OMG, Ich will keine Freundin mit Kettensäge: Helldriver

Der Horror Blog hat mal wieder eine echte Trash-Perle ausgegraben. Helldriver ist ein reinrassiger Low Budget Japano Splatter mit Dämonen, Zombies und jeder Menge Blutfontänen.

Zur „übersichtlichen“ Story, soweit ich sie erkennen kann: Scheinbar gibt es eine extrem unentspannte Dämonenbraut, die in der Schule schon immer gehänselt wurde, weil sie ein albernes Rehkitz-Geweih auf der Stirn trägt. Zur erwachsenen Höllen-Schabracke ausgewachsen will sie sich nun einfach an der Menscheit allgemein für ihr albernes Aussehen rächen und terrorisiert die Welt mit Zombies und Blut und Dunkelheit und … fuck yeah!

Doch den Göttern des schlechten Geschmacks sei Dank, wird ein Steampunk-Engel mit Kettensägen-Schwert geschickt, um der bösen Satansschlampe Einhalt zu gebieten. Und dann fliegen halt die Fetzen. Gut, dass Frauen normalerweise nicht so geil auf Produkte des Heimwerker-Baumarktes sind.

„Weibliche Intuition“ mit Kettensäge in der Hand = Aua

So ein „Splatter-Trash“ spaltet die Nerd-Gemeinde definitiv in 2 Lager. Entweder man kann der völlig entarteten Optik mit Bmovie-Spezialeffekten und ohne Story was abgewinnen…oder eben nicht. Der Film wird bei mir definitiv im Halber-Kasten-Bier-an-Halloween-Regal landen.

Bildet euch selbst eine Meinung: Read the rest of this entry »

Erdbeben in Japan:
Montagmorgen-Frust-Post wird abgeschafft

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber die Berichterstattung über das von Katastrophen geschüttelte Japan erscheint meinem wenig stressresistenten Hirn als äußerst surreal. Angesichts von Erdbeben, Flutwellen und Kernschmelzen erscheinen das Stechen in meinem kleinen Finger und der Montagsmorgenfrust der neuen Arbeitswoche als zu albern, um überhaupt erwähnt zu werden.

Wenigstens habe ich eine Arbeit! Und wenn ich nach Hause komme, ist mein Haus nicht lustig die Straße runtergespült worden. Wenn man gesund ist, hat man alles. Wenn man dann auch noch Freunde und Verwandte hat, die einen lieben, ist man reich beschenkt. Wer dann auch noch ein Dach über dem Kopf und genug zu essen hat, ist wahrhaft gesegnet. Ich meine…ich kann es nicht verantworten diese Kategorie noch länger in meinem Blog zu beherbergen.

Gerade mir als Fulltime-Nerd bedeutet Japan unglaublich viel und ich bete und drücke die Daumen für die große Insel. Ich hoffe, dass sich alle Manga-Künstler, Samurai und Gaming Ingenieure nicht unterkriegen lassen. Wo zum Teufel ist Supermann, wenn man ihn mal braucht?

Fist of Zen

FistOfZenMaximal durchgeknallte Spielshows, besonders Japanische wie Takeshi’s Castle, sind ja nicht mehr ganz neu. Trotzdem wurde mein ungläubiges Auge gestern das erste Mal der Show „Fist of Zen“ gewahr. Dabei müssen 5 Opfer, in der Serie “Schüler“ genannt, diverse Kränkungen und Folterungen über sich ergehen lassen zur Abhärtung und Steigerung ihrer Disziplin. Die Wahnwitzigen Spiele werden allerdings immer an Orten der Ruhe, wie z.B. einem Museum oder einer Bibliothek, abgehalten, an denen absolute Ruhe geboten ist. Wenn also jemand einen Schmerzensschrei oder einen Lacher beim Anblick der Schmerzen eines Anderen verlauten lässt, gibt es für das jeweilige Spiel keine Punkte. Die „Prüfungen“, die die Schüler dabei über sich ergehen lassen müssen, sind immer schmerzhaft oder ekelhaft. Letzteres Prädikat verdient besonders das Spiel „60 Sekunden in der Rülps-Maschine“. Dabei musste das einzige Mädchen der Truppe eine Art Gasmaske aufsetzen, welche über Gummischläuche mit ihren Teamkameraden verbunden war. Nun mussten die Mitspieler möglichst übel riechende Dinge in sich reinstopfen und dann mit Sprudelwasser nachspülen, um herzhaft in den Gummischlauch rülpsen zu können. Das arme Mädel tat mir leid… Bon Appetit! Am Ende jeder Show müssen die gepeinigten Zen Schüler in der finalen Aufgabe ein fieses Geschicklichkeitsspiel bestehen, während der Meister mit Fäden (Kein Witz!) an ihren Pimmeln zieht (oder an den Brustwarzen bei Frauen).

Und weil das alles so schön ist, für alle, die es noch nicht kannten: Das menschliche Tetris-Schablonen-Irgendwas-Spiel:

Heilsame Magische Super Brüste aus Japan

Dass den Japanern schon vor langer Zeit die Hauptsicherung weg geflogen ist, wusste man ja schon. Tentakelmonster, die junge Frauen heimsuchen und bunte Knuddelmonster, die Welten vernichten können, sind nun mal das Ergebnis von Schuldrill und einer gnadenlosen Berufswelt ohne nennenswerte Freizeit. Trotzdem schaffen die Godzilla Jünger es immer wieder mich zu verblüffen. Da gibt es diese Serie über eine Art Superheldin, die mit ihren Doppel-Ds Monster vernichten und Männer betäuben kann. Ok, das Monstervernichten ist neu… Brüste und Monster klingt ja erstmal nach einem epischen Konzept, aber andererseits gibt es eben auch youporn. Benötigt man wirklich Monster und magische Superstrahlen aus Zauberbüstenhaltern in seiner Wichsvorlage?

Vor einiger Zeit geisterte eine vom „New England Journal of Medicine“ veröffentlichte Studie durchs Netz, die anhand von 200 Testmännern bewiesen haben wollte, dass der Anblick großer Frauenbrüste für Männer heilsam sei. Diese Erkenntnis allein hatte mich damals noch nicht aus den Latschen gehoben. Schließlich kann jeder selbst bestätigen, dass sich ein „wohliges“ Körpergefühl einstellt, wenn man große Mengen „Holz vor einer Hütte“ betrachtet. Dass jedoch angeblich das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte um bis zu 50% sinkt und die Lebenserwartung von Männern um ca. 4 bis 5 Jahre erhöht werden kann, fand ich schon bemerkenswert. Angeblich reichen dafür 10 Minuten Brüste-Starren pro Tag. Na dann! Dieser Revolution im Gesundheitswesen möchte ich nicht im Wege stehen:

lucypinder

Epischer geht’s nicht: Alle japanischen Arni-Werbespots

Habe gerade dieses Youtube-Video auf Nerdcore entdeckt und musste es einfach auch posten, weil es so IMBA-HAMMER-NERDIG ist. Als alter Friends-Fan musste ich sofort an die Folge denken, in der Joey im japanischen Fernsehen den blauen „Lipstick for Men!“ präsentiert. Ähnlich krass lache ich mich bei diesen Commercials von Arnold Schwarzenegger weg. Besonders wahnwitzig sind die, in denen er wie ein durchgeknallter Welteroberer lacht und die Hände empor streckt. Wüsste zu gerne was er da rumschreit, doch leider ist mein Japanisch in letzter Zeit etwas eingerostet. Weiß nicht was mir mehr wahnsinniges Kichern entlockt: Der Inhalt der Spots oder der Gedanke was Arni seinerzeit daran verdient hat. Nicht ulkig genug, dass der Terminator-Cityhai-Conan jetzt Gouverneur von Kalifornien ist, jetzt gibt es auch noch tonnenweise japanische Werbung, die bei zu häufigem Konsum epileptische Zuckungen verursacht…

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