clueless gamer

One Man. Many Games. Zero Points.

Das verspricht die (neue) Youtube-Serie mit Conan O’Brien. Und genau das bekommt man auch, da Conan natürlich prinzipiell von Computer Games so viel Ahnung hat, wie das deutsche Fernsehen von Unterhaltung.

Apropos: Warum habe ich den genialen Conan O’Brien eigentlich aus den Augen verloren? Vermutlich weil ich schon lange die Harald Schmidt Show und sämtliche Late Night Shows gedanklich zu den Akten gelegt habe. Und natürlich weil ich seit ca. 10 Jahren ohnehin kein TV mehr schaue. Wozu auch? Werbeunterbrechungen, alte Schnulzen und Volksverblödung in Pseudo-Reality-Shows anschauen? Ne lass ma stecken. Die neusten Nachrichten und coole Serien finde ich im Netz.

Doch Conan O’Brien habe ich, wie es scheint, zu Unrecht aus den Augen verloren. Der Kerl ist in seinen Shows ja schon unfassbar witzig, aber als „Clueless Gamer“ hat er für mich den Vogel abgeschossen. Die Kommentare, die er beim Spielen vom Stapel lässt, haben mich andauernd losgrölen lassen. Siehe z.B. das folgende Video, indem er das Prügelspiel „Injustice“ zockt. Conan ist und bleibt eine Sprüchekanone im außer Kontrolle geratenen Dauerfeuermodus. Alle seine Beiträge im Channel von Cluelessgamer sind äußerst sehenswert und unterhaltsam. Go for it.

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Filmkritik: This is the End – Die witzige Seite der Apokalypse

this is the end

9 von 10 apokalyptischen Milky Ways

Die Apokalypse ist in der Unterhaltungsbranche ja schon lange in jeglicher Form durchgekaut worden. Wer noch nie Fallout oder andere postapokalyptische Games gezockt hat, kennt zumindest einen der vielen apokalyptischen Kinofilme, die gefühlt jede zweite Woche erscheinen, zuletzt World War Z. Ist ja auch spannend und gruselig zugleich sich über den „Supergau“, das finale Ende der Menschheit, bzw. die Zeit danach, gedanklich auszulassen. Siehe auch meine Top 10 Postapokalypsen.

Doch ein typisches Genre-Mashup fehlt noch, das für gewöhnlich nicht so lange auf sich warten lässt: Die Verulkung! Mit The World’s End (mit Simon Pegg) ist ja bereits eine weitere Apokalypsen-Komödie der feuchtfröhlichen Saufkopp-Art geplant, doch This is the End bzw. Das ist das Ende läuft seit gestern im Kino und hat die Messlatte bereits sehr hoch gelegt.

Die Horrorkomödie ist ein unerwartet erfrischender Mix aus selbstironischer, abstruser Story, Schockmomenten, Gore-Szenen und Humor, der von „In Your Face“-Situationskomik bis Schuljungen-Humor unter der Gürtellinie reicht. Dieser „Cocktail“ hat mich insgesamt so häufig laut auflachen lassen im Kino, dass ich an dieser Stelle bereits eine direkte Empfehlung aussprechen möchte. Selbst meine bessere Hälfte hat sich trotz „Untenrum-Humor“ und blutiger Szenen halb tot gelacht. Ist also scheinbar auch was für die Ladys. Oder zumindest für solche, die so „seltsam“ gepolt sind, wie meine … (luv u honey)

Eigentlich solltet ihr ab hier nicht mehr weiter lesen, da ich bei der Beschreibung des Film natürlich nicht um ein paar kleine Spoiler herum komme.

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10 gefloppte Nerd Filme, die einen zweiten Blick wert sind

trashige filme

“10 leicht trashige Filme, die ich immer wieder gucken könnte, die andere eher kacke finden” könnte die Überschrift auch lauten…

Mit diesem Post hebe ich ein schon leicht angeschimmeltes Stöckchen auf, welches mir jasonauric bereits vor längerer Zeit in Form seiner „Top 10 Guilty Pleasures“ zugeworfen hatte. Allerdings denke ich, dass seiner Liste – mit Verlaub – ein falsche oder zumindest verbesserungswürdige Annahme zu Grunde liegt, was eigentlich „Guilty Pleasures“ sind.

Per Definition und Wortbedeutung sind dies ja Filme, die dem betreffenden Zuschauer Freude bereiten, ihm jedoch trotzdem mit so etwas wie Schuldgefühlen heimsuchen, da er ahnt oder weiß, dass die meisten anderen Menschen dem Film in Frage nichts abgewinnen können oder ihn im Extremfall sogar für grauenvoll halten. Die Betonung liegt hier allerdings auf DIE MEISTEN Menschen, was dementsprechend eine gewisse Objektivität bei der Beurteilung eines Films nötig macht.

Deshalb hab ich meine Liste von Filmen von „fragwürdiger Güte“ mit den Bewertungen der Allgemeinheit auf Rotten Tomatoes abgeglichen, wo ein Film erst unter 60% als „rotten“, sprich unterdurchschnittlich gut, gilt. Die Filme werde ich absteigend auflisten, mit solchen Filmen, die so nischig und speziell sind, dass sie noch nicht mal Kritiker-, sondern lediglich Zuschauer- (ließ: Fanboy-) Bewertungen erhalten haben, als Schlusslichter der Liste.

Wird so ein „Zahlenbeweis“ nicht zu Rate gezogen, befinden sich nämlich plötzlich Blockbuster wie Disney’s Hercules mit einer RT-Bewertung von 84% oder der scheinbar doch allseits beliebte Star Wars: Episode III mit satten 80% in einer Liste wie der von Herrn Jasonauric. Und ich denke, wenn ein Film so viel Geld und positive Bewertungen einspielt, muss sich wohl niemand schuldig fühlen ihn ebenfalls toll zu finden. Es sei denn aus einer generellen Protesthaltung heraus erfolgreiche Schnulzen oder den Mainstreamgeschmack pauschal erst mal scheisse finden zu müssen. Diese rebellische Haltung legt sich irgendwann, versprochen. Ansonsten kann ich mir einen der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, Titanic mit 88% und unglaublichem Cash Revenue, in Guddys Guilty Pleasure-Liste nicht erklären. ;)

Nun aber genug Definitionen und vorbereitendes Gelaber. Bei Filmen, einem Medium, das uns auf so vielen unterschiedlichen Ebenen anspricht, ist die Entscheidung, ob ein Machwerk als gut oder schlecht abgestempelt wird, letztendlich eine Frage des Geschmacks.

Hier sind meine Top 10 Guilty Pleasures:

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Filmkritik: Grabbers – Besoffene Horrorkomödie mit Tentakeln

Würdige Waffen ... das gibt Keinen.

Würdige Waffen … das gibt Keinen.

7 von 10 Pints

Was sollte man am besten tun, wenn die sommerliche Hitze den Geduldsfaden in Brand zu setzen droht? Genau, eine bunte Mischung von Cider-Dosen mit verschiedenen Geschmacksrichtungen in sich hinein kippen und dabei eine Monsterkomödie schauen, die im Land des Cider selbst, in Irland, spielt.

Strongbow-Dark-FruitBTW: Apfel und Birne sind ja Standard, doch ich kann auch das süffige „Dark Fruit“ empfehlen. Das ist ein bisschen wie leckere Limo, die euch recht schnell „den Christbaum anzündet“… aber back to topic.

Ich liebe es, wenn mich fernab von Sommer-Blockbuster-Rummel und gerade angesagten „DVD Rentals“ irgendein Film vollkommen, nicht nur mit seiner Existenz, sondern auch noch mit seinem spaßigen Inhalt, überrascht. “Grabbers” wäre vollkommen an mir vorbei gegangen, wenn ich mir nicht vor einigen Tagen aus Langeweile die Trailershow des eher mittelmäßigen The Shadow Cabal gegeben hätte. Doch dem Gott der saftigen Wiesen sei Dank, bin ich dabei über diesen Trailer gestolpert.

Allein die schönen irischen Klippen, Strände und Wiesen kitzeln empfindlich mein Verlangen noch mal eine Tour über die „Emerald Isle“ zu machen und meinen Manapool mit grünem Mana aufzufüllen. Wobei als nächstes eigentlich noch mal die Schlösser und Seen von Schottland dran wären. Oder ein erstes Mal die atemberaubenden Fjorde von Norwegen. Oder ich fahre gleich mit dem Bus durch Neuseeland. Ich glaube, ich brauche dringend Erholungsurlaub… doch die Naturszenen und meine Sehnsucht danach, waren nicht das einzig Unterhaltsame an diesem Film.

Leichte Spoiler ab hier.

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Wer hätte es gedacht? Maid Cosplay in der Sushi Bar!

StrawberrySundaeMaidcafe

Law of Attraction, das Gesetz der Anziehung, sagt euch das was? Das kann viel esoterischer Hokuspokus sein, oder immer mal wieder passieren in Form von witzigen Begegnungen. Deshalb zieht ein Freak wie ich auch einfach andere Freaks an und trifft beispielsweise in der Sushi Bar um die Ecke die Mädels vom Maid & Host Café Strawberry Sundae (zur Facebookseite)

logoSushi mümmelnd hab ich eben eine Art Business Meeting am Nebentisch mitbekommen, bei dem es scheinbar darum ging bei verschiedenen festlichen Anlässen Cosplay-Mädels (und Jungs) zu buchen. Als Kostüm-, Japan- und Fantasy-Nerd wurde ich da natürlich hellhörig und habe mich von den freundlichen Mädels aufklären lassen. Wer nun, wie ich, erst mal keine Ahnung hat, was ein „Maid Café” oder “Cosplay Café” ist, hier die Beschreibung von der Facebookseite der Mädels:

Der Trend “Maid Café” oder “Cosplay Café” kommt aus Akihabara, Japan. Frauen kleiden sich wie die klassischen französischen Hausmädchen, begrüßen ihre Gäste mit “Willkommen Zuhause, Meister” und sitzen mit ihnen an einem Tisch und lesen ihnen ihre Wünsche von den Augen ab. Unser Café richtet sich an Personen jeden Geschlechts, jeder Altersgruppe und Interessensgruppe.

Also, ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber wenn mir jemand meine „Wünsche von den Augen abliest“ und mich als „Meister“ bezeichnet, strömen einige unanständige Bilder in meinen Kopf. Scheinbar haben die Mädels das vorausgesehen und sicherheitshalber folgenden Passus hinzu gefügt:

Das Ganze hat nichts mit Escort o. Ä. zu tun! Wir bitten unsere Privatsphäre zu achten.

Naja, aber dass das Ganze einen leicht Fetisch-angehauchten Charakter hat, ist wohl nicht von der Hand zu weisen, wenn der Trend aus dem Land kommt, wo man gebrauchte Schlüpfer von Schulmädchen am Automaten ziehen kann.

Doch wie dem auch sei – da die netten Mädels nicht nur auf Conventions im Raum Köln/Bonn vertreten sind, sondern scheinbar auch für bestimmte Feste buchbar sind, schwebt mir da schon die eine oder andere nerdige Überraschung für zukünftige Partys vor. Überhaupt könnten sich die Damen sicherlich eine goldene Nase verdienen, indem sie eine optische Cosplay-Aufwertung für Feiern, über das Maid-Cosplay hinausgehend, anbieten.

Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer Anime-Kriegerinnen oder, noch besser, Red Sonja-Cosplay-Party für meinen nächsten Geburtstag? Yay!

Es ist nicht ok, dass mich der Gedanke ein wenig … „erhitzt“ …

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