Filmkritik: Grabbers – Besoffene Horrorkomödie mit Tentakeln

Würdige Waffen ... das gibt Keinen.

Würdige Waffen … das gibt Keinen.

7 von 10 Pints

Was sollte man am besten tun, wenn die sommerliche Hitze den Geduldsfaden in Brand zu setzen droht? Genau, eine bunte Mischung von Cider-Dosen mit verschiedenen Geschmacksrichtungen in sich hinein kippen und dabei eine Monsterkomödie schauen, die im Land des Cider selbst, in Irland, spielt.

Strongbow-Dark-FruitBTW: Apfel und Birne sind ja Standard, doch ich kann auch das süffige „Dark Fruit“ empfehlen. Das ist ein bisschen wie leckere Limo, die euch recht schnell „den Christbaum anzündet“… aber back to topic.

Ich liebe es, wenn mich fernab von Sommer-Blockbuster-Rummel und gerade angesagten „DVD Rentals“ irgendein Film vollkommen, nicht nur mit seiner Existenz, sondern auch noch mit seinem spaßigen Inhalt, überrascht. “Grabbers” wäre vollkommen an mir vorbei gegangen, wenn ich mir nicht vor einigen Tagen aus Langeweile die Trailershow des eher mittelmäßigen The Shadow Cabal gegeben hätte. Doch dem Gott der saftigen Wiesen sei Dank, bin ich dabei über diesen Trailer gestolpert.

Allein die schönen irischen Klippen, Strände und Wiesen kitzeln empfindlich mein Verlangen noch mal eine Tour über die „Emerald Isle“ zu machen und meinen Manapool mit grünem Mana aufzufüllen. Wobei als nächstes eigentlich noch mal die Schlösser und Seen von Schottland dran wären. Oder ein erstes Mal die atemberaubenden Fjorde von Norwegen. Oder ich fahre gleich mit dem Bus durch Neuseeland. Ich glaube, ich brauche dringend Erholungsurlaub… doch die Naturszenen und meine Sehnsucht danach, waren nicht das einzig Unterhaltsame an diesem Film.

Leichte Spoiler ab hier.

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Wer hätte es gedacht? Maid Cosplay in der Sushi Bar!

StrawberrySundaeMaidcafe

Law of Attraction, das Gesetz der Anziehung, sagt euch das was? Das kann viel esoterischer Hokuspokus sein, oder immer mal wieder passieren in Form von witzigen Begegnungen. Deshalb zieht ein Freak wie ich auch einfach andere Freaks an und trifft beispielsweise in der Sushi Bar um die Ecke die Mädels vom Maid & Host Café Strawberry Sundae (zur Facebookseite)

logoSushi mümmelnd hab ich eben eine Art Business Meeting am Nebentisch mitbekommen, bei dem es scheinbar darum ging bei verschiedenen festlichen Anlässen Cosplay-Mädels (und Jungs) zu buchen. Als Kostüm-, Japan- und Fantasy-Nerd wurde ich da natürlich hellhörig und habe mich von den freundlichen Mädels aufklären lassen. Wer nun, wie ich, erst mal keine Ahnung hat, was ein „Maid Café” oder “Cosplay Café” ist, hier die Beschreibung von der Facebookseite der Mädels:

Der Trend “Maid Café” oder “Cosplay Café” kommt aus Akihabara, Japan. Frauen kleiden sich wie die klassischen französischen Hausmädchen, begrüßen ihre Gäste mit “Willkommen Zuhause, Meister” und sitzen mit ihnen an einem Tisch und lesen ihnen ihre Wünsche von den Augen ab. Unser Café richtet sich an Personen jeden Geschlechts, jeder Altersgruppe und Interessensgruppe.

Also, ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber wenn mir jemand meine „Wünsche von den Augen abliest“ und mich als „Meister“ bezeichnet, strömen einige unanständige Bilder in meinen Kopf. Scheinbar haben die Mädels das vorausgesehen und sicherheitshalber folgenden Passus hinzu gefügt:

Das Ganze hat nichts mit Escort o. Ä. zu tun! Wir bitten unsere Privatsphäre zu achten.

Naja, aber dass das Ganze einen leicht Fetisch-angehauchten Charakter hat, ist wohl nicht von der Hand zu weisen, wenn der Trend aus dem Land kommt, wo man gebrauchte Schlüpfer von Schulmädchen am Automaten ziehen kann.

Doch wie dem auch sei – da die netten Mädels nicht nur auf Conventions im Raum Köln/Bonn vertreten sind, sondern scheinbar auch für bestimmte Feste buchbar sind, schwebt mir da schon die eine oder andere nerdige Überraschung für zukünftige Partys vor. Überhaupt könnten sich die Damen sicherlich eine goldene Nase verdienen, indem sie eine optische Cosplay-Aufwertung für Feiern, über das Maid-Cosplay hinausgehend, anbieten.

Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer Anime-Kriegerinnen oder, noch besser, Red Sonja-Cosplay-Party für meinen nächsten Geburtstag? Yay!

Es ist nicht ok, dass mich der Gedanke ein wenig … „erhitzt“ …

aragorn gimli legolas joggen

… indem er endlich mal seinen fetten Gamer-Hintern aus dem vollgefurzten Weichschaum-Sessel hebt und regelmäßig die Haxen schwingt! Oh sorry, hatte ich da in der Überschrift die Hoffnung auf ein magisches Geheimnis geweckt? Sorry again, vereinte Lutscher-Gemeinde, nur Arsch hoch und einen Fuß vor den anderen stellen hilft, bis der Puls rast und die Schläfen pochen. Ich habe es gerade eben mal wieder hinter mich gebracht.

Doch was hat mich zu diesem leichtfertigen Wahnsinn bewogen?

Zum einen sicherlich der sportliche Ehrgeiz und, im wahrsten Sinne des Wortes, der beinahe alberne Stolz eines Kumpels, der vor lauter Bewegungs-Geilheit eine Jogging-Seite mit dem klingenden Namen laufstolz.de ins Netz geschoben hat. Seine Disziplin hat mich noch zu Bürozeiten jeden Morgen beschämt, wenn er, nicht wie ich halb besoffen, sondern ermattet vom Joggen, zur Arbeit kam.

Doch der letztendlich zündende Funke für die Arschrakete war Oatmeals göttlicher, sechsteiliger Comic über das Joggen von großen Distanzen. Dieser Comicstrip ist dermaßen philosophisch, inspirierend und scheisse lustig, dass er in mir einen Knoten zum Platzen gebracht hat. Er hat einen längst tot geglaubten Willen wieder belebt, dem Blerch (wie Herr Oatmeal den inneren Schweinehund nennt und als eklig aufgedunsenen Cholesterin-Cherub zeichnet) den Kampf anzusagen.

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Filmkritik: Wolverine: Weg des Kriegers

The-Wolverine

5 von 10 Adamantium-Klingen

Vielleicht gibt es mittlerweile wirklich zu viele Superheldenfilme. Um der Übersättigung Herr zu werden und die Notgeilheit der Leute noch mal hinter dem Ofen hervor zu locken, müssen schon mehrere Schwergewichte Gleichzeitig aufgefahren werden. Deshalb befinden wir uns mit All Star-Filmen wie The Avengers, sowie den angekündigten Guardians of the Galaxy, Avengers 2 und Justice League bereits ganz oben auf der Torte des Comic-Wahnsinns. Da geht einfach nicht mehr.

Müssen demzufolge nicht alle „Single Player-Superheldenfilme“ schon im Ansatz zur Mittelmäßigkeit, wenn nicht gar zum Schnarchfest verurteilt sein?

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Namenstags Nerdity: Man of Steel Lego

man of steel lego

Heute feiert mein zweiter Vorname Namenstag. Ein Umstand, von dem ich noch nicht mal etwas wüsste, würde meine halb Polnische, bessere Hälfte ihm nicht Bedeutung beimessen.

man of steel lego packungEigentlich toll auf diese Weise 2 Mal im Jahr „Geburtstag“ zu haben. Aber man kann den Polen ja auch nicht verdenken die Feste feiern zu wollen wie sie fallen… sehr sympathisch.

Die Art meines Geschenks lässt mich ahnen, dass der infantile Nerd in mir mittlerweile erkannt und akzeptiert wurde. Wie sonst ließe sich erklären, dass Superman und General Zod ihr episches Gefecht nun in meinem Regal austragen? Aus Lego. Ich bin fassungslos. Und happy. Auf eine kindliche, erfrischende Weise.

Eigentlich müsste ich den Polen zu Ehren nun eine Flasche Zubrowka mit echtem Büffelgrashalm öffnen. Ich glaube, ich muss noch zur Tanke. CU Guys.

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