Iron Man 2 Review und TShirt

shirtIron Man, War Machine und Knautschgesicht Mickey Rourke als Whiplash haben gestern Abend im Kino dafür gesorgt, dass ich immer noch Fan dieser Superheldenreihe bin. Zynischer Humor und eine gesunde Überdosis Narzissmus von Tony Stark haben mal wieder für vergnügliche Stunden gesorgt. Einzig in der Mitte des Films waren hier und da ein paar langatmige Szenen dabei, insbesondere die unnötigen Vorehestreits zwischen Pepper Potts und Iron Tony. Unabhängig davon, dass ich Gwyneth Paltrow nicht für attraktiv halte – warum sollte sich der Milliardär Tony Starks, der jeden Tag 5 verschiedene Supermodels vögelt, auf eine dauerhafte Liaison mit der zugeknöpften Sekretärin einlassen? Also bitte! Der Realismus sollte gewahrt bleiben. Komme mir jetzt nicht einer mit Liebe… Ein Mann wie Starks liebt alle Frauen. Ich hätte gerne alle Szenen mit Pepper Pots (allein dieser Name!) gegen nur eine klitzekleine Bettszene mit Scarlett Johansson im hautengen Lederanzug eingetauscht. Darauf wartet man jedoch leider vergeblich. Heulende Kugelsalven und funkende Kinnhaken von Iron Man und War Machine entschädigen jedoch für das Meiste. Darum muss ich auch unbedingt dieses „Heart Core TShirt“ oben haben, bei dem es so scheint, als würde der Powercore unterm TShirt durchleuchten. Denn so ein naturgetreues Ganzkörperkondom aus Metall oder Fiberglass könnte was teuer sein…

ironman2

4 Filme für die Rotznase

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Wenn man krank geschrieben ist und blutigen Rotz hustend im Bett abgammelt, kommt man endlich mal dazu ein paar Filme zu schauen. Hier 4 Kurzrezensionen von Filmen, die ich mal „ausgecheckt“ hab (Spätestens der jeweilige, dickgedruckte Höhepunkt des Films ist natürlich ein krasser Spoiler!):

City of Ember:

Ich stehe einfach auf atmosphärisch dichte Fantasy Filme, die an besonderen Orten spielen wie Legend mit seinen pollenschwangeren Wäldern oder Waterworld mit seinen schwimmenden Holzkulissen. Insofern hat Ember auch nicht enttäuscht: eine Blechstadt unter der Erde, beleuchtet von einem Meer aus gelben Glübirnen. Ansonsten hat mich das ganze mit seiner Disneyland-artigen Kinderabenteuer-Handlung nicht vom Hocker gerissen.
IMHO Höhepunkt des Films: Bürgermeister Bill Murray wird in seiner geheimen Vorratskammer von einem Riesenmaulwurf verspeisst.

Taken (96 Hours):

Erwartungsgemäß lieferte einer meiner Lieblingsregisseure, Luc Besson, solide Actionkost ab. Ein sehr spannender Thriller über einen Ex-Geheimagenten, gespielt von Qui-Gon Jinn…äh Liam Neeson, der 96 Stunden Zeit hat seine Tochter aus den Händen von Mädchenhändlern zu retten bevor sie unwiderruflich verschwunden ist. Der Gute Liam geht nicht zimperlich vor bei der Recherche. Äußerst amüsant für Liebhaber von knackig in Szene gesetzter Gewalt ohne viel Schnörkel.
IMHO Höhepunkt des Films: Liam schießt beim Abendessen der Frau seines Freundes in den Arm, um die Dringlichkeit seiner Mission zu unterstreichen.

Kickass:

Hatte mir von dem Möchtegern-Superhelden Flick was mehr erwartet. Klar hatte der viele lustige Szenen und Sprüche, doch wusste ich bis zum Ende nicht genau, ob sich der Film selbst ernst nimmt oder nicht. Die Teeny Komödie um den Lutscher-Helden Kickass und das Rache Drama um Big Daddy und sein Hitgirl wollten sich für mich nicht zu einer runden Suppe vereinen.
IMHO Höhepunkt(e) des Films: Jedes Gemetzel, in das Hitgirl involviert ist. Die Intensität dieser Kämpfe hat mich an die aus Watchmen erinnert. Übrigends würde es das kleine, minderjährige Mädchen mit allen Helden von Watchmen gleichzeitig aufnehmen…ne is klar…

Dorian Gray:

Erst kürzlich habe ich in Dublin beim Geburtshaus von Oscar Wilde der Statue des Schriftstellers die kalten Steinfüße geküsst. Dies mag ein Grund sein, warum ich an keiner Verfilmung eines Werkes von Wilde vorbei komme, schon gar nicht, wenn es um das übergeniale „Picture of Dorian Gray“ geht. Die Rollen von Lord Henry, Schönling Dorian und Künstler Basil sind auch sehr ansehnlich gecastet. Doch leider hält sich der Film an einigen wichtigen Stellen nicht ans Buch und gefällt sich zu sehr in der Darstellung und Glorifizierung des Makabren. Man bekommt jede Menge heterosexuelles und homosexuelles Fleisch präsentiert, gekrönt von einem überdrehten CGI-Gemälde des dämonischen Dorian, welches aus unerfindlichen Gründen asthmatisch stöhnen und albern abkrampfen muss. Dazu wurden noch die bekanntesten Oscar Wilde Zitate Lord Henry in den Mund gelegt, als ob die Literaturvorlage nicht genug brilliante Philosophien enthalten würde.
IMHO Höhepunkt des reißerischen Films: Dorian vögelt eine junge Frau auf einer Party und bringt sofort danach die aufgebrachte Mutter durch ein weiteres Nümmerchen zum Schweigen.

Untoter Cowboy oder was? Jonah Hex Trailer

Ich habe keinen Schimmer, wer dieser Jonah Hex ist. Scheint irgendeine klassische Rachegeschichte mit einer Art untotem oder sonst wie mit schwarzmagischen Kräften versehener Cowboy zu sein. Wirkt ein bisschen wie eine Mischung aus Ghostrider und the Crow im wilden Westen. Sieht schon irgendwie cheesy aus, aber auch unterhaltsam durch die vielen Explosionen. Außerdem hat er zwei Gatlings recht und links an einem Pferd befestigt. What’s not to like?

Lesbian Vampire Killers Trailer

Hab ich dieses epische Video schon mal gepostet? Wenn nicht, hole ich das hiermit schuldbewusst nach.

Allein der Filmtitel! Was, kleiner Max? Du willst Lesben-Action, Vampire und Killer? Das sind ja gleich 3 Wünsche auf einmal! Na, das geht nun wirklich nicht!

Oh doch! Zumindest der Titel dieses neuzeitlichen B-Movies scheint uns suggerieren zu wollen, dass das sehr wohl geht. Den Film muss ich mir mal für einen Abend mit Bier und Freunden ausleihen. Bei so einem Film fragt man sich, ob es erst den Filmtitel oder erst das Bildmaterial gab. Ein Drehbuch klingt t in dem Zusammenhang ohnehin überflüssig. Der Titel allein lässt sich auf verschiedenen Plattformen wie youtube sicher gut vermarkten und dürfte ein wahrer Klickmagnet sein. Oder bin wieder nur ich so pervers? Nein, oder? ODER???

The Sorcerer’s Apprentice: Der Zauberlehrling in cool

Unabhängig davon, dass ich hier jeden Trailer eines nerdigen Fantasy Films posten werde, sehe ich mich bei „The Sorcerer’s Apprentice“ ganz besonders in der Pflicht. Als Goethe-Bewunderer und Faust-Gutfinder werde ich bei einem Film mit dem übersetzten Titel „Der Zauberlehrling“ natürlich von Serotoninen und anderen Glückhormonen geradezu auseinander gerissen. Bin mir nicht sicher was Goethe vom krankhaft narzistischen Nicolas Cage in der Rolle des Meisters halten würde. Und noch viel wichtiger: Wäre ein bärtiger Gandalf Verschnitt nicht ohnehin angebrachter gewesen als ein selbstverliebter Cage? Aber gut, da es sich hier vermutlich nicht um eine Literaturverfilmung handelt und mal wieder Spezialeffekte und Popcorn-Tauglichkeit im Vordergrund stehen, will ich dem Nicolas mal ne Chance geben. Allerdings wäre es mir jetzt schon lieber, wenn man im Trailer den aus dem Gedicht bekannten, außer Kontrolle geratenen Besen gesehen hätte und nicht den „Standardzauber“ Plasma-Bolt. Der wurde vermutlich eingebaut, damit man später im Computerspiel auf Stufe 1 einen soliden Standard-Angriffsspruch für schwache Gegner hat….*seufz* Ach egal, ich sehe im Trailer einen Drachen, Flammen, Explosionen und …und mehr brauche ich ja auch manchmal einfach nicht.

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