Neben Game of Thrones ist True Blood, meiner Meinung nach, das Beste was das TV dieser Tage für Fantasy Freaks zu bieten hat.
Wer sich die Spannung komplett erhalten möchte, sollte den Trailer natürlich nicht schauen. Obwohl eigentlich nur Dinge offenbart werden, die man schon geahnt oder befürchtet hatte. So gehört das Gesicht, welches in den letzten Nanosekunden eingeblendet wird zu jemandem, der ziemlich PISSED sein dürfte.
Ansonsten scheint es eine neue Autorität unter den Vampiren zu geben und Sookie ballert ein paar Lichtblitze mit ihren Fairy Powers. Ach ja, und die ultra leckere Jessica ist wieder mit dabei… CANT WAIT
Als ich neulich so nichts ahnend in einem Artikel über alte Gruselhefte sinnierte, machte mich der gute Captain Atlantis in den Kommentaren auf die Jungs von weissblechcomics aufmerksam. Welch ein Fund! Nachdem ich der dortigen Redaktion kurz meine Bewunderung für ihre trashigen Werke ausgedrückt hatte, übersandte man mir kurzerhand die oben abgebildeten Exemplare zur Ansicht.
Bei „Heidi – Angst und Schrecken auf der Alm“ durfte ich miterleben, wie der Großvater und der Ziegenpeter als Vampirjäger einigen Monstern den Gar ausmachten und dabei selbst noch ein dunkles Geheimnis hüteten. Bei „Der Gulp“ findet jemand eine tiefe Säurepfütze im Keller seines Hauses, welche sich als bösartiges Säureschleimmonster entpuppt und jede Menge Opfer fordert. Am besten gefallen haben mir jedoch die Abenteuer von Kala, der nackten Barbarin, und Bella Star der Weltraum-Schnalle. Und zwar nicht nur wegen den offensichtlich zur Schau gestellten Reizen der Weiblichkeit, sondern auch wegen den unterhaltsamen Settings der Geschichten.
Die Heftchen haben ein herrliches Groschenroman-Flair und die Sprache und Grafik der Comics passt dazu. Man findet darin meist die Titelstories und noch ein oder zwei andere Reißer. Trash-Fans oder Leute, die sich mal richtig über wahnwitzige Comictitel nicht mehr einkriegen wollen, sollten sich die Seite von weissblechcomics anschauen und durch Kategorien wie Derber Trash, Horror Schocker oder Schauriger Schund durchklicken. Da gibt es so klingende Titel wie die oben abgebildeten, zusammen mit „Geile Geister aus der Gruselgruft“ oder „Notgeile Töchter des Atoms.“
Apropos notgeil: Für Erwachsene gibt es auf der Seite natürlich auch einen Bereich mit Namen „XXX – Schmutzige Comics nur für Erwachsene“. Hier können Titel wie “Sexzwerge aus dem All – Sie sind grün und teuflisch geil” oder “Das Rätsel der Rödel-Rakete” nur mit Altersnachweis bestellt werden.
Herrlich! Kennt noch einer diese Cover? Sie stellen einen weiteren kleinen Einblick in den schaurigen Teil meiner Nerd-Kindheit dar. Die Gruselschmöker stammen aus einer besseren Zeit, in der man noch für eine Mark und dreißig Pfennig einen tollen Comic kaufen konnte.
Aus heutiger Sicht finde ich in erster Linie unfassbar, wie man Kinder in Ihrer frühen Entwicklungsphase prägen kann. Meine Vorliebe für Fantasy im Allgemeinen rührt nämlich vermutlich in erster Linie daher, dass schon früh eine tiefverwurzelte Faszination bzgl. Monstern, Horror und dem Übersinnlichen in mir gezüchtet wurde.
Erst hat die damalige Freundin meines Vaters immer die Cover von Gruselromanen abgerissen und mir zum Sammeln mitgebracht. Später habe ich dann selbst die Gespenster Geschichten-Comics gelesen. Ebenfalls von Bastei Comics gab es die “Spuk Geschichten”, von denen ich auch ein paar Hefte hatte. Das war so die Zeit, als mein Berufswunsch noch Geisterbahn-Architekt auf dem Rummelplatz war. Viel später habe ich dann meine MA-Abschlussarbeit über klassische Schauerromane verfasst. So lässt sich wirklich ein roter Faden erkennen.
Kein Wunder also, dass ich vor Nostalgie aus dem Häuschen bin, wenn Rene eine Seite mit so vielen Covern der Grusel Comics findet. Ach, hätte ich doch die Hefte alle noch! Welche ein Kult! Was für eine perfekte Klolektüre!
Auf “Monsterbrains” könnt ihr noch ganz viele bestaunen, wenn ihr auf morbide bunte Bildchen steht wie ich.
Ok, das lässt mir endgültig vor Erregung die Hutschnur wegfliegen, ich brauche ein iPhone! Denn nur damit kann ich diese geniale Zombiesrungame App. zocken und mich gleichzeitig zum Joggen motivieren.
Wie genial ist denn bitte die Idee, den allgemeinen Zombie-Overkill in der Popkultur dieser Tage mit der Abhilfe gegen Bewegungsmangel zu verbinden? Abnerden und Abnehmen in einem? Brilliant.
Scheinbar bekommt man über Kopfhörer ständig Krisenmeldungen über von Zombies befallene Straßen und Wege in der eigenen Wohngegend durchgesagt (Geniale Nutzung der GPS-Technik!). Man muss dann dementsprechend laufen, um nicht den Hirn-Gourmets in die fauligen Finger zu geraten. Klar ist das dann nur in meiner Vorstellung so, aber trotzdem, was für ein cooler Thrill!
Und damit nicht genug, man kann auch Aufgaben erledigen, z.B. ein wichtiges Antiserum irgendwo anholen und woanders hinbringen. Die App. registriert, ob man auch wirklich bis zum Zielort gelaufen ist und vergibt dafür so was wie Questpunkte. Diese kann man dann, keuchend wieder zu Hause angekommen, im Shop das Games gegen Gadgets und Erweiterungen der eigenen Anti-Zombie-Kommandozentrale eintauschen, wenn ich das im Video unten richtig verstanden habe.
Apropos keuchend: Ich hoffe nur es gibt bei der App. einigermaßen fein abgestufte Schwierigkeitsgrade, sonst ende ich jedes Mal als Untoten-Futter. Eine Durchsage wie „Laufe schnell in den Nachbarort, um eine heiße Brünette aus den Händen von Zombies zu befreien!“ wäre sehr motivierend, aber auch einfach nicht machbar auf meinem derzeitigen Trainingslevel. Da könnten mich die Zombies dann bequem im Straßengraben aufsammeln; sie müssen nur dem asthmatischen Pfeifen folgen.
Ich wollte den Kauf dieses eigentlich unnützen Spielzeugs namens iPhone ja eigentlich noch aufschieben, doch das Stöhnen der Zombies in meinem Kopf drängt mich zur Tat…
Im Grunde habe ich seit Bekanntgabe, dass Ridley Scott ein Alien Sequel plant, bis zum Erscheinen dieses ersten offiziellen Trailers durchgängig die Daumen gedrückt, dass “Prometheus” an den unübertroffenen schleimigen Gruselfaktor der Alien-Reihe heranreichen kann. Doch nun, da ich diese verstörenden Bilder gesehen habe, bin ich tatsächlich positiv überrascht wie absolut scary die Grundstimmung des Films ist. Ich habe immer noch Gänsehaut und mein Herz pocht.
Mir gefällt das Grundmuster, welches eine Hommage an Alien 1 zu sein scheint: Eine Crew landet auf einem fremden Planeten und sammelt unfreiwillig einen Parasiten ein. Ebenso erfreulich ist, dass eine der Hauptrollen an Michael Fassbender vergeben wurde, der mich zuletzt in seiner Rolle als junger Magneto in Xmen First Class von seiner Schauspielerischen Klasse überzeugte. Außerdem erscheint mir alles in diesem Trailer, Szenerie und Story gleichermaßen, von epischen Proportionen zu sein. Es gibt gigantische Raumschiffe, Kamerafahrten über riesige Außenareale und scheinbar eine Bedrohung, die die gesamte Erde auslöschen könnte. Und als gegen Ende des Trailers eine Stimme im Off schreit “CUT IT OUT!” ist mir ein derart vergnüglicher Horror-Schauer über den Rücken gelaufen, dass ich den Release des Films jetzt kaum noch erwarten kann.