Wer will nicht Supermann sein und POV durch Häuserschluchten rasen?

superman POV

Wir befinden uns in einer revolutionären Zeit des Umbruchs. Alles wird digital und durch das Internet kann jeder „Depp“ aus jedem Dorf die ganze Welt erreichen. Deshalb sind auch die Tage des professionellen Fernsehens gezählt, denn die Zukunft – hört auf meine prophetischen Worte – gehört individuell abonnierten Video-Channeln und damit in erster Linie Youtube. Wie ich jetzt darauf komme? Na zum Beispiel durch geile Channels wie CorridorDigital!

Gerade durch Crowdfunding und schnell wachsende Popularität, gekoppelt mit lukrativen Werbe-Deals, haben die Videos einiger Youtube-Channel eine Qualität erreicht, die sich hinter Big Budget-TV oder auch -Kino-Produktionen nicht mehr verstecken müssen. CorridorDigital ist so ein Channel. Ich weiß nicht, warum ich die Jungs bisher nicht abonniert habe, aber spätestens mit dem Video „Superman With a GoPro“ haben sie mein Herz erobert.

Wer träumt nicht vom Fliegen? Aber wenn schon dann richtig! So wie Supermann: Dynamisch, schnell und dabei auch noch unzerstörbar sein. Oh Gott wie viele Glückshormone es frei setzt, wenn ich nur dieses Video anschaue. Wie haben die das gedreht? Mit einem Quadrocopter und guter Schnitt-Technik? Auch wenn Supermann sicherlich noch schneller fliegen könnte, ist das Video, welches davon ausgeht, dass der Mann aus Stahl eine verlorene Cam gefunden hat, schon sehr gelungen. Wenn ich so fliegen könnte, würde ich auch ständig Pirouetten drehen und halsbrecherische Manöver fliegen. Als Unzerstörbarer kann mir ja nichts passieren! Wahnsinn… die Vorstellung… ich schwelge gerade (mal wieder) darin. Wie ein Pfeil ins Meer tauchen, wieder raus schießen, über den Wolken trocknen, über verschneite Wipfel und dann durch Straßenschluchten jagen. SEUFZ.

Kann bitte eins der vielen Entwickler-Teams mit einem Oculus Rift- Developer Kit sich der Sache annehmen und ein Superman First Person Experience Game machen? DANKE! Das wäre doch schon ziemlich nah dran! Ich würde mir für noch mehr Nerdity einfach das passende Superhelden-Kostüm (gesehen auf Kostüme.com) bestellen und mit einem Ventilator für Gegenluft sorgen. Et voila… immerhin …

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Reingeschaut: HELIX – Neue Zombie Mutanten Mystery!?

helix

Neulich flatterte mir ein interessantes Promo-Paket ins Haus. Darin waren ein weißer Schutzanzug, eine Atemschutzmaske und die beiden ersten Folgen der neuen Science-Fiction-Fernsehserie HELIX. Doch anstatt mich sofort albern zu kostümieren und einen Selfie auf Facebook zu posten, habe ich lieber einfach mal die DVD in den Player gelegt und mich berieseln lassen.

Die Handlung der Serie dreht sich um ein Team von Wissenschaftlern, das zu einer Forschungseinrichtung in der Arktis reist, um den potenziellen Ausbruch einer Seuche zu untersuchen. Wahrscheinlich war es diese gewollte oder ungewollte Reminiszenz an Carpenters “The Thing”, die mich überhaupt erst auf die Serie neugierig gemacht hat. Denn eigentlich bin ich kein großer Fan von The Walking Dead und die Aussicht auf eine weitere langweilige „irgendwas mit Zombies“-Serie allein hätte mich vermutlich noch nicht hinter dem Ofen hervor gelockt.

Doch das Gütesiegel eines Ronald D. Moore, der auch schon seine Finger beim neuen Battlestar Galactica im Spiel hatte und eines Steven Maeda, der als Writer und Producer von z.B. The X-Files oder Lost die nötige Portion Mystery beisteuert, sorgen dafür, dass nicht von Anfang an alles sonnenklar ist.

Da gibt es diese von der Welt abgeschottete Forschungseinrichtung, wo irgendwelche seltsamen Halflife- oder Resident Evil-mäßigen Experimente ganz furchtbar schief gegangen sind. Irgendein zwielichtiger Doc, gespielt von Hiroyuki Sanada, beschert mir ein seltsames Godzilla-Flair und die Opfer der Seuche spucken eine seltsame schwarze Befruchtungsflüssigkeit, die mich an den farblich identischen Ekelkram aus Prometheus erinnert.

Das ganze hat also noch jede Menge Potenzial und macht auf jeden Fall neugierig. Wird sich zeigen, ob die Macher das Rätselhafte und damit die Spannung aufrecht erhalten können und ob sie später – nicht wie bei Lost – die Kurve kriegen.

In den USA läuft die die erste Staffel schon seit dem 10. Januar auf Syfy, so dass ich mir die Tage mal weitere Folgen rein ziehen kann. Für Fans der deutschen Sprache gibt es die Folgen ab dem 10. April 2014 auf Syfy zu sehen.

Für Neugierige, hier mal der deutsche Teaser und das Promo-Poster:

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Ich will mit Arnold Schwarzenegger Panzer fahren!

will it crush

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an, oder was?

Denn genau so alt ist Arnold Schwarzenegger jetzt, der in folgendem Video Autos, Klaviere und andere Dinge mit einem Panzer überrollt.

Meine erste Reaktion war „Haben die den Held meiner Kindheit jetzt vollkommen unter Drogen gesetzt?“ Doch dann dämmerte mir, wie perfekt das zu Arnold Schwarzenegger passt und wie viel Spaß ihm das vermutlich machen wird. Ich erinnere mich noch genau wie er damals in den Medien stolz berichtete als einziger US-Bürger die Lizenz für einen Armee-Hummer zu besitzen. Ich wusste nicht, dass er auch einen Panzer in der Garage hat… Hat er vermutlich heimlich mitgehen lassen, als er seinen Gouverneurs-Schreibtisch geräumt hat.

Im Video unten, mit dem Titel „Will It Crush?“, was wahrscheinlich an BlendTecs „Will it Blend?“ erinnern soll, zeigt Arnie, was den glücklichen Gewinner und einen weiteren Freund erwartet, wenn er bei omaze.com die wahnsinnige Panzerfahrt gewinnt. Das ist so hammer albern, dass es schon wieder geil ist, weswegen ich auch gerade überlege zumindest mal die Minimum-10 Bucks zu investieren für die unwahrscheinliche Möglichkeit mit Terminator, dem Barbaren, in einem Panzer alberne Dinge zu überfahren for crying out loud!

Will be BEST MONEY EVAR SPENT.

Eine deutsch sprechende Nerd-Ikone fährt Panzer? Ich finde, da passt niemand besser als ein deutscher Nerd-Blogger, um diesen Preis zu gewinnen. *hust*

Oh Gott! Kickstarter-Crowdfunding-Style könnt ihr (bis morgen noch!) sogar mehr als ein „Los“ a 10 Dollar kaufen, um eure Gewinnchancen zu erhöhen. Das geht hoch bis zu Losen im Wert von 20.000 Dollar, wofür man – Achtung – ein von Arnold Schwarzenegger signiertes Limited Edition Conan-Schwert und ALLE vorherigen Preise bekommt… *schluck*

Wer ist so verrückt und gibt so viel Geld dafür aus fragt ihr?

WAS!? ICH KANN EUCH NICHT HÖREN BEI DEM KRACH DEN MEINE NERDGASMS BEIM MASTURBIEREN MACHEN!

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Diablo 4 ist endlich raus und es hagelt Uniques!

War in nur wenigen Stunden auf 60 gelevelt: Mein neuer Mage "Uriel"

In wenigen Stunden auf 60 gelevelt: Mein neuer Mage “Uriel” mit legendärem Stab “Tormentor”

Da ich nun schon 2 Tage krank bin, brauche ich möglichst hirnlose Ablenkung bis die Magen- und Kopfschmerz-Dämonen endlich zum nächsten Opfer weiter fliegen. Was Sinnvolles bekomme ich in so einem Zustand ohnehin nicht gebacken, aber um meinen von Krankheit, Pest und Fäulnis geschwächten Körper vor den Rechner zu schleppen und den Mausfinger zu bedienen, dafür reichts noch so gerade.

Und bei der Suche nach einer möglichst sinnfreien und geistig nicht belastenden Betätigung bin ich auf die Mitteilung gestoßen, dass Diablo 3 seit seinem Erscheinen vor 2 Jahren grundlegend überarbeitet wurde. Längst überfällige Änderungen am Spiel, wie die Abschaffung des Echtgeldauktionshauses, welches das gesamte Spielprinzip des Monster-Tötens und -Lootens ad absurdum geführt hat (ich hatte darüber bereits geflucht), oder die Einführung von mehr Schätzen und mächtigeren Uniques (Legendaries), genannt „loot 2.0“, sollen das gute, alte Diablo-Flair zurück bringen.

Und tatsächlich haben die Blizzardianer ganze Arbeit geleistet und das Game macht wieder Spaß. Gut, es hat auch fast 2 Jahre Nach-Entwicklung gebraucht und eigentlich hätte es so schon am Erscheinungstag die Leute begeistern sollen, aber was solls…

Damals hatte ich mit einem Ragequit und hoch erhobenen Fäusten alle meine Charaktere gelöscht, um nie mehr der Versuchung zu erliegen. Doch selbst an solche Kunden hat Blizz. gedacht, denn ich kann jetzt durch einen jederzeit frei veränderbaren Schwierigkeitsgrad deutlich schneller aufsteigen. So hatte ich nach nur einem Tag Spielzeit und nur einem getöteten Diablo bereits wieder 60. Stufe und einige Paragon-Level erreicht. Letztere sind „Bonus“-Stufen, die unendlich gesammelt werden können, und den Charakter Stück für Stück noch mächtiger machen.

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Doppel-Filmkritik: Robocop & 300 – Rise of an Empire

Warum ich mir nicht für jeden Film einzeln Zeit nehme? Na, weil es manchmal im Leben eben knüppeldick kommt und ich mir die Filme gestern ja auch im Doppelpack angeschaut habe. „Verabreichen wir uns doch einfach mal die doppelte Action-Dosis, wo wir schon mal hier sind“, dachten wir uns und konnten so gleich 2 Filme abhaken, die auf Rotten Tomatoes beide um die 50% bekommen haben und damit scheinbar die Fangemeinde spalten. So war es auch bei uns, doch ich hätte das Ergebnis genau andersherum erwartet. Fangen wir mal mit dem besseren der Beiden an.

Robocop (2014)

ROBOCOP

7 von 10 Blech-Polizisten

Zuerst war ich von Joel Kinnaman als Alex Murphy/RoboCop unangenehm enttäuscht, da er mir vollkommen unscheinbar und Charisma-los erschien. Doch sobald die Handlung ihm außer seinem Gesicht fast alles weggesprengt hat, macht er sich äußerst gut als Robocop. Und genau an der Stelle hat mich der Film dann angenehm überrascht. Fragen wie „Wie viel muss von einer Person an organischem Material noch übrig sein, damit sie als Mensch mit Seele (und Rechten) bezeichnet werden darf?“ Oder „Wie unerträglich ist der Alptraum, wenn man nach einem Unfall aufwacht und sich mit dem Gedanken abfinden muss, nur noch ein Kopf ohne Körper zu sein?“ wurden uns gnadenlos vor den Latz geknallt und ich musste doch an einigen Stellen des Films schlucken und verstört auf meinem Sitz herum rutschen. Außerdem war der gesamte Film mit seinen fliegenden Dronen, robotischen Implantaten, Computer-gestützten Überwachung und anderen Hightech Gimmicks viel ergreifender und reeller als sein Vorgänger von 1987, weil wir heute, im Jahr 2014, nur noch einen Katzensprung vom dargestellten Technologie-Level entfernt sind.

Aber viel wichtiger in einem Robocop-Film sind natürlich Optik und Action. Und auch hier konnte das Remake für mich mehr als punkten. Der neue Robocop ist beweglicher, tödlicher und in seinem schwarzen Outfit auch ehrfurchtseinflößender. Deshalb ist es auch nur konsequent, dass er am Tatort nicht mehr steif aus einem Auto aussteigt, sondern auf einem passenden schwarzen Superbike auf Ganoven-Jagd geht. Leider hätten für mich die wirklich gelungenen Action-Sequenzen nur zahlreicher sein können. Denn teilweise war der Film durch seine vielen und für eine halbwegs glaubwürdige Handlung natürlich unerlässlichen emotionalen Momente mit verheulten Augen der Ehefrau oder den geldgierigen Blicken der Omni Corps-Repräsentanten (Jay Baruchel und Michael Keaton) etwas langatmig. Trotzdem darf man hier durchaus von einem zeitgemäßen und soliden Remake sprechen, welches weniger trashig wirkt und dafür lieber Amerika (mal wieder) als prüde (robophobe) Weltpolizei darstellt.

Kritik zu Rise of an Empire

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