Ziegen beglücken und Schwerter polieren: RPG inspired Nerd Metal

So muss ein Tag beginnen: Mit einer Tasse starkem Kaffee und Fantasy Metal von Dethlehem – Circle of Deth.

Dieses Video hat auf so vielen Ebenen was zu bieten! Selbst, wenn man mit den Dungeon & Dragons- bzw. allgemeinen Pen & Paper-Anspielungen überhaupt nichts anfangen kann, fabrizieren die Jungs immerhin einen ganz anständigen Metal und haben jede Menge geile Lacher in ihren Clip eingebaut.

Hey und selbst wenn euer Humor nicht ganz so leicht mit “unter der Gürtellinie” zu triggern ist wie meiner, dann muss man sich doch einfach über die Truppe amüsieren: Da gibt es einen Typ mit Vollhelm, der garantiert nichts sehen kann, am Schlagzeug und einen Necromancer, der vermutlich in seiner Kapuze noch weniger sehen kann, am Bass. Ein klischeehafter Schurke mit aufgemalten Muskeln tötet willkürlich Menschen und Viecher, um seinen Beschwörungskreis aus Leichen zusammen zu bekommen. Und jemand rollt einen großen aufgepumpten W20…

Ich meine, verdammt, das hier ist das NERD Wiki! What’s not to like?

(via)

Gespenster Geschichten Comiccover sind Nostalgie pur

Herrlich! Kennt noch einer diese Cover? Sie stellen einen weiteren kleinen Einblick in den schaurigen Teil meiner Nerd-Kindheit dar. Die Gruselschmöker stammen aus einer besseren Zeit, in der man noch für eine Mark und dreißig Pfennig einen tollen Comic kaufen konnte.

Aus heutiger Sicht finde ich in erster Linie unfassbar, wie man Kinder in Ihrer frühen Entwicklungsphase prägen kann. Meine Vorliebe für Fantasy im Allgemeinen rührt nämlich vermutlich in erster Linie daher, dass schon früh eine tiefverwurzelte Faszination bzgl. Monstern, Horror und dem Übersinnlichen in mir gezüchtet wurde.

Erst hat die damalige Freundin meines Vaters immer die Cover von Gruselromanen abgerissen und mir zum Sammeln mitgebracht. Später habe ich dann selbst die Gespenster Geschichten-Comics gelesen. Ebenfalls von Bastei Comics gab es die “Spuk Geschichten”, von denen ich auch ein paar Hefte hatte. Das war so die Zeit, als mein Berufswunsch noch Geisterbahn-Architekt auf dem Rummelplatz war. Viel später habe ich dann meine MA-Abschlussarbeit über klassische Schauerromane verfasst. So lässt sich wirklich ein roter Faden erkennen.

Kein Wunder also, dass ich vor Nostalgie aus dem Häuschen bin, wenn Rene eine Seite mit so vielen Covern der Grusel Comics findet. Ach, hätte ich doch die Hefte alle noch! Welche ein Kult! Was für eine perfekte Klolektüre!

Auf “Monsterbrains” könnt ihr noch ganz viele bestaunen, wenn ihr auf morbide bunte Bildchen steht wie ich.

Nachdem nun alle Spotlight Videos der Charaktere erschienen sind, steht meine erste Wahl nach wie vor fest: Ich will ab dem 15. Mai als lebender Muskelberg und Barbar den Boden zum Beben bringen und meine Gegner schreiend zerfetzen. Geil.

Aber sofort danach wird der Wizard ausprobiert. Auch wenn der Barbar sich mit Wirbelwind durch Gegner-Horden pflügen und die 3 Ancients herbeirufen kann, ist der Wizard insgesamt doch noch effektvoller und “more flashy” wie die USAner sagen würden. Rumteleportieren, Zeit verlangsamen und dann als magisches Superwesen, als Archon, einfach nur noch alles wegbrennen ist sicher auch verdammt spaßig. Das Spotlightvideo hat auf jeden Fall meine Zerstörungs-Drüse gekitzelt. Und man sieht noch ein paar neue Viecher und Gegenden. Schauen und sabbern Sie:

Bestes Dorkly Video ever: Armer Sub Zero!

Ok, man wird mir nicht ganz unberechtigter Weise vorwerfen, dass ich als Mortal Kombat-Fanboy natürlich bei so was abgehe wie ein Zäpfchen. Aber wer auch nur einmal in seinem Leben MK gespielt und einen Finishing Move angesetzt hat, wird sich bei diesem Dorkly Video zum Invaliden lachen.

Apropos makaberer Humor: Invalide ist man wohl ohne Zweifel, wenn man von Scorpion gnadenlos bearbeitet wurde und der Lebensstreifen unter 0 gesunken ist. Bisher hatte ich jedoch die ultra brutalen Finishing Moves noch nie als Akte der Gnade und Barmherzigkeit gesehen. Doch scheinbar sind sie das. Video anschauen und tot lachen. Leider geil!

Freddiew hat es wieder getan und diesmal Skyrim durch den Kakao gezogen.

Holy shit, was habe ich mir beim folgenden Video den Arsch ab gelacht!

Besonders, weil es so perfekt meine Erfahrung mit Skyrim wiedergibt. Durch das Fehlen wirklich interessanter Nebenquests, bzw. eine viel zu wenig fesselnde Hauptstory, bin ich ebenfalls früh zum “random killing” übergegangen. Einfach nur rumrennen, töten und looten vor malerischer Kulisse. Das war Skyrim für mich. Erst schlagen dann fragen, war einfach deutlich lustiger, als sich das zwanzigste Mal die bewegende Geschichte vom Pfeil im Knie der Wache anzuhören. Tatsächlich ist die Methode des Badass Viking immer noch die beste, um Skyrim durchzuspielen. Bei seinem Video hatte ich mir damals das erste Mal “den Arsch ab gelacht”.

Eigentlich schade, denn Skyrim hätte so viel mehr sein können. Aber leider ist es das perfekte Beispiel für ein RPG, bei dem eine riesige zu erkundende Karte und geniale Grafik eben doch nicht alles sind. Nachdem ich mich bei den Adrenalin-reichen Drachenbegegnungen satt gekämpft hatte, hat das Spiel einfach komplett seinen Reiz für mich verloren. Für stupides Töten und Dungeon-Plündern im Akkord ist schon Diablo 3 da. Sorry.

BTW: Wie Freddie nebenbei auch noch den berühmten Archer Skill Shot – Marke Headshot – auf die Schippe nimmt, ist einfach nur noch genial!

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