Mit dem MARTIN JETPACK wird mein Traum vom Fliegen endlich wahr!

martin jetpack

Wie ich gerade bei Topless Robot gelesen habe, muss ich dafür nur noch die folgenden Punkte abhaken:

  • Ich muss 100.000€ für das Jetpack zusammen kratzen.
  • Ich brauche vermutlich noch mal 100.000€ für das Grundstück in Neuseeland.
  • Mir muss klar sein, dass ich damit nur relativ lahm und auch nicht höher als 20 Fuß fliegen darf.
  • Ich sollte so tolerant sein, dass ich beim Fliegen nicht wie James Bond, sondern wie ein zu kurz geratener Penis mit Klöten aussehe.
  • Es sollte mir auch nichts ausmachen, dass ich Krach wie 10 Rasenmäher mache und deshalb das verhaltene Jubeln meiner Freunde nicht hören kann.

Also, wenn ich mir das so überlege, ist meine nächste Anschaffung wohl doch eher ein Quadrocopter mit montierter Webcam. Das kostet mich dann nur so um die 400€, ist deutlich leiser und kann immerhin benutzt werden, um in meiner Nachbarschaft die interessantesten Schlafzimmerfenster abzufliegen. Ich melde mich dann das nächste Mal über ein Ultrabook aus meiner Gefängniszzelle. Bis dann!

Ach und so sieht das in „Action“ aus:

Filmkritik: Elysium – Den erhobenen Zeigefinger ins Auge

Elysium Matt Damon

5 von 10 Medibanks

Können jetzt bitte mal Sciencefiction-Filme, auf die ich mich schon länger freue, aufhören mich zu enttäuschen? Leider kann Elysium für mich in keiner Weise mit dem genialen District 9 mithalten. Sicherlich natürlich auch, weil meine Erwartungen an Neill Blomkamp derart hoch waren. Und sicherlich wäre ich in der ersten Hälfte des Films nicht eingenickt, wenn ich nach der anstrengenden Fahrradtour zum Kino die 2 Hefe nicht getrunken hätte.

Trotzdem ist Elysium retrospektiv betrachtet leider nur blutiger Durchschnitt. Der Trick bei District 9 war, dass er sich den Zuschauern in erster Linie als spannender Sciencefiction-Film mit Außerirdischen präsentierte und erst auf zweiter Ebene im Verlauf des Films der Denkanstoß der sozialen und rassischen Ungerechtigkeiten lauter wurde. Leider ist es bei Elysium genau umgekehrt. Der Film lebt bereits von der Prämisse der Zweiklassengesellschaft, wie sie frappierender und klarer getrennt nicht sein könnte. Während die „working class“ im verstrahlten Dreck der großenteils verwüsteten Erde vegetieren muss, leben die Privilegierten im wahrsten Sinne des Wortes im Himmel, auf einer paradiesischen Raumstation, auf der es weder Hunger noch Krankheit gibt. Und erst auf dieser „In Your Face“-Grundlage scheint Blomkamp auf die Idee gekommen zu sein, dass ja auch noch Scifi-Elemente und jede Menge Action rein müssen, um seine wunderbare Blume der sozialen Kritik mit dem notwendigen „Grün“ drumherum zu einem vollwertigen Blumenstrauß aufzupeppeln. Und das wirkte mir insgesamt einfach zu konstruiert.

Spoiler:

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witcher 3

Jetzt mal ernsthaft! Hallo Hollywood!? Der Witcher bietet Stoff für einen epischen Fantasy Blockbuster, der die Macher reich und berühmt machen wird. Also vorausgesetzt man setzt vernünftige Leute dran, die ein bisschen Herzblut rein stecken, damit nicht so ein 0815-Special-Effects-Käse dabei heraus kommt, der auf Rotten Tomatoes gerade mal 20% erreicht. Deshalb schlage ich ein Gespann aus Peter Jackson, Guillermo Del Torro und Neill Blomkamp vor. So ist für ein episches, düsteres und exraordinäres Ergebnis Sorge getragen. Ganz einfach.

Schaut euch mal den Trailer unten an und sagt mir dann, dass solche Szenen nicht Laune auf einen zweieinhalbstündigen Fantasy-Film mit dem Monsterjäger machen. Selbst wenn jemand die genialen Bücher von Sapkowski nicht gelesen hat, so sind doch immerhin die Witcher Games in den Top Listen der besten Computer RPGs aller Zeiten zu finden. Ich meine, wenn ich mir den frühen Gameplay Trailer des dritten Teils anschaue, sehe ich eine Mischung aus Witcher 2, Skyrim und epischer Badassedness, die Rollenspiel-Fans vor ihren Monitoren gleichzeitig vor Glück weinen, lachen und unkontrolliert ejakulieren lassen wird.

Also BITTE, gelangweilte und millionenschwere Investoren, Filmemacher und Entscheider in Hollywood, erkennt endlich das Potenzial des „Herrn der Ringe für Blut- und Sex-geile Erwachsene“ und dreht einen verdammten Film! Dann bin ich auch gewillt zu vergessen, dass diese Low Budget-Katastrophe mit dem weißhaarigen Penner in der Hauptrolle jemals existiert hat. DANKE!

Zum Trailer

clueless gamer

One Man. Many Games. Zero Points.

Das verspricht die (neue) Youtube-Serie mit Conan O’Brien. Und genau das bekommt man auch, da Conan natürlich prinzipiell von Computer Games so viel Ahnung hat, wie das deutsche Fernsehen von Unterhaltung.

Apropos: Warum habe ich den genialen Conan O’Brien eigentlich aus den Augen verloren? Vermutlich weil ich schon lange die Harald Schmidt Show und sämtliche Late Night Shows gedanklich zu den Akten gelegt habe. Und natürlich weil ich seit ca. 10 Jahren ohnehin kein TV mehr schaue. Wozu auch? Werbeunterbrechungen, alte Schnulzen und Volksverblödung in Pseudo-Reality-Shows anschauen? Ne lass ma stecken. Die neusten Nachrichten und coole Serien finde ich im Netz.

Doch Conan O’Brien habe ich, wie es scheint, zu Unrecht aus den Augen verloren. Der Kerl ist in seinen Shows ja schon unfassbar witzig, aber als „Clueless Gamer“ hat er für mich den Vogel abgeschossen. Die Kommentare, die er beim Spielen vom Stapel lässt, haben mich andauernd losgrölen lassen. Siehe z.B. das folgende Video, indem er das Prügelspiel „Injustice“ zockt. Conan ist und bleibt eine Sprüchekanone im außer Kontrolle geratenen Dauerfeuermodus. Alle seine Beiträge im Channel von Cluelessgamer sind äußerst sehenswert und unterhaltsam. Go for it.

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Filmkritik: This is the End – Die witzige Seite der Apokalypse

this is the end

9 von 10 apokalyptischen Milky Ways

Die Apokalypse ist in der Unterhaltungsbranche ja schon lange in jeglicher Form durchgekaut worden. Wer noch nie Fallout oder andere postapokalyptische Games gezockt hat, kennt zumindest einen der vielen apokalyptischen Kinofilme, die gefühlt jede zweite Woche erscheinen, zuletzt World War Z. Ist ja auch spannend und gruselig zugleich sich über den „Supergau“, das finale Ende der Menschheit, bzw. die Zeit danach, gedanklich auszulassen. Siehe auch meine Top 10 Postapokalypsen.

Doch ein typisches Genre-Mashup fehlt noch, das für gewöhnlich nicht so lange auf sich warten lässt: Die Verulkung! Mit The World’s End (mit Simon Pegg) ist ja bereits eine weitere Apokalypsen-Komödie der feuchtfröhlichen Saufkopp-Art geplant, doch This is the End bzw. Das ist das Ende läuft seit gestern im Kino und hat die Messlatte bereits sehr hoch gelegt.

Die Horrorkomödie ist ein unerwartet erfrischender Mix aus selbstironischer, abstruser Story, Schockmomenten, Gore-Szenen und Humor, der von „In Your Face“-Situationskomik bis Schuljungen-Humor unter der Gürtellinie reicht. Dieser „Cocktail“ hat mich insgesamt so häufig laut auflachen lassen im Kino, dass ich an dieser Stelle bereits eine direkte Empfehlung aussprechen möchte. Selbst meine bessere Hälfte hat sich trotz „Untenrum-Humor“ und blutiger Szenen halb tot gelacht. Ist also scheinbar auch was für die Ladys. Oder zumindest für solche, die so „seltsam“ gepolt sind, wie meine … (luv u honey)

Eigentlich solltet ihr ab hier nicht mehr weiter lesen, da ich bei der Beschreibung des Film natürlich nicht um ein paar kleine Spoiler herum komme.

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