„The Walking Dead“ Season 6 – Heimarbeit, Rasieren, Wahnsinn

Nachdem ich die erste Folge mit Schmunzeln in mich aufnahm, formte sich der Wille, sie völlig neu zu interpretieren. Was ihr nun also seht ist eine Neuinterpretation namens „The Shavind Dad“.

Prolog – Das Heim

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Rick und Konsorten sind zurück. Staffel 6 begrüßt mich mit Verwirrung. „What is this place“ hören wir Rick fragen, als er vor einer Häusersammlung steht. „Wohnsiedlung“ scheint für den Normalsterblichen nahezuliegen. Man könnte nicht falscher liegen. In Wirklichkeit ist es ein eingezäuntes Irrenheim für schwer geistig Zurückgebliebene, Rasierkrüppel und aggressive Fister. Hier wird nicht lange gefackelt. Rick, seines Zeichens Hobby-Gynäkologe, Rasierwunder und Freizeitschläger ist schon auf 180, weil er Wohnhäuser dank seines jahrelangen Streifzuges nicht mehr erkennt. Das wird Probleme machen.

Die Story – Es kann nur einen Rasierhelden geben

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Rick rasiert sich jeden Tag und langsam wird er immer besser. Er hasst allerdings alle, die sich besser als er rasieren können. Das sind zum Glück nur wenige auf der Welt (die es offen zugeben). Die Walker haben es nämlich nicht drauf. Alle anderen riskieren in Ricks Nähe ihr Leben, wenn sie ihn darauf ansprechen. Wie immer finden wir bei „The Shaving Dad“ auch versteckte Hinweise im Sub-Text. Ich habe oben die wichtigen Buchstaben rot markiert und wie ihr seht, weiß auch Rick selbst, dass er ein Sadist ist.

Ricks Alptraum – Barbierhorden greifen an

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Auf einem Waldspaziergang entdecken Rick und „Freunde“ dann in einem üppig, begrünten Talkessel das Land der Barbiere. Ähnlich wie beim Barbier von Sevilla singen alle, was ab und an sogar Lastwagen durch den vom Bergfels wiederhallenden Schall in die Massen stürzen lässt.

Ihr könnt euch auch vorstellen, dass Rick sofort ROT sieht und einen kühnen Plan entwickelt, alle Barbiere umzusiedeln oder zu vernichten. Er kann seinen Platz als Rasiermeister nicht so einfach aufgeben. Er boxt seinen Plan in der Gruppe durch, die missmutig einwilligt und die Barbiere werden zwangsverlegt in ein fernes Land. Dazu wird Daryl genutzt, der auf seinem Motorrad vorausfährt und die Barbiere mit Musik hinter sich herlockt.

Die Reise und die Wende

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Damit die Barbiere nicht von der Straße abkommen, hat Rick eine weitere, gute Idee und sperrt kurzerhand mit allen möglichen Mitteln Kreuzungen und wichtige Wegpunkte ab. So ist gesichert, dass die Bartschneider auch wirklich nur dem Motorad folgen! Dafür werden nicht nur Wände errichtet, sondern auch Luftabwehr geordert. Da das Militär aber total überfordert ist und außerdem weiß, dass man Rick am besten keine Jets mit Langstreckenraketen zur Verfügung stellt, senden sie Luftballons.

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Alles funktioniert wie am Schnürchen. Die Barbiere setzen singend und jauchzend ihren Weg ins ferne Land der Yetis fort und Rick und seine Banausen sind sicher, vor allem aber Ricks Wahnvorstellungen. Daryl ist aber leider der Einzige, der Rick noch irgendwie unter Kontrolle halten kann. Nach seiner Abwesenheit kommt, was kommen musste und die Lage spitzt sich zu.

Die Gretchenfrage

Rick konfrontiert alle Zurückgebliebenen (sowohl körperlich, als auch geistig) mit der Frage: „Wer denkt denn hier, dass er besser rasieren kann als wie ich?“ Die meisten bleiben still, doch leider melden sich zwei Männer, die schon lange an Ricks Talent zweifelten. Zudem hatten sie noch nie seinen Fausttanz gesehen und wussten somit nicht, was ihnen drohte.

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Da Sausen zum einen nicht glatt rasiert war und zudem überall Kratzer hatte, lässt Rick ihn eiskalt links liegen. Doch „Hirn“ war Rick im wahrsten Sinne schon immer ein Dorn im Auge gewesen, hatte er doch sein eigenes schon lange aufgegeben. Der Vulkan Rick bricht aus und schnell ist seine Hilde da, um den Tag zu retten. Wer „The Shaving Dad“ nicht so oft schaut, dem sei gesagt, dass „Hilde“ Ricks Revolver ist. Schnell wird Hirn auf den Boden geworfen und sieht sich mit Hilde konfrontiert. Das Ableben ist nahe.

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Das Bittere Ende

Am Ende kommt, was kommen musste. Hirn stirbt und wird bei der nächsten Folge von „The Shaving Dad“ leider gänzlich fehlen. Aber keine Sorge, es wird immer genug Verstrahlte in der Serie geben und so können wir uns auch heute schon auf die nächste Folge freuen. Rick und Konsorten werden zurückkehren und eines kann ich euch versprechen. Rick wird stetig aggressiver werden. So steht es bei mir ihm Drehbuch!

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2 Kommentare zu „The Walking Dead“ Season 6 – Heimarbeit, Rasieren, Wahnsinn

  1. Danke Mann! Ich hatte den Blog in einem Niveau-o-Meter eingegeben und zu meiner Bestürtzung hatte er 1 von 10 Niveau-Punkten. Aber durch „aggressive Fister“ und die „subtilen“ Subtexte in den Bildern, ist es nach erneutem Test wieder auf solide 0 von 10 gesunken. Puh, das war knapp! So glad to have you on board! Oder wie der kölsche Vader zu sagen pflegt: „Wie joot, dat wa disch dabei hann…“ ;-P

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