Dawn of the Matrix: Automata mit Antonio Banderas

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Dawn of the Matrix stammt von mir, ist aber ganz passend, wie ich finde, denn im Grunde handelt der neue Science Fiction Film des spanischen Regisseurs Gave Ibáñez genau von so einer sich anbahnenden Roboter-Revolte, die in Matrix letztendlich zur Versklavung der Menschheit führt.

Es wird sich zeigen, inwieweit die Handlung von Automata, die im Jahr 2044 spielt, einen tragischen Ausgang nimmt, oder ob Antonio Banderas in der Rolle des Versicherungsagenten Jacq Vaucan irgendetwas dagegen unternehmen kann. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Latino-Legende Banderas in einem Scifi-Streifen tolerieren kann. Man wird sehen.

Rein optisch scheint uns hier ein Aufguss aus District 9 und I Robot vorgesetzt zu werden. Und natürlich gibt es im Verlauf der Handlung mal wieder Probleme mit Asimovs Gesetzen der Robotik, die immer dann ins Wanken geraten, wenn sich bei den Blechkameraden sowas wie ein menschenähnliches Bewusstsein entwickelt.

Zu glauben, dass wir immer besser werdende KI und Roboter bis zum jüngsten Tag nur als Sklaven für unangenehme Aufgaben benutzen können ist wohl relativ töricht. Eines Tages werden wir uns mit menschenähnlicher Intelligenz bei künstlichen Wesen beschäftigen müssen, da bin ich mir sicher. Das wird dann ziemlich SCARY.

Darum sortiere ich Roboterfilme wie Automata gedanklich auch immer zu den Horrorfilmen und nicht bloß zu den lustigen PEW-PEW-Laserschwert-Scifi-Filmchen. Denn künstliche Menschen sind scary. Gott spielen ist scary. Und wenn sich künstliche Wesen dann auch noch selbst reproduzieren ist das ultra scary!

In der schwarzen Romantik hat schon sympathische Wein-Nase E. T. A. Hoffmann seine Ängste bezüglich künstlicher Menschen im Sandmann mit der Puppe Olimpia zum Ausdruck gebracht, die sich als Holzpuppe und Automat entpuppte. Von Rabbi Löw und dem Golem oder Frankensteins Monster will ich jetzt gar nicht erst anfangen. Das sind alles künstliche Wesen mit eigenem Willen, die direkt aus unseren Alpträumen zu stammen scheinen. Insofern wird der erste erwachende Roboter-Geist eines Tages auch eine Sensation und purer Horror gleichermaßen sein.

Das ist vermutlich auch der Grund, warum ich den Trailer zu Automata hier noch mal poste. Mich faszinieren alle diese Science Fiction/Horror-Filme, die uns im Kino etwas zeigen, was vielleicht nicht mehr allzu weit von einer zukünftigen Realität entfernt ist.

So, während ihr den Trailer schaut, bin ich mal off und scheiß mir vor Angst in die Hose.

Über Thilo (1143 Artikel)
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