Oblivion: Cruise goes Scientology … äh … Science Fiction again

Postapokalyptische Filme werden scheinbar immer beliebter. Nun da wir mit 3D Druckern, Mobilem Internet und Nanorobotern schon verdächtig nahe an Science Fiction Filme wie Star Trek heran kommen und andere Zukunftsvisionen sogar schon überholt haben, besteht für Filmemacher ein größerer Reiz darin, soweit in die Zukunft vorzuspulen, dass Kinozuschauer wieder vom Abenteuer des Fremdartigen und Unerreichbaren mitgerissen werden.

Tom Cruise spielt in Oblivion Jack Harper, der als einer der letzten Mechaniker auf der Erde Dronen repariert, die wertvolle Rohstoffe fortschaffen. Scheinbar ist die Erde schon seit Ewigkeiten nicht mehr bewohnt und die Mechaniker müssen vor einer feindlichen Alienrasse auf der Hut sein. Doch kurz bevor er von seinem Posten abberufen wird, landet ein menschliches Wesen in einer Kapsel auf der Erde und stellt Jacks Welt auf den Kopf. Natürlich muss er alles hinterfragen, die Welt retten und 40 Scientology Tempel errichten. Ok, das letzte nicht.

Was soll ich sagen? Sieht abgefahren aus! Der Gedanke, dass für die Erde der „Reset Button“ gedrückt wird, hat mich schon immer fasziniert. Gerade wenn das in Form einer Apokalypse durch außerirdische Invasoren passiert.

Mir gefällt dieses wendige Fluggerät, mit dem Scientology-Man vor epischen Kulissen des Verfalls und der wieder erblühenden Natur rumdüsen darf. Action, Außerirdische, nettes Chick, ein bisschen Mystery – alles da. Ein weiterer guter Film ist auf meiner Kinoliste für 2013 notiert.

Über Thilo (1896 Artikel)
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