He-Man – The most powerful Game in the Universe

Äh ja, ziemlich überflüssig diese Überschrift, wenn die auch noch mal im Bild oben vorkommt… egal

Eigentlich finde ich ja die meisten Spiele-Apps, insbesondere Jump n’ Runs auf Smartphones KACKE. Die Steuerung per Touchscreen ist einfach meistens für die Tonne. Aber diesmal habe ich mich bemüht die Steuerung zu lernen. Es ist eben He-Man, verdammt! Der Held meiner Kindheit! Der Barbar in Fellhöschen! Der Gay Prince in Rosa, der sich nach aufgesagtem Zauberspruch in einen lebenden Stiernacken verwandelt und eklige Mutanten verprügelt. Das ist es wert! Oder?

Klar ist es das wert, korrigiere, WAR es das wert, denn ich bin schon durch. Wenn man sich erst mal an die Tücken der feinfühligen Touchscreen-Steuerung gewöhnt hat, hat man die verschiedenen Gebiete samt ihrer Endgegner relativ schnell durchgemetzelt. Und ein Gemetzel, das ist es wahrlich, denn man verbringt die meiste Zeit damit mit dem Zauberschwert drein zu hacken, als gäbs kein Morgen.

In besonders schwierigen Situationen, lassen sich 2 Specials aktivieren, die jedoch vorher mit Kristallen, die überall in den Leveln eingesammelt werden können, im Shop gekauft werden müssen. Einmal lässt sich so kurz Man at Arms herbei rufen, mit dem ein paar gezielte Laserschüsse abgefeuert werden können, bevor der beste Freund He-Mans scheinbar wieder Besseres zu tun hat und sich verkrümelt. Zum anderen kann He-Man das Zauberschwert ziehen und sein Sprüchlein aufsagen, was ihn kurze Zeit sehr potent und unverwundbar macht. Sieht witzig aus, wenn er in seiner Zauberrage Gegner gegen den Bildschirm schleudert.

Sollte He-Man doch mal den Zauberlöffel abgeben, darf noch an Orkos Glückskugel gedreht werden. Neben Bonuskristallen und Skeletors Fratze (Spielende), kann auch ein Herz dabei sein, was den Vollpfosten von Hofmagier dazu veranlasst He-Man noch einmal wiederzubeleben.

Mit den blauen Kristallen lassen sich auch Fähigkeitsupgrades und ganz neue Moves für Mucki-Man kaufen. Einige davon sind sogar fast unverzichtbar, um das Spiel überhaupt schaffen zu können. So lässt sich Lebensenergieverlust beispielsweise in einigen Situationen in denen die Gegner von vorne und von hinten gleichzeitig kommen nur verhindern, wenn vorher der Wirbelwind eingekauft wurde. Oder einige Boni im Spiel lassen sich nur erreichen, wenn He-Man vorher gelernt hat härtere Wandarten zu zertrümmern.

Das Spiel ist nicht sonderlich komplex oder tricky, doch durch die coole Musik und den comichaften Humor, macht es eine Menge Spaß. Allerdings schreibe ich dies hier gerade auch als He-Man Fanboy der ersten Stunde. Aber ich finde, bei einer App für 89 Cent kann man auch nicht viel verkehrt machen. Definitives Must Have für Musklor Fans!

3 Kommentare zu He-Man – The most powerful Game in the Universe

  1. Da fehlt jetzt aber der Service-Teil … Gibts das nur für Apple-Schrott – oder auch für Android?

  2. Basiert das auf der alten oder neueren Serie?

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*