Aliens: Colonial Marines Trailer macht Bock auf Säure-Action

Gott, wie habe ich mein erstes Alien-Spiel auf der Playstation 1 damals geliebt! Grafik und Atmosphäre waren, besonders durch die realistischen Soundeffekte der Bewegungstracker und der Pulse Rifles der Marines, atemberaubend. Als absoluter Alien-Fanboy war schon dieses Game für mich eine kleine Offenbarung.

pulse-rifle-aliens

Drrrrrr! DRRRRRRRRRR! Das Gerät klingt so geil...!

Zwischendurch habe ich dann mal Alien vs. Predator auf dem PC gezockt. Das hatte mich Atmosphäre-mäßig nicht ganz so hart vom Sockel geschmissen, war aber trotzdem sehr unterhaltsam, weil man in die Rollen von Marine, Predator und sogar Alien schlüpfen konnte. War schon sehr abgefahren kopfüber an der Decke auf einen Marine zuzurennen und ihm den Schädel wegzubeißen. Das Rumrennen an Decken und Wänden hatte aber immer früher oder später einen handfesten Drehwurm zur Folge, so dass ich aufhören und die Predator- bzw. Marines-Kampagne weiterspielen musste.

Nachdem nun viel Schund produziert wurde, bzw. das Rennen durch dunkle und Alien-verseuchte Gänge keinen Kulturschock mehr auslöst, sieht Aliens: Colonial Marines trotzdem mal wieder ganz nice aus. Scheint als hätte man dabei besonders auf die Atmosphäre und den Horror wert gelegt. Was haltet ihr davon? Werde das im Auge behalten. Mein Abzugsfinger juckt schon.

Kleiner Brainfuck für Zwischendurch: Kaibutsu-kun

KAIBUTSU-KUNDie Japaner machen schon bekloppten Kram.

Sieht man ja an den lustigen Tentakel-Penis-Monstern in manchen Hentais und an anderen skurrilen Animes, die für so manchen westlichen Geschmack ein wenig „seltsam“ anmuten.

Bei Kaibutsu-kun geht es scheinbar um einen Shapeshifter –Jungen mit Riesenohren, sowie alberne Verschnitte von Dracula, dem Wolfman und Frankensteins Monster.

Wenn ich den Trailer anschaue, habe ich das Gefühl, dass jemand an meinem offenen Gehirn operiert und mich seltsame Dinge wahrnehmen lässt. Aber das kommt wohl davon, wenn man einen Manga der 60er zu einem Realfilm konvertiert.

Es scheint irgendwie um diese “monströsen” Freunde zu gehen, die zusammen abhängen und Kram erleben. Mehr konnte mein geplagtes Hirn leider nicht aus diesem Trailer extrahieren. Sorry. Das ist einfach ZU WTF

(via)

Filmkritik: 13 Assassins – Blutiges Samurai Epos

13assassins

8 von 10 Katana

Als Kind habe ich sämtliche Eastern verschlungen, besonders auf der Ninja-Welle der Achtziger bin ich mit Begeisterung geritten. Trotzdem bin ich nie zu einem Eastern-Fan par excellence geworden und nehme bis heute Anstoß daran, wenn Kung-Fu-Kämpfer in Eastern fliegen können oder sonstige Kunststückchen vollführen, die über geistige und körperliche Disziplin hinaus gehen. Damit mich niemand falsch versteht: Trotz meiner seltsamen und beinahe fanatischen Realismus-Präferenz in diesem Genre, waren Tiger and Dragon oder Hero grandiose Filme!

Nun ist mir das Remake des Schwarzweiß-Klassikers von 1963, 13 Assassins, in die Hände gefallen und ich war überaus gespannt, ob ich 90 Minuten alberne Flugeinlagen oder Samurai-würdiges, realistisches Gemetzel erleben würde. Bis auf einen kleinen Schuss “Supernatural” (ich komme später dazu), wurde ich von derbem Realismus überrascht, den die Netzhaut erstmal wegstecken muss.

Da ich mal Iaido und Kendo gemacht habe, war 13 Assassins für mich ein willkommener Samurai-Nerd-Flick für Ex-Bambusschwert-Fuchtler und eine willkommene Pause von ulkigen “Fantasy-Eastern”.

Read the rest of this entry »

Filmkritik: Captain America – Supersoldat mit scheiss Ausrüstung

cptamerica

6 von 10 Stars and Stripes

Bei der Übertragung der Comicfigur von Captain America in einen Realfilm gilt es Kostüm-technisch eine noch dickere Mauer der Albernheit zu durchbrechen als bei anderen Superhelden. Während Superman in langen Strumpfhosen und Stiefeln im Grunde schon recht albern anmutet (wenn man es sich mal genau überlegt), ist es nochmal deutlich peinlicher die Flagge des eigenen Landes als Kostüm zu tragen, gekrönt von einem Helm mit Flügeln drauf.

Somit verbringt Captain America einen guten Teil des Films damit zu erklären, warum der schmächtige aber gutherzige Steve Rogers zu einem Supersoldaten in leuchtenden „Stars and Stripes“ wird. Und tatsächlich baut der Film sehr solide und nachvollziehbar die Entstehungsgeschichte des Cap zusammen. Leider jedoch so solide, dass das Salz in der Suppe fehlt und man sich durch die eine oder andere langatmige und mit „Jeder-kann-ein-Held-sein-Attitude“-getünchte Szene gähnt.

Doch mit dem gut erklärten Kostüm-Problem ist nur eine Fußfessel abgeworfen. (Spoiler)

Read the rest of this entry »

Scheinbar nimmt Nicolas Cage in letzter Zeit nur noch Rollen an, wenn ihm garantiert wird, dass der Film bei Rottentomatoes auf jeden Fall unter der 50%-Marke bleibt.

Drive Angry oder Season of the Witch waren derartig mittelmäßig, dass man kotzen oder Flammen pissen möchte. Letzteres Kunststück vollführt unser Lieblings-Fantasy-Nicolas übrigens im neuen Ghost Rider, Spirit of Vengeance. Kein Witz. Er scheint symbolisch auf seine jüngsten filmischen Werke zu urinieren. Wobei ich sagen muss, dass dieser Ghost Rider-Teil bis auf das Feuerpinkeln, eigentlich ganz unterhaltsam aussieht. Zumindest eher, als der erste Ghost Rider, mit dem Cage ebenfalls mal wieder mit quietschenden Reifen in die Mittelmäßigkeit unterwegs war.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...