wahnsinniger Cirdan

Cirdan, Cookie und Cheshire Cat, das sind die drei großen Cs des Crazy Channels Die Geek Show Show … Show … äh … hab ich jetzt ein „Show“ vergessen?

Zugegeben, diese Namen lassen eine Adult Version der Teletubbies im Nachtprogramm von 9Live vermuten, aber im Grunde sind das ganz normale und sympathische Nerds. Zumindest über Stefan, alias Cirdan, Servos kann ich das sagen, den ich ab und an beim Tolkien Stammtisch beim Komasaufen Philosophieren über Ilúvatar und die Welt sehe.

Seit einiger Zeit verfolge ich nun den Youtube Channel des charismatischen Nerds (Haare!), weil er

1. auf seinem Dachboden über nerdigen Quatsch redet, der mich auch interessiert.
2. dabei so lässig auf seinem Sitzsack hängt wie ein Schluck Wasser in der Kurve:

Jetzt mal nicht überanstrengen und schön chillen!

Jetzt mal nicht überanstrengen und schön chillen! Wieso schauen eigentlich alle 3 als hätten sie einen Geist gesehen?

3. er mehr Haare hat als ich. Respekt.
4. er sich 2 niedliche Nerdinnen ins Haus geholt hat.
5. ich von maskierten Irren dazu gezwungen werde.

Es lohnt sich definitiv mal in den Videos der Geek Show Show herum zu stöbern. Stefan holt sich ab und an interessante Interview Partner auf seinen Nerd-Speicher, dreht Let’s Plays, stellt Comics vor oder redet einfach Random Nerdiness, die ihm gerade in den Sinn kommt.

Im neusten Video der Show (siehe unten) hat sich Stefan mal unauffällig unter die Cosplayer der Manga-Comic-Convention in Leipzig gemischt und den Maskierten beruflich auf den Zahn gefühlt. Ist es Zufall, dass am Kostüm einer Metzgerin scharfe Krallen sind? Und wieso sind Feuerwehr-Cosplayer so schüchtern? Die Auflösung im Video:

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Filmkritik: Escape Plan – Möchtegern-Retro-Action mit Opis

escape plan

4 von 10 sadistischen Aufsehern

Da steht auf einem Filmplakat Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger und schon schlägt mein Herz als Kind der 80er höher. Tatsache ist jedoch, dass die 80er schon lange her sind und „Sly“ und „Arnie“ mittlerweile zu faltigen und grauhaarigen Rentnern geschrumpelt sind. Bei einer solchen späten Liaison der Action-Ikonen, über die vor 20 Jahren alle noch gejubelt hätten, kommt dann eben kein „Terminator meets Rambo“-Flair mehr auf, sondern eher der Gedanke, dass man aufhören sollte, wenn es am schönsten ist. Denn wie uns bereits Indiana Jones 4 gezeigt hat, muss man bei einem „Film mit Opi“ einfach Abstriche machen.

Trotzdem gibt es natürlich in Escape Plan für Fans der beiden Kanten einige markige Sprüche und den verblichenen Glanz einstiger Blockbuster-Helden. Regisseur Mikael Hafström tut wirklich alles, um seine beiden für ihr Alter noch ansehnlich muskulösen Hauptdarsteller ins beste Licht zu rücken, da kann man nicht meckern. Es ist eher Hafströms Missachtung jeglicher Logik, die den Film die meisten Bewertungspunkte kostet. Das fängt schon bei der fragwürdigen Prämisse des Films an:

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Der Freund aus der Dose: South Parks geniale Hommage an Monty Python

dead parrot und kenny

Das kannte ich ja noch gar nicht! ROFLCOPTER, sage ich mal Neudeutsch …

Ich finde es geradezu rührend, dass sich die South Park-Macher Trey Parker und Matt Stone mit diesem kleinen Video vor den Altmeistern des skurrilen und teilweise recht Fäkalien-betonten Humor verbeugen. Betrachtet man sich jedoch die Menge an Scheisse und Kotze, die verbal oder ganz konkret in beiden Comedy Shows vorkommen, ist diese Hommage eigentlich wenig überraschend und längst überfällig. (ist aber auch uralt das Video, oder?)

Schaut es euch einfach mal an. Cartman hat sich scheinbar einen „Freund in der Dose“ gekauft, der allerdings schon tot ist. Klar, weil es Kenny ist. Ansonsten wäre das natürlich eine 1a-Geschäftsidee! Aber auch wer das Original, “The Dead Parrot” aus Monty Python’s Flying Circus, nicht kennt, schaut bitte UNBEDINGT bis zum „bitteren“ Ende, da kommt natürlich das Beste…

So mit diesem höchsten Niveau in Wort und Bewegt-Bild entlasse ich euch dann mal ins Wochenende. Ich muss auch mal furzen, bis später!

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captain-america-the-winter-soldier

7,5 von 10 Helicarriern

Eine böse Organisation mit einem meist wahnsinnigen Oberhaupt versucht mittels eines teuflischen Plans und irgendeiner neuen technologischen Superwaffe die Welt zu verändern oder sogar zu unterjochen. Doch ein einzelner Mann, der in haarsträubenden Situationen dem Tod immer wieder von der Schippe springt, schafft es am Ende in einem kitschigen Showdown die Welt zu retten.

An was erinnert euch das?

Genau! James Bond! Mir ist gestern beim Anschauen von Captain America: The Winter Soldier klar geworden, dass Superheldenfilme die James Bond-Filme des 21. Jahrhunderts sind. Sie haben meist genau dasselbe Strickmuster, die Over the Top-Action Szenen und die vielen Augenroll-Momente, in denen der Hauptdarsteller wie durch ein Wunder überlebt. Nur dass dieser Tage die Spezialeffekte so gut und die Popkultur so mächtig geworden sind, dass Superagenten gegen Superhelden ausgetauscht wurden. Kann ich sehr gut mit leben.

Leider wird jedoch , wie mir, den meisten Zuschauern ein großes Problem des Films bzw. des gesamten Marvel-Universums bei The Winter Soldier aufgefallen sein. Seit der offiziellen Vereinigung der Superhelden im glorreichen The Avengers müsste jeder neue Marvel-Film mit einer halbwegs ernst zu nehmenden Bedrohung ein neuer Avengers-Teil sein. Da Marvel bzw. die Regisseure auch im Winter Soldier nicht müde werden, Querverweise herzustellen und andere Superhelden wie Dr. Banner oder Stark auf den Plan zu bringen, fragt man sich wo diese Herrschaften in epischen Schlachten, die das Schicksal der Welt entscheiden, gerade stecken?

Ohne jetzt zu viel zu spoilern, aber am Ende dieses Captain America-Teils geht es immerhin um die Änderung der Weltordnung und den potenziellen Tod von 20 Millionen Menschen. Wieso muss der Cap da alleine ran? Ein Anruf vom selbst im Film stark gebeutelten Nick Fury sollte doch reichen, um zumindest mal Iron Man auf den Plan zu rufen, oder? Wenn der fliegende Playboy aus narzisstischen Erwägungen nicht schon freiwillig dazu gestoßen wäre, um ein paar leicht verdiente Lorbeeren einzustreichen. Ich finde ja die Verbindung der Universen und Superhelden-Storylines toll, doch mittlerweile werden eben auch die dadurch zwangsläufig zu Tage tretenden Ungereimtheiten offensichtlich. Als Nerd kann ich dann im Kino einfach nicht anders als los zu heulen und zu fordern: „Lasst einfach den Hulk alle zusammen schlagen!“

Ok, „Nerd Rant Off“. Kommen wir mal zum eigentlichen Film.

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The Rock mit Vollbart im neuen Hercules Trailer

hercules

hercules movie posterAls der alberne Trailer von The Legend of Hercules auftauchte, war ich fast persönlich beleidigt. Den guten alten Sagenstoff darf man doch nicht so erbärmlich verhunzen! Und wer hätte es gedacht, die Sage um den übermenschlich starken Sohn des Zeus mit einem Backstreetboys-Milchgesicht zu besetzen und die Handlung komplett neu zu erfinden, wird auf Rotten Tomatoes auch mit gewaltigen 3% belohnt.

Doch glücklicher Weise hat sich ja gleichzeitig auch ein Regisseur mit Gehirn des Stoffes angenommen, den bärtigen Dwayne “The Rock” Johnson als Hauptrolle berufen und auch die klassische Sage nicht einfach ignoriert.

Ich sehe da schon den Nemëischen Löwen, die Hydra und den Erymanthischen Eber. Ich hoffe, die anderen 9 der „zwölf Arbeiten des Herakles“ kommen ebenfalls im Film vor. Ich möchte unbedingt auch sehen, wie Herkules die beiden Flüsse umlenkt, um das Riesenscheisshaus sauber zu machen. Der Trailer sieht anständig aus, ich hoffe, das wird nicht nur eine Hommage an the Rocks Muskeln und CGI.

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