Göttlich: Wil Wheaton zockt mit Nerd-Stars das Dragon Age Pen & Paper

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Ladies and Gentlenerds, ich präsentiere die bisher beste Folge von Wil Wheatons Tabletop.

Nochmal kurz zur Klärung: Wil Wheaton ist dieser Typ, der mein (Nerd-)Leben lebt, nur mit eigenem Youtube-Channel, geilen Stars an seinem Spieltisch und dem rattigen Redhead Felicia Day als regelmäßigem Gast.

Chris Pramas als DMDiesmal hat er Sam Witwer von Being Human (Vampir Aidan), Kevin Sussman von Big Bang Theory, Chris Hardwick vom Nerdist (kannte ich vorher nicht) und Chris Pramas, den Autor vieler großartiger Dungeons & Dragons Regel- und Abenteuerbücher, zu Gast. Letzterer hat dem Trüppchen von grandiosen Menschen sein selbst geschriebenes Abenteuer für sein ebenfalls selbst entwickeltes Pen & Paper Rollenspiel Dragon Age mitgebracht.

Unabhängig davon, dass ich Wil Wheaton für einen Sympathen sondergleichen halte, wäre es überaus unterhaltsam mit einem Vampir und einem sexuell frustrierten Comicladen-Besitzer meines Vertrauens ein Pen & Paper-Rollenspiel zu zocken. Ich bin unfassbar neidisch, weil es schon beim Zuschauen soviel Spaß macht. Denn wie in jeder guten Rollenspielrunde steht der Spaß im Vordergrund und die Jungs reißen Witze ohne Ende. Da wird auch schon mal ein Character-Skill wie „Smelling“, von Kevin Sussmans Magier in Lederrobe möglichst creepy und häufig eingesetzt, zum Running Gag. Wil Wheaton fasst den Fun Level so einer Runde für mich perfekt zusammen:

„Roleplaying Games are vastly superior to Video Games!“

Bin mir nicht sicher, ob Chris gerafft hat, was der Zauber "Rock Armor" macht...

Bin mir nicht sicher, ob Chris gerafft hat, was der Zauber „Rock Armor“ macht…

Was mir am Dragon Age RPG sehr gut gefällt ist seine Oldschool-Ausrichtung. Es gibt keine Maps oder Minis, alles findet nur in der Vorstellung der Spieler statt. Und auch das Regelsystem scheint unkompliziert zu sein, denn es kommt bei Kämpfen und Skill-Checks mit 3W6 aus. Ist das GURPs?
Außerdem bekommt ein Spieler jedesmal, wenn er einen Pasch würfelt, sogenannte „Stunt Points“ in Höhe des Pasches. Damit lassen sich nette Effekte in einer Tabelle einkaufen, die den Gegner entwaffnen, umstoßen etc. Das ist eine sehr nette und kinematografische Mechanik als Crit-System. Wer die Computerspiele von Dragon Age und die Story in diesen gemocht hat und gleichzeitig Pen & Paper-Spieler ist, sollte sich das vielleicht mal auf der Seite von Greenronin anschauen.

So, genug gelabert und ausgelaufen, schaut euch das zweiteilige Video an:

Und jetzt: Teil 2

Fast noch besser als die eigentliche Sendung: Das Gag Reel

Und für Being Human-Fans wie mich, gibt’s noch das Bonus Interview mit Sam Witwer, in dem er erzählt, wie er durch Zocken, Star Wars und Rollenspiel mit seinen Kumpels zur Schauspielerei und Being Human gekommen ist.

mullet

Mit welchen Celebrities würdet ihr gerne mal eine Rollenspielrunde machen?

Hier meine offensichtliche Wahl:

Peter Dinklage als manipulativen Halfing Rogue

Jason Momoa als biersaufenden Human Barbarian

Deborah Ann Woll als promiskuitive Elf Sorceress

Neil Patrick Harris als Fallen Human Paladin of Loki

Natürlich könnte man die Rollen auch anders und weniger offensichtlich vergeben für noch mehr Spaß. Peter Dinklage könnte den Barbaren spielen und Momoa den Halbling…

Über Thilo (1800 Artikel)
Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.

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