OMG, das könnte ich sein!

Natürlich müsste ich noch einige Kohlenhydrate essen und mir eine Brille kaufen, aber im Grunde könnte ich das nachstellen. Ich bin einen Großteil meines Lebens mit einer japanischen Crash Rocket rumgeheizt und eine Version des Atlantean aus “Conan” besitze ich mittlerweile auch. Aber würde ich mich deswegen mit der Klinge auf dem Bike ablichten lassen?

Erschreckender Weise lautet die Antwort ja. Ich hätte nur nicht die Eier so ein Bild ins Internet zu stellen. Besteht doch immerhin die Möglichkeit, dass andere Menschen Biker nicht als moderne Ritter auf stählernen PS-Rössern sehen und auch Schwerter nicht unbedingt für elegante Relikte romantischerer Zeiten halten.

Trotzdem muss ich so ein Bild natürlich posten, wenn ich es finde. Und wer immer Du auch bist, auf diesem Bild – Du genießt meinen vollen Respekt! Lass allen Spot und Hohn von Dir abperlen, wie Wasser von einer frisch geölten Klinge, und fahre mit Deinem Schwert auf dem Rücken in den Sonnenuntergang. Nur bitte nicht auf deutschen Straßen. Ich glaube, da ist sowas verboten…

(via)

Godlike Nerdity: Ich besitze endlich den Atlantean

conan atlantean sword

Da liegt es vor meinem Schreibtisch auf dem Boden...das Ejakulat drumherum habe ich schon weggewischt.

Wer jetzt nicht sofort weiß wovon ich spreche, der führe sich noch einmal die Gänsehaut-Szene aus Conan der Barbar zu Gemüte.

Ich habe mir ja mit besoffenem Kopp schon viel Stuss im Internet bestellt, doch diesmal habe ich den Vogel abgeschossen. Und ich werde dieses Mal die neue Errungenschaft nicht wegwerfen oder zurückschicken! So eine wunderbare Klinge! Muss man einfach als Nerd haben sowas.

Wenn man Schwert-Fetischist und Fantasy-Nerd ist wie ich, dann hat der Besitzt so eines Schwertes gewisse körperliche Folgen:

MASSIVE NERD BONER

Filmkritik: Conan (2011) – Auch besoffen gesehen leider kein Glanzstück

conan2011

4 von 10 abgeschlagenen Nasen

Nachdem es in den letzten Wochen nach US-Release vernichtende Kritiken nur so gehagelt hatte, ist mein Wunschtraum, dass das Conan- bzw. das ganze Sword & Sorcery-Genre für eine neue Generation von Fantasy Fans neu belebt wird, wie eine Seifenblase zerplatzt.

Bis kurz vor Beginn des Films hat sich in mir ein trotziger Funke Hoffnung gehalten, dass der Film vielleicht doch eine von Banausen verkannte und grandios gewalttätige Trash-Perle sein könnte. Doch schon bald musste meine aufgeschlossene und positive Grundhaltung trotz literweise getanktem Bier bitterer Enttäuschung Platz machen.

Was Marcus Nispel da abgeliefert hat, ist für Conan-Fans, die bereits seit über 20 Jahren der bloßen Möglichkeit eines weiteren Conan-Films entgegen gefiebert haben, einfach viel zu dürftig und damit schrecklich enttäuschend.

Auch wenn ich versucht habe, die ganze Sache auf die leichte Schulter zu nehmen, sitzt mir nun doch ein fetter Kloß der Enttäuschung im Hals. Dass es jemand gewagt hat, eine Heldenfigur aus meiner Kindheit so unwürdig auf die Leinwand zurück zu bringen, lässt mich eben doch nicht ganz kalt. Das Schlimmste daran ist aber, dass man dem Film an allen Ecken und Enden anmerkt, dass der gute Wille wirklich da war. Was schlicht und ergreifend gefehlt hat, war ein ausreichender Skill als Regisseur. Tut mir leid, dass ich das über Herrn Nispel in dieser Deutlichkeit sagen muss. Doch leider gibt es außer dem wirklich passenden neuen Darsteller, Jason Momoa, kaum etwas Bemerkenswertes an dieser Interpretation von Howards Geschichten.

Ich werde im Folgenden mal versuchen, die verschiedenen Aspekte des Films so wenig emotional und so objektiv wie möglich darzustellen:

(Spoiler!)

Read the rest of this entry »

Wenn es dieses Conan Bier doch nur wirklich gäbe!

Heute Abend ist es endlich soweit. Ich schaue mir mit zwei gleichgesinnten Rollenspielern, Trash-Lovern und Sword & Sorcery Fans Conan, der Barbar an. Und wir planen trotz schlechter Kritiken bei diesem sicherlich völlig verkannten Männerfilm ab 18 unseren Spaß zu haben.

Nun stellte sich jedoch im Vorfeld die Frage ob und wie viel Bier bei einem solchen Film konsumiert werden sollte, um das Erlebnis für alle Beteiligten „vollwertig“ werden zu lassen. Pussy-Stimmen gaben Dinge zu bedenken wie

  • Saufen mitten in der Woche?
  • Muss man dann nicht ständig rausrennen zum Klo?
  • Sollte man den Film nicht unvoreingenommen und nüchtern schauen?

Doch schwer wiegten auf der anderen Seite auch die Argumente der wahren Männer wie

  • Was würde Conan tun?
  • Sind wir etwa Mädchen?
  • Wurde der Film nicht von Marcus Nispel, Jason Momoa und letztendlich dem Conan-Erfinder Robert E. Howard speziell dazu konzipiert unter dem Einfluss von rauen Mengen Alkohol konsumiert zu werden?
  • Und würden wir Howards Erbe mit Nüchternheit vielleicht beleidigen?
  • Würde sein gepeinigter Geist uns womöglich heimsuchen und windelweich schlagen?

Wofür wir uns entschieden haben? Ich möchte dieses Bierflaschenetikett für mich sprechen lassen (Erstellt mit dem Beerlabelizer):

conan-beer

Conan Soundtrack: Tyler Bates vs. Basil Poledouris

conan-soundtrack-tyler-bates

Wisst ihr was mich kolossal aufregt?

Dass der neue Conan keinen weltweiten Release hat, sondern bei uns satte 3 Wochen später anläuft (Bundesstart: 08.09.2011 = ARGH)! Ich hasse es, wenn sich die Leute im Netz schon ihr Maul zerreißen über einen Film, über den ich mir erst selbst eine Meinung bilden möchte.

Natürlich ist meine Neugier stets zu groß und ich schaue schon vor deutschem Kinostart wie der Film so im Durchschnitt bewertet wurde. Aber eigentlich will ich das gar nicht wissen! Aber ich kann ja schlecht 3 Wochen lang mit Scheuklappen durchs Netz surfen…

Gerade bin ich auf die Idee gekommen, mich zumindest schon mal mit dem offiziellen Soundtrack zu spoilern. Bei Amazon kann man tatsächlich schon in alle Tracks reinhören. Track-Namen wie “Off With Their Heads” oder “Oceans Of Blood” machen mir zwar gute Hoffnung was den Inhalt des Films angeht, aber vom Hocker reist mich die Mucke von Tyler Bates noch nicht. Aber wahrscheinlich muss man die Stücke in kompletter Länge und am besten in Verbindung mit den Bildern auf sich wirken lassen. Ich sollte mich mit meinen Unkenrufen also noch zurück halten.

Trotzdem muss sich der Soundtrack gegen das meisterhafte Werk des legendären Basil Poledouris behaupten. Das hier wird immer in meiner Erinnerung bleiben als das geilste Fantasyfilm-Theme aller Zeiten:

Kalter Schauer auf meinem Nerd-Rücken!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...