Filmkritik: American Hustle – Die Amy Adams Dekolleté Show

American Hustle

8 von 10 Frisur-Sünden

Als Fantasy-Nerd und Realitätsflüchter par Excellence bedeuten Kinofilme für mich die riesige Leinwand und die bombastischen Boxen eines Lichtspielhauses würdig mit Superhelden, Monstern und Explosionen auszulasten. Wenn ich jedoch mal von meiner Genre-Präferenz abweiche, dann müssen schon bestimmte besondere Anreize in einem Film gegeben sein. Wie zum Beispiel geile 70er Jahre Frisuren, gefühlte 5000 verschiedene tiefe Einblicke in Amy Adams ansehnliches Dekolleté und die derzeitigen Top of the Pops von Hollywoods bestbezahlten Schauspielern in einem Film vereint.

Ok, dass Miss Wiki am Valentinstag American Hustle für einen Kinoabend passender fand als Robocop, spielt vielleicht auch eine Rolle.

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Die besten Nerd & Geek Bars dieser Welt: Dernier Bar Avant La Fin Du Monde

bar at the end of the universe

Beim Bonner Tolkien-Stammtisch neulich erzählte mir Astrid, die Gründerin des hoffentlich bald in der Bonner Altstadt öffnenden Fantasy Pubs „Voyager“, von der „Dernier Bar Avant La Fin Du Monde“ (die letzte Bar vor dem Ende der Welt) in Paris.

Die französische Geek Bar gibt es seit 2012 und ich habe sie 2013 bei meinem WE in Paris scheinbar eiskalt übersehen, obwohl mein Hotel im Prinzip gleich um die Ecke war. Aber wer würde zwischen Louvre and Notre Dame auch so einen Schaaaaatz (insert Gollum voice here) vermuten? Leider ist die Bar in Google Street View betrachtet von außen eher unscheinbar, so dass ich mich nicht unbedingt dafür zu Tode geißeln muss, dass ich sie übersehen habe:

Dernier Bar Avant La Fin Du Monde

Allein der Eingang mit dem Millenium Falcon und dem Kasten, wo man seine Waffen abgeben soll, ist schon so wunderbar nerdig. Die Inneneinrichtig im gemütlichen Steampunk-Ambiente mit Bücherregalen und Sesseln finde ich auch recht anheimelnd. Hinter einer Tür mit der Aufschrift „Singularity“ wird wohl noch gebaut, während hinter einer TARDIS-Tür unvermutet große Räumlichkeiten für Rollen- und Brettspieler warten. Auf ca. 400 qm und 3 Etagen gibt es sicherlich noch jede Menge mehr zu entdecken, sobald ich den Laden demnächst persönlich unter die Lupe nehmen werde!

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broken age

Die traurige Antwort lautet für mich: Nicht wirklich.

Aber fangen wir mal vorne an. Nachdem ich in den letzten Tagen einige überschwengliche Reviews zu Broken Age gelesen hatte, musste ich mir selbst ein Bild machen. Ich war sogar von so etwas wie nostalgischer Vorfreude erfüllt, als ich beim Gedanken an Monkey Island, Day of the Tentacle und Full Throttle auf Steam gierig die ca. 22€ für den Download von Broken Age löhnte.

Doch die traurige Wahrheit ist, dass Broken Age in vielerlei Hinsicht nicht mit dem Charme der klassischen Abenteuerspiele mithalten kann. Betrachtet man den offiziellen Trailer auf brokenagegame.com, sieht das Game in Papercut-Optik eigentlich sehr witzig und vielversprechend aus. Gerade die beiden parallelen Storylines, zwischen denen ihr im Spiel frei hin und her wechseln könnt, sind sehr abgefahren und spannend: Ihr spielt auf der einen Seite ein junges Mädchen, welches im Setting einer fantastischen Welt einem furchtbaren Monster geopfert werden soll und auf der anderen Seite einen Jungen, welcher auf einem vollautomatischen und ihn beschützenden Raumschiff versucht seiner Langeweile Herr zu werden.

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“Arrival” Trailer von The Elder Scrolls Online ist viel zu episch!

Arrival Trailer The Elder Scrolls Online

Nein, nein und nochmal NEIN! Ich werde nie wieder mit hirnlosem Grinden in einem MMORPG meine Zeit verschwenden. Ich werde mir selbst ersparen, von den gemaxten Powerplayer-Chars verpickelter Kinder, die 24/7 vor dem Rechner vegetieren, am Eingang eines Quest-Gebiets aus den Anfänger-Socken gehauen zu werden. Ich habe mit MMOs allgemein abgeschlossen.

Oder vielleicht doch nicht?

Was für ein billiges Fantasy-Flittchen bin ich eigentlich, dass nur ein neuer Trailer von The Elder Scrolls Online ausreicht, um mich in meinen Überzeugungen so wankend werden zu lassen, wie ein besoffenes Kamel?

Aber wenn ich mir die epische Aufmachung und diesen gigantischen Endgegner anschaue, bekomme ich brutal Lust noch mal mit einer Raidgruppe einen Mega-Endboss auf 0 Lifepoints zu reduzieren und seinen leblosen Kadaver nach epischem Loot zu durchsuchen. Nur Not anal-rektal.

Besonders die Optik dieses Arrival Trailers hat es mir angetan. Natürlich weiß ich, dass das eine Cutscene und keine Ingame-Grafik ist, aber wenn das fertige Game nur halb so gut aussieht und die Effekte nur halb so episch rüber kommen, dann ist mein „WoW ist mir grafisch zu veraltet und zu bunt“-Argument wohl Geschichte… Immer wenn ich Zeuge solcher Cinematics werde, frage ich mich warum es im Kino außer Herr der Ringe und wenigen anderen Ausnahmen so wenig brauchbare Heroic Fantasy-Filme gibt? Ich wiederhole mich in diesem Blog zum x-ten Mal, wenn ich sage, dass verdammt viele 5 Minuten-Game Trailer dieser Tage besser sind und mehr Spaß machen als 90 Minuten-Fantasyfilm im Kino. Da schaue ich mir lieber noch 10 Mal den folgenden Trailer an, als Geld in Flops wie I Frankenstein oder 47 Ronins zu investieren, die scheinbar gerade Negativ-Rekorde auf Rotten Tomatoes brechen.

Zum epischen Trailer

Wenn Seth MacFarlane den Wilden Westen aufs Korn nimmt wird es NSFW

A Million Ways To Die In The West

Wenn ich so in den Blog hier schiele, fällt mir auf, dass ich diese Woche nicht gerade üppig viel gepostet habe. Um so wichtiger, dass ich kurz vor dem Wochende noch was Witziges berichte, um euch auf all die abgefahrenen Orgien, Saufgelage, Gangbangs, Dschungelexpeditionen, oder was sonst so für euch auf dem Plan steht, einzustimmen.

Da kommt der haarsträubende Red Band Trailer von A Million Ways To Die In The West gerade recht. Der Family Guy- und American Dad-Schöpfer Seth MacFarlane hat wieder zugeschlagen und macht sich diesmal über die hohe Sterblichkeit der Bewohner des Wilden Westens lustig. Dass er dabei einfach nur ein Feuerwerk des schwarzen Humors und des Klamauks unter der Gürtellinie abfackelt, versteht sich vermutlich von selbst.

Und als „icing on the cake“ spielen da noch Super-Bro Neil Patrick Harris und, an MacFarlanes Seite, die leckere Charlize Theron mit. Da ich mir schon bei seinem letzten Film, Ted, den Arsch erst wund und dann ganz ab gelacht habe, freue ich mich schon sehr auf diese schwarze Komödie!

Und jetzt schaut euch den Trailer an, wenn ihr Blut und Schmuddelwitzen etwas abgewinnen könnt. Aber natürlich könnt ihr das, sonst würdet ihr ja nicht diesen Blog hier lesen…

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