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Die fantastische Kunst der Anna Jäger-Hauer

Die Welt ist im Wandel. Ich spüre es im Wasser. Ich spüre es in der Erde. Ich rieche es in der Luft.

– J. R. R. Tolkien – Der Herr der Ringe

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich wittere eine Gegenbewegung zur künstlichen Intelligenz.

Natürlich herrscht immer noch eine große Faszination beim Thema K.I., das, gefühlt, über Nacht in unseren Leben “gespawned” und nicht mehr wegzudenken ist.

Urplötzlich ist jeder Tony Stark und unterhält sich mit seinem persönlichen J.A.R.V.I.S. (oder liebevoll “Chatty”), als wäre es das Normalste von der Welt. Leute “vibe-coden” sich eigene Filmchen, APPs und sogar komplexe Computerspiele. K.I.-generierte Bilder und Bücher schießen wie Pilze aus dem Boden.

Aber trotzdem werden Stimmen laut, die sich über das behäbig brandende Meer aus “K.I.-Slop” erheben. Vielleicht bewege ich mich da auch nur in irgendwelchen Boomer-Bubbles, aber immer mehr Freunde und Bekannte haben die Nase voll von perfekten, aber seelenlosen Bildern oder von generischen Bot-Romanen.

Und mir geht’s genauso.

Wenn ich ein Buch lese, will ich die Emotionen eines echten Menschen zwischen den Zeilen lesen. Ach, was sage ich, ich will von Schmerz und Kindheitstraumata vom Schemel gefistet werden!

Genauso verhält es sich mit gemalter Kunst.

Ich möchte bei einem Bild die Individualität und den unverwechselbaren Stil einer Person erkennen können. Zwischen Strichen aus Öl, Acryl oder auch Pixeln will ich vor meinem geistigen Auge das Blut von jahrelanger und unter Schweiß und Tränen eingeübter Handwerkskunst fließen sehen!

Ok, vielleicht übertreibe ich etwas, weil mich der Kampf zwischen “Mensch und Maschine”, der in der Kunst bereits begonnen hat, sehr emotional macht.

Genauso emotional wie der Herr der Ringe, liebe Menschen und ein Stück Kunst, das ich gekauft habe:

Ich liebe dieses kleine, aber äußerst feine Acrylgemälde mit dem Namen “The One”. Es versetzt mich in eine ähnliche Stimmung wie der erste Teil von Peter Jacksons Herr der Ringe-Trilogie, als er das erste Mal vor mir über eine Leinwand flimmerte.

Und das Beste daran: Es ist ein Einzelstück, von dem auch keine Abzüge in Form von Kunstdrucken existieren. Es ist also wirklich der EINE eine Ring. 🙂

Ein würdiges Plätzchen für meinen SCHAAAAAAATZ war schnell gefunden:

Die Künstlerin hinter dem Bild ist übrigens die talentierte und sehr liebenswürdige Anna Jäger-Hauer, die ich neulich auf einem Geburtstag kennengelernt habe. Zusammen mit ihrer äußerst netten Familie.

Schon seit über 20 Jahren ist Anna als freischaffende Künstlerin und Illustratorin tätig und hat ihren Pinsel bereits für den WDR, viele renommierte Verlage und seit neustem auch in Sachen ‘John Sinclair’ geschwungen. Vielleicht habt ihr schon einmal vor ihrem Stand auf den Tolkien Tagen in Geldern, der Roleplay Convention oder der German Comic Con gestanden und ihre Bilder bewundert.

Falls nicht, dann habe ich hier ein paar meiner persönlichen Favoriten für euch.

Motive aus “Herr der Ringe”:

Beispiele für ihre John Sinclair-Cover:

Apropos Cover…

ARGH! Ich wünschte, ich hätte mir von Anna Cover für meine Hexenhammer-Reihe machen lassen können!

Nicht, dass die andere Dame nicht auch einen tollen Job mit Stockfotos und Kreativität hinbekommen hätte, aber ein gemaltes Kunstwerk ist eben doch eine ganz andere Kategorie…

Solche Buch-Cover meine ich:

Hach!

Kein Buchcover, aber das hier hat es mir auch sehr angetan. Da bekomme ich spontan Lust einen Steampunk-Roman zu schreiben…

Und alle diese Werke, sind nur durch Leidenschaft, vermutlich einen Funken Talent, aber vor allem durch jahrelange Übung entstanden. Und OHNE jede K.I.

Stöbert gerne mal auf ihrer Webseite linestyle-artwork.de.

Ich werde derweil weiter auf dem Balkon stehen und weinend “WARUM?” in die Sturmwolken schreien, weil ich Anna nicht früher kennengelernt und meine Romancover nicht von ihr habe zeichnen lassen.

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