Reise nach Genitalien mit der scheiß gelben Reisemöse

Es gibt Situationen, in denen der menschliche Geist besonders empfänglich für Schwachsinn ist. Unter Stress oder dem gesellschaftlichen Zwang zugeknöpfte Seriosität an den Tag legen zu müssen, kann schon eine Fliege an der Wand zu üblen Lachattacken führen. Man kann diesen Zustand der geistigen Niveaulosigkeit aber auch ganz einfach mit viel Alkohol herbei führen. Das sollte den meisten Deutschen während der laufenden WM nicht allzu schwer fallen. Und auch sonst nicht. Ich muss aber ganz ehrlich zugeben, dass das folgende Video mit gekonnten Versprechern auch ohne Stress, Seriositätszwang oder Drogen mein Zwerchfell in Wallung gebracht hat. Ich bin aber auch ein einfach gestrickter, alberner Hampelmann… schlimm schlimm!

Über Thilo (1860 Artikel)
Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.

3 Kommentare zu Reise nach Genitalien mit der scheiß gelben Reisemöse

  1. hihhihi ^^
    Der freud’sche Versprecher…

  2. Phil Jay Falcon // 12. Oktober 2018 um 22:06 // Antworten

    Falls jemand den gesamten Text sucht, ich hab mir mal die Mühe gemacht, den komplett aufzuschreiben:

    Jetzt wo die Urlaubszeit angebrochen ist und wo das herrliche Wetter den Sommer ankündigt, beginnt wieder, wie alljährlich, die große Völkerwanderung nach dem Süden – Genitalien.
    Italien – das war auch das Ziel der Gräfin Steckenrein (Reckenstein).
    Dieses herrliche Reiseziel vieler Urlauber war der Gräfin bis heute noch unbekannt geblieben. Deshalb wählte sie sich einen erfahrenen Reisebegleiter – den Grafen Stoßennrein (Rosenstein).
    Gemeinsam bestiegen die Beiden bei herrlichem Sonnenschein eine scheißgelbe Reisemöse (Eine maisgelbe Reiseschese).
    Auf dem Kutschbock saß stolz mit der Peitsche in der Hand der Affe Nedolf (Der Neffe Adolf) mit seinem zerfressen Sack (in seinem versessenen Frack) und seiner verbrickelten Nille (Seiner vernickelten Brille).
    Die Gräfin und der Graf waren von der Reise, die sie Entlang der Greizer Schwänze führte (Der Schweizer Grenze) hellauf begeistert. Immerfort lobte die Gräfin die Nille der Statur (Die Stille der Natur).
    Als dann schließlich die Grenze passiert war, begegneten den Beiden viele Reisende mit wunden Pimpeln (Mit bunten Wimpeln). Es war die Zeit, in der Manch einer seinen Hammelfurzbimmel machte (Himmelfahrtsbummel).
    In einem kleinen italienischen Dorf wurde Rast gemacht. Auf dem Marktplatz hatten sich viele Menschen versammelt, weil dort nämlich die Stadtköter vögelten (Die Stadtväter kegelten).
    Das war ein wahres Volksfest. Sieger wurde der Bürgermeister, der der Frau Gräfin sofort durch sein nettes Gefick (fettes Genick) auffiel.
    Für die hübsche Gräfin interessierte in auffallendster Weise ein alter Klosterpapa, der den Reisenden am nächsten Tag eine Klosterbesichtigung ermöglichte. Über dem alten Tor stand geschrieben „Du sollst auf den Pimmel hauen (Du sollst auf den Himmel bauen)“.
    Gleich am Eingang sah man einen kranken Mönch, der auf dem Hoden bockte (Boden hockte).
    Der Graf zeigte hinauf zu einem Klosterfenster, aus dem ein Puter kackte (Pater guckte).
    Die Sonne schickte ihre Strahlen auf die Erde herab und im Klostergarten saßen viele junge Nifotzen (Novizen).
    Dankbar saßen sie vor ihren dampfenden Scheißrüsseln (Reisschüsseln).
    In einem Geschäft sah sie einen Kerl pissen (Ein Perlkissen).
    Als die Gräfin mit dem Grafen den Laden betrat, ließ die Verkäuferin aus Versehen ihre Fürze schallen (Schürze fallen).
    Für ein Picknick zu zweit kaufte der Graf eine Dose Bettficklinge (Fettbücklinge).
    Als er nach dem Preis fragte, meinte die Verkäuferin „Für Sie scheiß ich Drillinge (Für Sie dreißig Schillinge)“.
    Er ließ sie in eine Piste kacken (In eine Kiste packen).
    Als der Graf nach den herrlichen Eindrücken dieser Reise befragt wurde, antwortete er: „Wunderbar, hier wollen wir bleiben und Bütten hauen (Hütten bauen)!“.

  3. franzjägerdresden // 24. Februar 2019 um 20:17 // Antworten

    Immer wieder oberwitzig! In meiner Armeezeit wurden solche Geschichtchen nach Zapfenstreich bis fast zum Einpissen vor Lachen erzählt:
    Hier noch paar Ergänzungen:
    Der Kutscher trieb die Reisenden zur Eile um drei Säckel Fürze (dreiviertel Sechse).In der Chaise ging es eng zu, deshalb bat man die Damen etwas rohrzuficken (vorzurücken). Ab ging die ganze Chose dann endlich mit 40 Sachen, was einem beschissenen Rotzmann (berittenen Schutzmann) an der nächsten Kreuzung auffiel und er die Chaise stoppte.
    Überrascht rief eine Hofdame: Der Kitzler schnurrt (der Schnitzler Kurt). Doch er ließ sich nicht korrumpieren und verlangte von jedem ein Stinkmarkfickel (Fünfmarkstückel) Bußgeld.
    Soviel fürs erste als Abschluß der Reise-Overtüre!

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