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Nerd Wiki
- Posted 9. September 2011 at 16:02

4 von 10 abgeschlagenen Nasen
Nachdem es in den letzten Wochen nach US-Release vernichtende Kritiken nur so gehagelt hatte, ist mein Wunschtraum, dass das Conan- bzw. das ganze Sword & Sorcery-Genre für eine neue Generation von Fantasy Fans neu belebt wird, wie eine Seifenblase zerplatzt.
Bis kurz vor Beginn des Films hat sich in mir ein trotziger Funke Hoffnung gehalten, dass der Film vielleicht doch eine von Banausen verkannte und grandios gewalttätige Trash-Perle sein könnte. Doch schon bald musste meine aufgeschlossene und positive Grundhaltung trotz literweise getanktem Bier bitterer Enttäuschung Platz machen.
Was Marcus Nispel da abgeliefert hat, ist für Conan-Fans, die bereits seit über 20 Jahren der bloßen Möglichkeit eines weiteren Conan-Films entgegen gefiebert haben, einfach viel zu dürftig und damit schrecklich enttäuschend.
Auch wenn ich versucht habe, die ganze Sache auf die leichte Schulter zu nehmen, sitzt mir nun doch ein fetter Kloß der Enttäuschung im Hals. Dass es jemand gewagt hat, eine Heldenfigur aus meiner Kindheit so unwürdig auf die Leinwand zurück zu bringen, lässt mich eben doch nicht ganz kalt. Das Schlimmste daran ist aber, dass man dem Film an allen Ecken und Enden anmerkt, dass der gute Wille wirklich da war. Was schlicht und ergreifend gefehlt hat, war ein ausreichender Skill als Regisseur. Tut mir leid, dass ich das über Herrn Nispel in dieser Deutlichkeit sagen muss. Doch leider gibt es außer dem wirklich passenden neuen Darsteller, Jason Momoa, kaum etwas Bemerkenswertes an dieser Interpretation von Howards Geschichten.
Ich werde im Folgenden mal versuchen, die verschiedenen Aspekte des Films so wenig emotional und so objektiv wie möglich darzustellen:
(Spoiler!)
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