Ich kenne die Story von Rise of Skywalker

Parcours! © Lucasfilm/Disney

Leider war Reys Keuchen am Anfang des Rise of Skywalker-Trailers nicht die „Kooperation“ mit Keylo, die ich mir im Rahmen meiner Grey Jedi-Träume gewünscht hätte. Dieser Zug war ja schon in The Last Jedi abgefahren. Und das, obwohl Keylo extra immer oben ohne vor der „Webcam“ aufgetaucht ist…

Aber Lukes Stimme, die Rey versichert, dass tausend Jahre Lichtschwertschwinger-Wissen in sie hineingetrichtert wurden, flüstert mir sehr unmissverständlich die gesamte Story von The Rise of Skywalker ein; insbesondere zusammen mit der finalen Bemerkung „Noone is ever really gone“ und Palpatines Gelächter dazu.

Ich denke man könnte den Film auch Rise of the Force Ghosts nennen.

Und das wird passieren:

Das kichernde Knautschgesicht Palpatine hat überlebt und reißt erneut die Macht an sich. Wir wissen ja von Episode 1, dass man Sith wie Darth Maul nicht einfach dadurch töten kann, dass man sie in ein Loch schmeißt. Warum sollte also der Imperator tot sein? Der war ja sogar noch an einem Stück, als Vader ihn entsorgt hat! Eigentlich fast naiv zu glauben, dass er nicht, wie Luke auf Bespin, in eine lustige Röhrenrutsche gefallen ist oder irgendwie die Macht benutzen konnte, um sich zu retten.

Keylo, der ja die Vergangenheit mit all seinen Bewohnern töten und der einzige Schurke sein will, konfrontiert den Imperator, um ihm den Lichtschwert-Trick zu zeigen, den schon Snoke nicht durchschaut hat. Palpatine ist jedoch schlauer als ein Käsebrötchen und zerfetzt Kylo mit der Macht. Sein Helm, den er kurz zuvor in stundenlanger Fummel-Arbeit geklebt hatte, zerbricht dabei erneut in tausend Teile. Im Moment seines ekelerregenden Todes schafft er es jedoch Rey über eine Macht-E-Mail zu warnen.

Die Geister, die Rey rief… © Lucasfilm/Disney

Diese wird daraufhin in einer Art Rocky-Montage von Anakin, Luke, Yoda, Obi-Wan und Qui-Gon Jinn zur mächtigsten Jedi aller Zeiten ausgebildet. Einmal hat Kampf-Flummi Yoda sogar die Idee Rey rückwärts über einen fliegenden Tie Fighter springen zu lassen. Rey vollführt das Kunststück und wechselt dabei sogar ihre Unterwäsche. Damit ist sie bereit für den Kampf gegen Kichererbse Palpatine.

Die beiden duellieren sich in einem halb unter Wasser stehenden Bruchstück des Todessterns mit allem was sie haben. Am Ende gelingt es Rey jedoch durch einen Trick, dass sich der Imperator im Wasser stehend selbst mit Macht-Stromschlägen tötet.

Ich bin mir sicher, dass das zumindest gar nicht SO weit von der Haupthandlung um Rey entfernt ist.

Dass J. J. Abrams den Imperator auferstehen lässt und so eine Art Space-Sauron als Rahmenhandlung schafft, macht ja durchaus Sinn für das Skywalker Saga-Gesamtwerk. Dass man das so macht, wenn man eine zusammenhängende Geschichte erzählen möchte, hätte man auch mal Rian Johnson erzählen sollen. Dann hätte er vielleicht keinen albernen, von Star Wars bestenfalls inspirierten Experimentalfilm mit dem Hammer in die neue Trilogie gekloppt.

Die Force Ghosts machen ebenfalls Sinn. Am Ende von Return of the Jedi waren ja auch einige Force Ghosts von Rang und Namen anwesend. Allerdings nur zum Saufen mit den Ewoks. Doch dank Rian Johnson können ja Force Ghosts jetzt Blitze schießen und sicher noch anderen geilen Ghost-Nachricht-von-Sam-Shit veranstalten…

Letztlich wird das alles jedoch die neue Trilogie für mich nicht retten. Es macht einfach Rian Johnsons Bauchschuss nicht ungeschehen. Aber es war mir schon vor dem Episode IX-Trailer klar, dass J. J. Abrams nicht ALLES ungeschehen machen kann, was Rian Johnson mit Anlauf in einen Haufen Porg-Scheiße gefahren hat.

Mich persönlich könnte man nur besänftigen, wenn Luke einfach wieder auftauchen würde. Da Rian Johnson ja schon einen feuchten Kehricht auf das Werk seines Vorgängers gegeben hat, könnte J. J. Abrams das ja auch machen. Und es wäre noch nicht mal zu weit hergeholt, wenn sich der mächtigste Jedi aller Zeiten einfach wieder neu materialisieren könnte. Doctor Manhattan kann sich ja auch aus purem Bewusstsein jederzeit wieder einen Körper bauen. Kein Problem also. Besonders, wenn Lukes Verschwinden ohnehin überhaupt keinen Sinn gemacht hat und nur dazu diente Rey in den Fokus zu stellen.

Wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein, was am Ende mit Rise of Skywalker gemeint ist.

Tanz der lebenden Toten? Reys Blutlinie, die eigentlich völlig nebensächlich ist?

Ich persönlich denke, es ist eine Metapher für das geballte Skywalker-Wissen und –Vermächtnis, dass in Rey gebündelt den Imperator schlägt und bis in alle Ewigkeiten weiterlebt. Und ihr?

Über Thilo (1798 Artikel)
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8 Kommentare zu Ich kenne die Story von Rise of Skywalker

  1. Muffi Schlumpf // 16. April 2019 um 19:24 // Antworten

    Ich HASSE KYLO!!!

  2. Na das kann ja wieder grandios werden-WALKING DEAD im STAR WARS-Style.Aber was bleibt ihnen übrig,alle coolen Charaktere sind hinüber,habe mir so gewünscht das inzwischen ein Machtbegabtes Wesen geschlüpft ist für das sich der Kinogang wieder lohnt.Müssten ja einige im Universum rumrennen seit die Jedis keine Babys mehr zwangsrekrutieren.Ein Film nach deinem Script wäre wenigstens noch lustig aber soviel Glück haben wir nicht-aber He Mal ne Frage:kennst du von BENTFRAME GANGSTARAP 2???Okay ist schon alt aber bringt mich immer zum ablachen-DIE haben Star Wars kapiert😉

  3. Der momentane Handlungsbogen erinnert mich mehr an ne BOLLYWOOD Schnulze als an STAR WARS-nur ohne schicke indische Frauen und schräger Musik und dafür mit Lichtschwertern-UUUUND sehen sie in der nächsten Folge:werden sich die lieben Liebenden näher kommen????WÜRG🤤Währe Luke nicht entschlossen dazwischen gegangen-JETZT RRREICHTS(ADOLF-R)hätten die beiden sich per FORCEF*** begattet(Huch darf man das Schreiben Admin???)OBWOHL Bollywood-Musik währe herrlich trashig zum lahmen Red-Guard Kampf gewesen😂

    • löl…well said, Commander!

      Hab trotzdem mal das Machtf***** in deinem Kommentar mit ein paar Sternchen entschärft. Für Google und so.

      Also, ich persönlich hätte echt nichts dagegen gehabt, wenn Adam Driver Daisy Ridley so richtig „mit Macht“ durchge****** hätte. Dann hätte ich jetzt vermutlich eine ganz andere Meinung von TLJ. Von mir aus dann auch mit Bollywood-Mucke. Wie du schon richtig erkannt hast, hätte die auch perfekt zum Red-Guard-Ballett gepasst.

      Na toll, jetzt fantasiere ich (wieder) den Rest des Tages von sich gegenseitig beglückenden Sith und Jedi, die mit der Macht bestimmt sehr krativen Verkehr haben können… seufz.

  4. Also wenn ich etwas zum Drehbuch beitragen dürfte,dann würde Kylo Ren einen schrecklichen(aber epischen)Filmtod erleiden-irgendwas mit nem RANCOR wäre hübsch(beim Gedanken daran diabolisch Lache und ne Katze streichle..)Er könnte sich voll männlich mit freiem Oberkörper(in seiner tollen Hose die er sich bis unter die Nippel zieht versteht sich)auf das Ungetüm werfen.Anfangs dominiert er den Kampf lässig aber dann O weh rutscht er auf nem Haufen Wookiekot aus wird breitgetreten und(noch lebend)gefressen-Rey die den Kampf durchs Klofenster beobachtete aber dachte“ He irgend nen Fight muss selbst mein Kerl mal gewinnen“ war noch mit ihrer Frisur beschäftigt(3 Zöpfe machen dauert halt)rennt aus dem Haus und schleudert dem zufrieden kauenden RANCOR mit Hilfe der Macht eine Biotonne in die Klöten,das arme Geschöpf geht heulend und Mama winselnd(auf Rancorisch)in die Knie und Rey öffnet ihm mit dem Lichtschwert genüsslich alle Pulsadern die sie mit ihren kurzen Ärmchen erreicht.Nach dem Anblick der Reste ihres Geliebten der unappetitlich zwischen den Zähnen baumelt schreit sie KYLOOOOÖOOO,wird noch zorniger und schreibt dem armen RANCOR(in Schönschrift versteht sich,Mädchen halt)KYLOOOOÖOOO ins Fleisch…

  5. Muffi Schlumpf // 18. April 2019 um 13:37 // Antworten

    J.J.Abrams HASSE ich auch

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