Das Finale von Mandalorian Staffel 2 ist vorbei und ich weine

© Disney

SPOILER!

DER VIELLEICHT GRÖSSTE SPOILER DER FILMGESCHICHTE FOLGT.

GEH WEG. ICH BETE, DASS DAS GNADENLOSE INTERNET DICH NOCH NICHT GESPOILERT HAT.

Du hast es schon gesehen? Ok. Alle anderen habe ich gewarnt.

Also, wie fange ich an… vermutlich mit…

OMG!

Ich sitze hier mit Tränen in den Augen und blicke aus dem Fenster.

Es ist eine überraschend sternenklare Nacht.

Weil Luke zurück ist.

Endlich.

Das Finale von Mandalorian Staffel 2 ist ganz großes Star Wars-Kino.

Jon Favreau schafft hier in einer einzigen Folge von The Mandalorian – eigentlich in nur wenigen Minuten – was Kathleen Kennedy und Millionen von Dollar nicht hinbekommen haben: dass erwachsene Menschen vor Glück weinen.

Auch wenn nicht jede Folge einen Oskar für Logik verdient hat, ist die 2. Staffel von The Mandalorian exakt das, was Star Wars-Fans schon immer wollten.

Als am Ende der Folge der X-Wing angeflogen kam, habe ich es irgendwie schon gewusst. Es war wie eine Erschütterung in der Macht. Hört auf zu lachen! Es hat sich genauso angefühlt!

Mein Verstand sagte mir, dass Ahsoka Tano am Steuer sitzt. Oder irgendein anderer mächtiger Verbündeter, der die Macht besitzt, Mando uns seine Freunde aus den Klauen der Dark Trooper zu befreien.

Doch mein Herz flüsterte „LUKE“!

Etwas in mir ahnte, dass nun die große Entschuldigung an alle Star Wars-Fans kommen würde.

Und als dann das grüne Lichtschwert ausgefahren wurde, war es so, als ob Millionen in heller Freude aufschrien und plötzlich in Ehrfurcht verstummten. Und ich war wieder 8 Jahre alt…

Ich liebe es so sehr, wie Jon Favreau hier die Vader-Szene aus Rogue One gespiegelt hat. Nur dass sich Luke diesmal durch Dark Trooper säbelt wie Vader durch schreiende Rebellen.

Ich hoffe… ach BLÖDSINN! Ich MUSS ANNEHMEN, dass mit Lukes Auftreten die unsägliche Disney-Trilogie von Kathleen Kennedy, insbesondere der legendäre Filmschrott namens Episode 8 ausradiert, sprich, kein Kanon mehr ist.

Denn, was wir hier gesehen haben, war der wahre Luke. Das war der Jedi Meister, den sich alle Fans gewünscht haben. Unmöglich, dass sich dieser Luke in den depressiven Penner auf der Insel im Nirgendwo verwandelt. NO FUCKING WAY. Die kognitive Dissonanz wäre einfach zu kolossal.

Doch um alle Zweifel zu beseitigen, macht Jon Favreau da ziemlich eindeutig den Deckel drauf, indem er Luke sagen lässt: „He (Grogu) is strong with the Force, but talent without training is NOTHING.“

Haben sie das mitgeschrieben, Frau Kennedy? Rey ist albern. Komplett absurd und nur als Feminismus-Vehikel instrumentalisiert. Aber das wussten wir ja alles schon vorher.

Bin gespannt, wie Lukes Geschichte nun direkt oder indirekt in den Serien weitererzählt wird. Denn nur auf die Serien kommt es nun an. Weil die von Leuten gemacht werden, die Star Wars begriffen haben. Und denen das Material zu sehr am Herzen liegt, um es für politische Zwecke zu verheizen.

Insofern war das Finale von Mandalorian Staffel 2 tatsächlich genau das:

A New Hope.

PS1: Wie Din Djarin für Grogu den Helm abnimmt und dabei daran erinnert, wie Luke Vaders Helm abgenommen hat… mehr Tränen.

PS2: Und natürlich die Post-Credits Scene! The Book of Boba Fett, Dezember 2021? YES PLEASE!

Über Thilo (1891 Artikel)
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