MAKE IT SO: Schaut den Sci-Fi Kurzfilm „FTL“ auf DUST!

Wenn der Antrieb größer als das Schiff ist, setze ich mich nicht rein! FTL.

Wir alle sind Sternenstaub. Besser noch: Wir sind alle immer noch der Urknall. Wir bestehen aus denselben Bausteinen, die da erzeugt wurden.

Allerdings sind wir dann auch Dinosaurierpisse. Was geringfügig weniger episch klingt.

Bleiben wir also beim „Star Dust“, zudem wir irgendwann alle zurückkehren werden und auf den der YT Channel „DUST“ sicherlich eher anspielen möchte. Zumindest legt das die Stimme einer netten Lady am Ende jedes Kurzfilms etwas zweideutig nahe: It is the business of the future to be dangerous. Your future is dust.

Eher zufällig blieb ich gestern mit meiner Wahrnehmung an einem Sci-Fi Kurzfilm von Adam Stern hängen. „FTL“ ist sowas wie ein Interstellar-Quickie und hat bereits 2017 jede Menge Preise abgeräumt.

Stellt sich mal wieder die Frage, warum ich ihn nicht kannte und ihr, als meine Nerd-Armee, mich nicht darauf aufmerksam gemacht habt? Wie sagte mein Vater, der Sith-Lord, noch gleich, bevor ich ihn enthauptete? Wenn Du willst, dass etwas richtig gemacht wird, mach es selbst.

Ähm ja, anyhow… in FTL darf Ex-NASA Astronaut Ethan Kane für eine letzte Mission in den Dienst zurückkehren und mittels des ersten Überlichtgeschwindigkeits-Antriebs (Faster Than Light) zum Mars fliegen. Das würde dann auch nur überschaubare 3 Minuten dauern. Zu Hause warten seine Frau und ein kleiner Sohn auf ihn. Eine emotionale Grundlage für den gefährlichen Jungfernflug ist also gegeben.

Ich will nicht lügen. Mir kamen die Tränen, weil FTL einfach verdammt geil gemacht ist und dabei eine gewisse emotionale Zugkraft entwickelt. Aber wahrscheinlich würde es euch vollkommen kalt lassen. Seit ich selbst Vater bin, fange ich bei allen Familien- oder Vater-und-Sohn-Konstellationen sowieso immer sofort an zu heulen. Scheiß Hormone.

Da man nichts an diesem kurzen, aber eindrucksvollen Trip spoilern darf, verstummen nun meine Finger und ihr zieht euch erst mal kurz FTL rein:

Sci-Fi Short Film "FTL" | Presented by DUST

Grandios, oder?

Sowas macht Bock auf mehr Hard Scifi.

Und wie der geniale Darth Vader Fan Film neulich gezeigt hat, können Fanproduktionen manchmal besser sein als Blockbuster milliardenschwerer Großkonzerne. Tja, Herzblut lässt sich eben nicht im Supermarkt kaufen…

Überhaupt lohnt es sich, Netflix mal auszulassen und einfach einen Scifi-Abend auf DUST einzulegen. Da sind wirklich geniale Fanfilme dabei, für die DUST ja auch die offizielle Anlaufstelle sein möchte. Einfach nach den Beliebtesten sortieren und loslegen.

Da sind auch einige wirklich KURZE Kurzfilme dabei, die zwar nur ein paar Minuten gehen, sich jedoch trotzdem oder gerade deswegen lohnen. Einer meiner Favoriten: Das schwarze Loch.

Sci-Fi Short Film "The Black Hole" presented by DUST
Über Thilo (1798 Artikel)
Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.

6 Kommentare zu MAKE IT SO: Schaut den Sci-Fi Kurzfilm „FTL“ auf DUST!

  1. Wow FTL Antrieb!DAS wäre wohl die wichtigste Erfindung die der Menschheit gelingen MUSS! Endlich nicht nur im Erdorbit rumgurken und zum Mond krauchen sondern WEIIIIT entfernte Planeten erforschen, neue Lebensformen entdecken ,Alienfrauen in denen nie zuvor ein Mensch gekommen ist(hust)und wer weiß vielleicht haben die noch besseres Bier als wir…traumhafte Aussichten

  2. Ich kenne den channel auch noch nicht so lange, habe aber schon sehr starke Filme dort gefunden. Bei „orbit ever after“ war ich völlig von der Rolle.
    Ich hab seit geraumer Zeit einen Ohrwurm von dem Sound, der zum Schluss immer kommt. Weiß jemand ob’s das irgendwo als komplettes Lied gibt?

  3. Hey Thilo,

    Ich finde es schön, dass Du das offen aussprichst.

    “…Ich will nicht lügen. Mir kamen die Tränen, weil FTL einfach verdammt geil gemacht ist und dabei eine gewisse emotionale Zugkraft entwickelt. Aber wahrscheinlich würde es euch vollkommen kalt lassen. Seit ich selbst Vater bin, fange ich bei allen Familien- oder Vater-und-Sohn-Konstellationen sowieso immer sofort an zu heulen. Scheiß Hormone…..”

    Es ist völlig normal wenn man kein Soziopath ist. Ich konnte während der Schwangerschaft und nach der Geburt meines Sohnes nicht mal eine Schiesserei im Film anschauen. Obwohl ich auch kein Gegner von Abtreibungen bin, musste ich wie ein Schlosshund heulen und hatte fast eine halbe Stunde geschluchzt und geflennt, als ich mich damit beschäftigte, was es physisch bedeutet. Noch Tage später hat allein der Gedanke gereicht um mir die Tränen in die Augen zu treiben. Und auch wie schwer das für die Mutter sein muss, die einen derartigen Weg geht. Ich kenne zwei Mütter, die das niemals verkraften.

    • Oh mann, ja… sowas geht einfach nahe. Ich war allerdings schon immer „nah am Wasser gebaut“… Vater zu werden hat es nicht besser gemacht 😉

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