Remake von Masters of the Universe kommt doch noch

masters_of_the_universe

Bei so einer Nachricht, weiß man nicht, ob man lachen oder bitterlich weinen soll. Kurze Rückblende:

Vor über einem Jahr sollten bereits zwei neu angeheuerte Schreiberlinge das fragwürdige Werk von Justin Marks umschreiben, welcher He-Man als kriegerischen Astronauten und Skeletor als Pseudo-Dr. Doom mit Metallmaske darstellen wollte. Dann war es erst mal lange still um die Helden aus Eternia, deren blonden Anführer in frühen Casting-Überlegungen sogar mal Brad Pitt spielen sollte.

Die Predators Screenwriter Mike Finch und Alex Litvak arbeiten an der aktuellen Fassung. Und nun hat Sony Vice President, DeVon Franklin, ein Statement vom Stapel gelassen, das eine baldige Verfilmung vermuten lässt:

One of other things I’m really excited about is we’re doing a reboot of the 1980s franchise Masters of the Universe. The He-Man franchise. Very excited about that. Should have that script very soon. I’m praying that we can start figuring out how we’re going to make it.

Was soll ich dazu sagen? Ich bin Masters of the Universe- und He-Man-Fan der ersten Stunde. Mein Vater hat mit die Figuren gekauft, ich hatte alle Hörspiele, einige Comics und Zeichentrickfilme. Trotzdem konnte ich mir selbst als Kind kaum vorstellen, wie man die gesamte Crazyness namens Masters of the Universe jemals in einem Realfilm darstellen sollte.

Diese Unverfilmbarkeit liegt einfach an der inhärenten Crazyness und Gayness der Serie. Ich meine, wer ist dieser He-Man? Ein mit Anabolika vollgedröhnter, nackter Bodybuilder-Barbar im Fellhöschen, der gegen alberne Mutanten kämpft, die versuchen ihm sein Zauberschwert wegzunehmen, welches ihm hilft sich von einem albernen Würstchen in „den stärksten Mann des Universums“ zu verwandeln. WTF? So was klappt nur im Zeichentrick oder Comics.

Ich denke, der Dolph Lundgren Streifen von 1987 hat das Thema ganz gut aufbereitet. Da hat man gar nicht erst versucht dem Ganzen Tiefe zu verleihen oder die abgedrehten Charaktere zu erklären. Man hat sich einfach zum Bmovie-Charakter des Films bekannt und eine schöne Trash-Perle geschaffen. Jeder Versuch Eternia als glaubwürdige Paralleldimension oder ähnliches darzustellen, ist doch schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt, oder?

Über Thilo (1149 Artikel)
Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.