichts der perfekt gecasteten Schauspieler, der liebevollen Ausstattung und der atemberaubenden Bilder keine Sekunde gelangweilt. Ich hätte auch gerne noch eine Stunde mit Hunger und Durst im Kinosessel verbracht, um noch ein wenig mehr des Zaubers demütig aufsaugen zu dürfen. Ok, ich gebe zu, ein Hardcore Tolkien-Fan zu sein. Aber selbst für Fantasy-Standard-Konsumenten war das immer noch ein verdammt solider und perfekt inszenierter Abenteuerfilm, von denen es nicht viele gibt. Selbst, wenn ich für das „breite Publikum“ 1 oder 2 Punkte in der Bewertung abziehe, müsste er immer noch 8 von 10 Punkten, also auf RT 80%, bekommen haben. Und nicht 65%. Seufz.

Nun aber zum eigentlichen Review.

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Willow auf Blu-ray! Endlich mit Nadelzahnriesenkarpfen!

Im Zeitalter von HdR und dem Hobbit wirken Willow und seine Liliputaner-Freunde natürlich fast albern. Trotzdem war Willow während meine Kindheit lange Zeit der einzig sehenswerte High Adventure Fantasy Film. Zumindest solange bis ich Conan für mich entdeckte…

Willow war für seine Zeit revolutionär und konnte erstmalig mit computergenerierten, beinahe stufenlosen magischen Verwandlungen aufwarten. Außerdem ging da jede Menge fantastischer Bullshit ab, die jeden Rollenspieler vor Verzückung albern jauchzen ließen: Rattenhunde, Zauberer und Hexen, Trolle, ein zweiköpfiger Drache, bekloppte Brownies, Feen und natürlich nicht zu vergessen Val Kilmer in der Rolle des Schwertakrobaten und Maulhelden Madmartigan. Interessante Randnotiz: Val Kilmer hat die weibliche Hauptrolle nach dem Film einfach mal geehelicht.

Nun gibt’s das Abenteuer noch mal höher auflösend und mit zusätzlichen Szenen, über deren Mehrwert man sich sicherlich streiten kann, wenn man den Fischmann da oben so betrachtet. Trotzdem wird es Zeit, dass dieser Meilenstein der Fantasy Film-Geschichte endlich auch mit einem blauen Laser würdig abtastbar geworden ist.

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Trailer und Cover der Blu-ray

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