Spiel eines kommenden Jahres? Lollipop Chainsaw

Was haben Cheerleader, Kettensägen und Zombies gemeinsam? Klar, sie gehören alle in ein Zombie-Survival-Game namens Lollipop Chainsaw für Xbox oder PS3. Im Grunde wurde hier nur dass, was ich von meiner Freundin erwarte, nämlich in einem Minirock verdammt heiß auszusehen und mich im Falle einer Zombie-Apokalypse mit einer Kettensäge zu verteidigen, zu einem Computerspiel gemacht.

Ich weiß, ich bin spät dran mit dieser Meldung, die ich überhaupt nicht wahrgenommen hätte, wenn nicht ein anonymer Tippgeber eine Mail gesendet hätte (Thx btw). Doch der Inhalt des Spiels ist so genial trashig und WHACK, dass jeder Leser meines Blogs von diesem Spiel wissen sollte:

Sexy Cheerleader Juliet Starling kämpft mit einigen Familienangehörigen und ihrem Freund, einem körperlosen Kopf, an der San Romero High School gegen Horden von Zombies, die von „Zombie Rock and Roll Lords“ angeführt werden. Die Zombie-Plage hat ihren Ursprung bei Juliets Klassenkameraden Swan, einem bösen Goth-Zauberer. Noch Fragen?

Ich will das jetzt sofort spielen. Und gleichzeitig soll eine leicht bekleidete Cheerleader neben mir auf der Couch sitzen und lasziv einen Lolli lutschen. Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt.

Iron Sky Trailer: Motherfucking Nazis from Space

Ich kann euch förmlich stöhnen hören “Oh Mann, Hauptsache er kann mal wieder in der Überschrift unter die Gürtellinie gehen“. Aber ich muss euch enttäuschen: Die „Motherfucking Nazis“ sind einfach nur ein Zitat aus dem Trailer unten.

Da für mich – spätestens seit Indiana Jones – Nazis zu den besten Film-Bösewichtern gehören, werde ich mir den Iron Sky natürlich anschauen müssen, ganz gleich wie schlecht er ist. Nazis sind in Filmen so herrlich fanatisch, morallos und einfach nur MEGA EVIL. Eben nah am realen Vorbild. Wenn sie menschenverachtende Experimente machen, Supersoldaten zu züchten versuchen oder irgendwelchen okkulten Gegenständen zur Weltbeherrschung nachjagen, laufen mir eben vergnügliche Schauer den Rücken hinunter.

Ja, ich weiß, furchtbar und grässlich, dass es die Nazis wirklich gegeben hat, aber die sind genauso wenig meine Zeit, wie die Engländer im 15. Jahrhundert, die bei den Schotten Kinder und Frauen abgeschlachtet haben. Was für mich bleibt, ist eine morbide Faszination, die von jedem Horrorfilm ausgeht, der „Gegner“ beinhaltet, egal ob real oder fantastisch, denen man im echten Leben nicht in einer dunklen Gasse begegnen möchte.

Auch wenn ich noch nicht mal die beiden Schauspieler auf dem Bild hier kenne, ist das Thema des Films Grund genug daraus einen feuchtfröhlichen Bmovie-Abend zu machen:

Nach dem Zweiten Weltkrieg sind Hans Kammler und andere deutsche Wissenschaftler von einer Polarstation in Neuschwabenland auf den Mond geflüchtet, auf dessen erdabgewandten Seite sie den Stützpunkt Schwarze Sonne gegründet haben. Von dort wird 2018 die Agentin Renate auf die Erde geschickt, um zur Vorbereitung einer Invasion die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika, Jenna Bush zu ermorden. Der Film nimmt Bezug auf den verbreiteten Mythos der von Deutschland während des 2. Weltkriegs als Wunderwaffe entwickelten Reichsflugscheiben.

– Wikipedia

Reichsflugscheiben? Ich lach mich schlapp. Außerdem sehen die Special Effects für ein Projekt dieses Trash-Levels echt annehmbar aus.

Rückblick: Die besten und schlechtesten Fantasy Filme 2011

fantasyfilme 2011

2011 war im Fantasyfilm-Sektor mal wieder ein recht superheldenlastiges Jahr. Bin wirklich gespannt, ob 2012 und folgende Jahre die in Hollywood proklamierte „Superheldenermüdung“ eintritt. Spätestens nach den Avengers sollte die Szene doch ein wenig abkühlen. Oder nochmal richtig in Fahrt kommen, wenn die Rächer unerwartet hart auf die Scheisse hauen sollten.

Ansonsten gab es einige positive Überraschungen, wie X-Men: First Class, dem ich auf Grund des furchtbar öden Trailers überhaupt nichts zugetraut hatte, oder Attack the Block, von dem ich im Vorfeld einfach noch nichts gehört hatte.

Furchtbar enttäuscht war ich von Sucker Punch und Conan, da beide inhaltlich extremes Potenzial und halbwegs anschauliche Trailer hatten. Doch leider sind beide unfassbare Gurken geworden. Und zwar so schlechte Machwerke, dass sie noch nicht mal den Kultstatus von Trashperlen verdient haben. Dafür haben sie einfach zu sehr nach seriösem Ruhm gegriffen und zu viel Geld gekostet.

Aber letztendlich ist das natürlich auch alles Geschmackssache. Wer Bock hat, darf sich auf der nächsten Seite gerne meine Bewertungsliste anschauen. Titel ohne Kommentar verlinken auf das von mir geschriebene Review.

Die besten und schlechtesten Fantasy Filme 2011

Unicorn City: Mehr RPG und LARP Komödien braucht das Land!

schwarzer Einhorn Pegasus

Wow, es mehren sich die Rollenspieler-Komödien. Mal sehen, was kenne ich bereits oder habe ich vor zu schauen?

LARP-Horror-Komödie mit Staraufgebot: Knights of Badassdom

Der skandinavische Astropia

Dramatisches Horror-LARP bei Wild Hunt

Und natürlich unvergesslich, die beiden Amateur-Rollenspiel-Meisterwerke The Gamers und Gamers 2 – Dorkness Rising von den Dead Gentlemen

Ich bin mir aber nicht sicher, was ich von Unicorn City halten soll. Sicherlich ist er einen amüsanten DVD-Abend mit gleichgesinnten Fantasy-Nerds wert. Auf der anderen Seite werden Rollenspieler und insbesondere LARPer mal wieder als „socially awkward“ und vollkommen durchgeknallt dargestellt. Letzteres sind sie auch, aber meistens auf eine sehr begrüßenswerte und erfrischende Weise.

Ich möchte den Film gerne jetzt schon in die Schublade für überzeichnete und den Ruf des Genres eher schädigende Machwerke stecken, aber die feuerspuckende Mischung aus Pegasus und schwarzem Einhorn hat mich in seinem Wahnsinns- und Nerd-Gehalt einfach zu sehr beeindruckt.

(Über bigshinyrobots)

Die perfekte Monster-Grußkarte für Weihnachtshasser wie mich

american-christmas-devil.

Schönes Ding. Da wir alle wissen, dass der Weihnachtsmann nur eine Erfindung von Coca Cola ist, war mir ohnehin klar, dass sich ein ekelerregendes Monster unter der Fassade des geschmacklos gekleideten Fettsacks verstecken muss. Falls jetzt gerade jemand vom Glauben abfällt und sich fragt, wo denn dann die Geschenke unterm Weihnachtsbaum herkommen: I am sorry. NOT.

Bei bradmcginty.com kann man sich die Karten vielleicht bestellen. Ich sage „vielleicht“, weil der Bestellen-Button bei mir nicht gefunzt hat. Wahrscheinlich testet der Gute gerade durch Klicks auf den Button, ob seine Karte überhaupt gut ankommen würde, WENN er sie verkaufen würde.

Für Monster-Lover wie mich gibt’s auf der Seite auch noch ein paar andere interessante Motive, wie diese Mars Attacks-Cards. Will die alle haben.

(Hannisch bei crackajack alias NERDCORE jefunge)

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...