Der legendäre Kickboxer-Van Damme-Gay-Dance

vandammeJean Claude Van Damme ist für mich der größte Actionheld der 80er, kurz gefolgt von Hackfresse Sly Stallone und Vierkantschädel Arni. Seit er bei „Bloodsport“ den Gegnern mit dem Todesschlag „Demak“ die Eier weggehauen hat, ist er mein Idol. Als Kinder haben wir den Schlag im Garten eines Freundes an schwächlichen Bäumen geübt und dann mit geschwollenen Pfoten eingesehen, dass das Quatsch ist. Die Karate Tiger Reihe oder die Kickboxer Filme sind legendär und haben Cpt. Spagat zur Karate-Legende der 80er gemacht. Niemand hat in mehr 2-klassigen Prügelorgien den Kontrahenten mit dem Fuß die Kauleiste demoliert. Da kann man auch einen derart schwuchteligen Tanzauftritt wie den unten verzeihen. Wenn man so einen definierten und aufgepumpten Body hat, kann man sich vermutlich alles trauen. Sogar im Tank Top. Gerade im Tank Top.

Falls das Video schon wieder deaktiviert worden sein sollte, wenn jemand darauf stößt, gibt es hier beim unrealitymag ein unsterbliches GIF dazu. Vielen Dank dafür!

Auf Krawall gebürstet: IP MAN

ipmanKlar, man kann sein ganzes Leben damit verbringen so einen Holz-Dummy zu bearbeiten, muss man aber nicht. Für Meister Ip Man hat sich die Schinderei jedoch offensichtlich gelohnt, weil er mit Wing Chun alle Möchtegern-Kung Fu Kämpfer recht mühelos in ihre Schranken verweisen kann. Das war in diesem Martial Arts Film sehr amüsant anzuschauen. Der Gedanke, wie der ständig gelangweilt grinsende Mann mit einer Art Staubwedel einen Schwertkämpfer verhaut, entlockt mir noch immer ein Lächeln. Ip Man hat mir besonders gut gefallen, weil er kein wirklicher Eastern mit albernem Superman-Flugeinlagen wie „Tiger and Dragon“ ist, sondern eher ein Historienfilm mit knallharter Kampf-Action. Vor einiger Zeit hatte ich hier den Trailer gepostet. Jetzt möchte ich den Film wärmstens empfehlen, weil der Streifen wirklich hält, was der Trailer verspricht: Schön choreographiertes Kung Fu ohne unnötigen Ninja-Zauber-Eastern-Schnickschnack. Wobei man sagen muss, dass Ip Man gerade in der zweiten Hälfte, als die Japaner in China einfallen, auch mit weniger Blut ausgekommen wäre. Ich ahne, dass dies filmisches Mittel war, um die Grausamkeit einer Belagerung und des Krieges allgemein darzustellen, aber die Kampfkünste wären auch ohne Blutlachen sehenswert gewesen.

Epischer Street Fighter Kampf

streetfighteralphaFrüher haben die Menschen gerne für Gladiatoren Kämpfe auf Brot verzichtet. Heute vergessen schon die Kleinsten über zelebrierte Gewalt auf der Videospielkonsole Essen und Trinken. (Ich rede hier nicht von geistig umnachteten, koreanischen Vollpfosten, die bei WoW dehydriert vom Stuhl kippen und stylisch im Internet Caffee den Löffel abgeben.)

Und auch ich habe noch zu Super Nintendo Zeiten die Welt der Prügelspiele kennen gelernt. Es war einer dieser magischen Momente der Kindheit, die einen in Ehrfurcht und freudiger Faszination erstarren lassen. Street Fighter 2 flimmerte im Kaufhaus über einen guten, alten Röhrenfernseher, als eine Traube von Akademiker-Kindern sich mit Rufen motivierte wie „Näää, nimm de andere mit de rote Hose, der is de Beste, isch schwör!“

Es folgte für mich eine segensreiche Zeit des SFII Zockens Nachmittag für Nachmittag. Die hielt an bis ich in einer Londoner Spielhalle das erste Mal der Digi-Fighter von Mortal Kombat gewahr wurde und von einem Kulturschock gelähmt erstmal stundenlang englischen Checkern bei ihren Fatalities zuschauen musste. Mein neues Lebensziel hieß: Wie kommt man an genug Kohle für einen Original-Mortal Kombat-Spielhallenautomaten und wie verklickert man dieses ehrenhafte Ziel den Eltern? Glücklicherweise erschien das Game dann bald auf allen Konsolen und es hieß jeden Nachmittag „Finish him!“. Langsam dämmert mir ein weiterer Grund für meine gestörte Gedankenwelt, selbst im Erwachsenenalter…

In Erinnerung an diese simple aber schöne Zeit hier ein Video mit einem wahrhaft epischen Street Fighter Kampf. Wer es noch nicht kennt: Anschauen und über die Fußballstadion-Atmosphäre wundern! Mir läuft bei dem frenetischen Jubel der Menge ein kalter Schauer über den Rücken.

Ip-Man Trailer: Immer mitten in die Fresse rein!

Es gibt grob nur 3 Arten von Martial Arts Filmen:

1. Die Eastern, wo jeder fliegen kann und die tödliche Gottesanbeterin dem besoffen Affen aus dem örtlichen Shaolin Kloster die Grütze aus dem Strampler prügelt.
2. Dann gibt es die Poser Karate Filme abgebrannter B-Movie Ikonen wie Jean Claude „jeden-Tag-Spagat-über-2-Stühlen-Man“ Van Damme, in denen die bösen Jungs theatralisch und häufig wie von Geisterhand durch den Raum geschleudert werden, obwohl die Schläge des Hinterhofhelden sie offensichtlich verfehlt haben.
3. Und es gibt die Ong-bak Kategorie: Das sind die wahrhaft guten Vollkontakt-Kampfkunst Action Knaller, bei denen man jeden Schlag mitfühlt. Bisher dachte ich, dass es nur Tony Jaa in seinen Filmen geschafft hätte mich übelst zu beeindrucken. Aber dieser Ip Man sieht auch sehr unterhaltsam aus. Besonders diese kleinen Schlaghagel, die er den Leuten verabreicht sehen wie „schlagkräftige Argumente“ aus (omg der Wortwitz ist zu krass):

Dolph Lundgren goes nuts

Scheinbar werden so langsam die Helden meiner Kindheit dement. Der Universal Soldier, Ivan Drago und He-Man Dolph „the Hackfresse“ Lundgren tritt hier bei irgendeiner schwedischen Show auf und rockt krass die Scheisse. Er singt und tanzt erst mal ein bisschen wie ein besoffener Neandertaler über die Bühne. Dann legt er ein Drum Solo hin und zerbricht ein paar vermutlich vorher angesägte Bretter und Eisblöcke. Vermutlich damit das Publikum schnallt, dass es sich bei dem durchgeknallten Pinguin tatsächlich um den einstmaligen Karatefilm-Helden Dolph „the Knochenbrecher“ Lundgren handelt. Ich kann nicht mehr…what delicious insanity!

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