Spätes Review: Flesh Gordon im Arschteroidengürtel

Nein, ich habe nicht spontan eine ausgeprägte Rechtschreibschwäche entwickelt (zumindest nicht mehr als sonst). Es handelt sich NICHT um Flash, sondern um Flesh Gordon. Ja genau, „Flesh“ wie das Fleisch.

Bin gerade zufällig bei Amazon über den Softporno „Flesh Gordon – Schande der Galaxis“ gestolpert und mein Spatzenhirn wurde sofort von einer Flut alberner Bilder heimgesucht. Es muss irgendwann in meiner Pubertät gewesen sein, als die Welt noch nicht die Porno-Halde namens Internet bereisen konnte, und man als Samenstau geplagter Teen noch heimlich bis spät in die Nacht aufbleiben musste, um einen albernen Softporno im Fernsehen zu sehen – Eine Hand sicherheitshalber immer am Aus-Knopf, die andere einsatzbereit am „Joy-stick“.

So flimmerte mir einer schwülen Nacht die Erotik Komödie „Flesh Gordon“ entgegen. Sehr schnell wurde mir klar, dass ich durch den akribisch ausgearbeiteten Nonsens-Plot vor Lachen kaum richtig zum „Mütze-Glatze-Spiel“ kommen würde:

Ein böser Herrscher beschießt die Erde mit Impotenz-Strahlen und Flesh wird mit seinem penisförmigen Raumschiff ins All geschossen, um dem fiesen Spaßverderber den Gar aus zu machen. Seine Rakete bewegt sich mit der Energie rammelnder Hühner fort und ab und an muss Flesh da auch mal selber ran, wenn es besonders fix gehen muss. Er strandet auf einem seltsamen Planeten, wo er von einem Riesenpenis verfolgt wird, bis er Zuflucht im G-Punkt-Kaffee findet. Hier verwandelt er sich durch ausgeschenkte Muttermilch in einen Säugling zurück. Schließlich kann er jedoch durch das Reich der Kacke-Menschen entkommen. Der kleine „Pups“ und der „Stuhlgang“ sind dabei der Schlüssel zu seiner Freiheit. Am Ende besiegt er dann irgendwie den düsteren Herrscher und rettet seine Freundin vor der bösen Cunnilingus-Krake. Happy End und auf der Erde darf wieder gebügelt werden.

Nein, ich schwöre, ich habe nichts geraucht und nichts getrunken, das ist wirklich die Handlung! Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken mir den Film für einen feuchtfröhlichen Bier- und Ulk-Abend mit Freunden zu bestellen.

Falls noch jemand solche schrottigen und wahnwitzigen B-Movies kennt, die man als Liebhaber schlechter Filme gesehen haben sollte, bitte melden! 😉

Über Thilo (1860 Artikel)
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1 Kommentar zu Spätes Review: Flesh Gordon im Arschteroidengürtel

  1. Klingt doch nach nem 1-A Plot! Wieso macht Hollywood nicht ma von sowas ein Remake?

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